Brunn an der Wild

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Brunn an der Wild
Wappen Österreichkarte
Wappen von Brunn an der Wild
Brunn an der Wild (Österreich)
Brunn an der Wild (Österreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Horn
Kfz-Kennzeichen: HO
Fläche: 32,01 km²
Koordinaten: 48° 42′ N, 15° 31′ OKoordinaten: 48° 41′ 39″ N, 15° 31′ 10″ O
Höhe: 442 m ü. A.
Einwohner: 840 (1. Jän. 2023)
Bevölkerungsdichte: 26 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3595
Vorwahl: 02989
Gemeindekennziffer: 3 11 02
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Schulstraße 4
3595 Brunn an der Wild
Politik
Bürgermeister: Josef Gumpinger (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2010)
(15 Mitglieder)

13 ÖVP, 2 SPÖ

Lage von Brunn an der Wild im Bezirk HornVorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan vorhandenVorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap explizit
Lage der Gemeinde Brunn an der Wild im Bezirk Horn (anklickbare Karte)AltenburgBrunn an der WildBurgschleinitz-KühnringDrosendorf-ZissersdorfEggenburgGars am KampGerasHornIrnfritz-MessernJaponsLangauMeiseldorfPerneggRöhrenbachRöschitzRosenburg-MoldSigmundsherbergSt. Bernhard-FrauenhofenStraning-GrafenbergWeitersfeldNiederösterreich
Lage der Gemeinde Brunn an der Wild im Bezirk Horn (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
BW

Brunn an der Wild ist eine Gemeinde mit 848 Einwohnern im Bezirk Horn in Niederösterreich.

Geografie

Das Straßendorf Brunn an der Wild liegt im Waldviertel in Niederösterreich, etwa elf Straßenkilometer westlich von Horn. Die Wild ist ein Waldgebiet. Die Fläche der Gemeinde umfasst 32,03 Quadratkilometer. 27,47 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Katastralgemeinden sind Atzelsdorf, Brunn an der Wild, Dappach, Dietmannsdorf an der Wild, Frankenreith, Fürwald, Neukirchen an der Wild, St. Marein, Waiden und Wutzendorf.

Nachbargemeinden

Ludweis-Aigen Irnfritz-Messern
Göpfritz an der Wild Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt St. Bernhard-Frauenhofen
Röhrenbach

Geschichte

Das Gemeindegebiet war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Brunn an der Wild in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Katastralgemeinde Dappach wurde 1135 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, Dietmannsdorf an der Wild um 1180, Frankenreith 1252 und Neukirchen an der Wild 1076. Neukirchen an der Wild war in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts im Besitz der Grafen von Poigen und kam in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts an deren Zweigfamilie der Grafen von Poigen-Hohenburg-Wildberg. In Dietmannsdorf an der Wild befanden sich im 15. und 16. Jahrhundert Eisen- und Silberbetriebe.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 866 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 891 Einwohner, 1981 1027 und im Jahr 1971 1019 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist Josef Gumpinger, Amtsleiterin Sabine Judmann.

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 15 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 14. März 2010 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 13, SPÖ 2, andere keine Sitze.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Pfarrkirche von Neukirchen an der Wild zum heiligen Martin besitzt einen romanischen Turm und weitere romanische Mauerelemente sowie einen gotischen Chor. Ihr freistehender Hochaltar stammt aus dem Jahr 1766. Die Pfarrkirche von St. Marein zur heiligen Maria ist eine ehemalige Wallfahrtskirche und dem Stift Altenburg inkorporiert. Es handelt sich um ein barockes Bauwerk auf teilweise gotischen Grundmauern. Der zur Pfarrkirche gehörende Pfarrhof mit Bauelementen aus dem 16. Jahrhundert ist das ehemalige Schloss Sumarein. Nördlich von Atzelsdorf befindet sich auf einem Felsen an der Taffa ein Steinturm aus dem Mittelalter.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 37, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 91. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 423. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 50,23 Prozent.

Weblinks