Ölpalme

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Ein vergleichsweise geringer Teil des Palmöls wird für die Herstellung von [[Biokraftstoff]]en, vor allem [[Biodiesel]] sowie das aufbereitete [[Hydriertes Pflanzenöl|NEXBtL]], ein [[Hydriertes Pflanzenöl]] des finnischen Unternehmens [[Neste Oil]], sowie als Brennstoff in [[Blockheizkraftwerk]]en verwendet.
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== Nachhaltigkeit und ökologische Probleme ==
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=== Ökologische und menschenrechtliche Probleme ===
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Vor allem aufgrund der Plantagenwirtschaft und der damit einhergehenden Abholzung großer [[Regenwald]]flächen in den Hauptanbaugebieten der Ölpalme steht der Anbau von Palmöl international sowohl bei Umweltschutzorganisationen als auch politisch in der Kritik. Der Anbau der Ölpalmen erfolgt zudem nach gängiger Einschätzung gegenwärtig in ökologisch nicht [[Nachhaltigkeit|nachhaltiger]] Weise.
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Verschiedene Umweltschutzorganisationen, in Deutschland insbesondere [[Greenpeace]] und [[Rettet den Regenwald]], weisen darauf hin, dass für die Errichtung von neuen Ölpalmplantagen in großem Umfang [[Tropischer Regenwald|Regenwälder]] zerstört werden. Diese Aussagen wurden durch Forschungsergebnisse auf der Basis von Daten der FAO bestätigt, nach denen zwischen 1990 und 2005 1,87 Millionen Hektar Palmölplantagen in Malaysia und mehr als 3 Millionen Hektar in Indonesien neu angelegt wurden, von denen mehr als die Hälfte durch Abholzung von Wäldern entstand.<ref>''[http://environment.newscientist.com/channel/earth/mg19826582.900-tropical-forests-axed-in-favour-of-palm-oil.html Tropical forests axed in favour of palm oil.]'' NewScientist Environment 31. Mai 2008.</ref>
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[[Datei:Plantacion-Palma-Fumi-Bosqu.jpg|thumb|Pestizideinsatz auf einer Palmölplantage]]
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In Indonesien und Malaysia ist die Expansion des Palmölanbaus mittlerweile die Hauptursache für die [[Entwaldung]], und durch die [[Brandrodung]]en insbesondere von Torfwäldern werden erhebliche Mengen CO<sub>2</sub> freigesetzt. Eine 2006 veröffentlichte Studie der ENGO ''[[Wetlands International]]'' kommt zu dem Schluss, dass jede auf ehemaligen Torfwaldflächen erzeugte Tonne Palmöl für den Ausstoß von 10-30 Tonnen an CO<sub>2</sub> verantwortlich ist.<ref>''[http://www.wetlands.org/news.aspx?ID=804eddfb-4492-4749-85a9-5db67c2f1bb8 Bio-fuel less sustainable than realised.'' Presseerklärung von Wetland International vom 8. Dezember 2006] abgerufen am 10.Januar 2008</ref> Das meteorologische Zentrum der [[ASEAN]] glaubt, dass sich aufgrund der Brandrodungen das Klimaphänomen [[El Niño]] verstärken würde und eine bis zum Oktober verlängerte Trockenzeit für die Region zur Folge hätte. Dies würde wiederum die Ausbreitung zukünftiger Waldbrände fördern. Rauchschwaden der Brandrodungen auf [[Sumatra]] trüben alljährlich den Himmel über [[Kuala Lumpur]] und [[Singapur]], die östlich der Insel liegen. Ankündigungen der ASEAN, eine Nulltoleranzlinie gegenüber Brandrodungen zu verfolgen, wurden bereits 1997 und 1998 gemacht, blieben jedoch ohne Folgen. Politisch einflussreiche Plantagenbesitzer und gute Palmölpreise dürften dafür mitverantwortlich sein.<ref>K.P.: ''Rauchwolken am Himmel über Südostasien. Neuer Anlauf zur Bekämpfung der Brandrodung.'' [[Neue Zürcher Zeitung]], Nr. 191, 20. August 2009, S. 5</ref>
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Auch in anderen Ländern wie Kolumbien, Ecuador oder Kamerun wurden Ölpalmplantagen auf Regenwaldflächen erstellt, allein in der ecuadorianischen Provinz [[Esmeraldas (Provinz)|Esmeraldas]] in den vergangenen Jahren 60.000 Hektar. Zudem werden bei der Anlage von Ölpalmplantagen oftmals die Landrechte ansässiger Kleinbauern und indigener Gemeinschaften verletzt<ref>[http://www.kolko.de/downloads/kolko_friedensgemeinden_kolumbien.pdf Bericht über Landvertreibungen in Kolumbien]</ref><ref>James Painter: ''[http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/6927890.stm Losing land to palm oil in Kalimantan.]'' BBC News, 3. August 2007.</ref>.
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[[Datei:723px-Orang-utan_bukit_lawang_2006.jpg‎|thumb|Orang-Utans sind durch großflächige Palmölplantagen direkt bedroht und wurden zum Symbol der Gegner von Ölpalmenplantagen]]
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Durch den massiven Einsatz von [[Pestizide]]n und [[Kunstdünger]]n auf den sehr nährstoffarmen tropischen Böden und in dem sehr regenreichen Klima wird das Grundwasser, Flüsse und indirekt die lokale Bevölkerung vergiftet. Zudem werden durch den enormen Wasserverbrauch der Plantagen die Trink- und Nutzwasserressourcen der Lokalbevölkerung stark beeinträchtigt. Palmölplantagen stellen (wie andere [[Monokultur]]en) ein Problem für den Erhalt der [[Artenvielfalt]] der strukturreichen Regenwälder dar. So bedrohen die ausgedehnten Ölpalm-Monokulturen Indonesiens den Lebensraum der [[Orang-Utan]]s<ref>UNEP, UNESCO: [http://www.unep-wcmc.org/resources/PDFs/LastStand/full_orangutanreport.pdf The Last Stand of the Organutan], abgerufen am 10. Januar 2008</ref> oder die Entwaldung in [[Papua-Neuguinea]] den [[Prinzenhabicht]] (''Accipiter princeps'')<ref>''[http://environment.newscientist.com/channel/earth/dn13935-one-in-eight-bird-species-threatened-by-climate-change.html One in eight bird species threatened by climate change.]'' NewScientist Environment 19. Mai 2008.</ref>. Der Orang-Utan wird aufgrund dieser Problematik vor allem von ''Rettet den Regenwald'' als Symbol für die Kritik an der Palmölpolitik genutzt.
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=== Reaktionen auf internationale Kritik ===
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Während für Palmöl und andere biogene Energieträger ein in der Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung seit 2007 gesetzlich vorgeschriebenes Zertifizierungssystem die ökologische und soziale Nachhaltigkeit des Anbaus in Zukunft gewährleisten und damit ungewollte Auswirkungen wie Urwaldrodung und Menschenrechtsverletzungen verhindern soll, wird die Produktion der anderen Palmölprodukte wie Kosmetika und Margarine weiterhin keinerlei Nachhaltigkeitskriterien unterworfen sein.
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Der im Jahr 2003 auf Initiative des [[WWF]] gegründete ''Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl'' (''[[Roundtable on Sustainable Palm Oil]]'', RSPO) versucht als zentrale Organisation nachhaltige Anbaumethoden für Palmöl zu fördern und so die Umweltschädigung zu begrenzen.<ref>[http://www.rspo.org/ Roundtable on Sustainable Palm Oil, Website]</ref> Mitglieder des Roundtable sind neben Umweltschutzverbänden und anderen [[Nichtregierungsorganisation|NGOs]] vor allem Firmen und Institutionen aus der [[Wertschöpfungskette]] des Palmöls, darunter Plantagenbetreiber, Händler und industrielle Abnehmer von Palmöl, aber auch Investoren und Banken.<ref>''[http://www.rspo.org/Players_in_the_Palm_Oil_Supply_Chain.aspx Players in the Palm Oil Supply Chain]'' auf den Seiten des Roundtable on Sustainable Palm Oil</ref> Im Mai 2008 kündigte der [[Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland]] (OVID) an, dass die Zertifizierung von nachhaltig produziertem Palmöl auf der Basis der Richtlinien des RSPO noch in diesem Jahr realisiert wird.<ref>''[http://www.ovid-verband.de/fileadmin/downloads/3_PM_OElmuehlen_sind_Vorreiter.pdf Ölmühlen sind Vorreiter]'', Pressemitteilung des Verbandes der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID)</ref> Auch die Vereinigung der indonesischen Palmölhersteller Gapki (''Gabungan Pengusaha Kelapa Sawit Indonesia'') räumt mittlerweile Versäumnisse ein und kündigt an, dass in Zukunft darauf geachtet wird, dass ausschließlich Brachland für den Neuanbau von Ölpalmenplantagen verwendet werden soll.<ref>''Palmölfirmen geloben Besserung. Indonesische Erzeuger wollen künftig Naturland verschonen.'' Holz-Zentralblatt 20, 16. Mai 2008</ref>
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Allerdings bezeichnen einige Umweltverbände auch die von der RSPO entwickelten Anbauformen als umweltzerstörend mit der Begründung, dass der Palmölanbau in großen Monokulturen grundsätzlich nicht nachhaltig sein könne und der RSPO der Industrie nur zum [[Greenwashing]] diene, wie z.&nbsp;B. die indonesische Umweltorganisation ''Sawit Watch'' (Palmöl-Wächter) behauptet.
== Literatur ==
== Literatur ==

Version vom 3. November 2009, 11:43 Uhr

Ölpalme
Ölpalme (Elaeis guineensis)

Ölpalme (Elaeis guineensis)

Systematik
Familie: Palmengewächse (Arecaceae)
Unterfamilie: Arecoideae
Tribus: Cocoseae
Untertribus: Elaeidinae
Gattung: Ölpalmen (Elaeis)
Art: Ölpalme
Wissenschaftlicher Name
Elaeis guineensis
Jacq.

Die Ölpalme (Elaeis guineensis) gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Palmenarten. Ursprünglich in Afrika beheimatet, wird sie inzwischen auch im tropischen Amerika und insbesondere in Südostasien kultiviert. Die bis zu 30 Meter hohe Palme produziert Fruchtstände mit einem Gewicht von bis zu 50 Kilogramm, die mehrere Tausend Früchte enthalten.

Die Früchte sind schnell verderblich und müssen daher sofort nach der Ernte verarbeitet werden. Dabei werden die Fruchtstände mit Wasserdampf behandelt, um ein fettspaltendes Enzym zu zerstören. Anschließend werden die Früchte gequetscht und die Steinkerne abgetrennt. Die harte Schale wird geknackt und die Samen werden getrocknet. Das durch einen hihen Carotininhalto rangefarbige Fruchtfleisch liefert das Palmöl, der Samen das Palmkernöl.

Ölpalmplantage in Malaysia

Inhaltsverzeichnis

Geschichtliches

Bereits im antiken Ägypten gehörten Ölpalmen zu den Nutzpflanzen. Man nutzte hier vor allem den Saft des Baumstammes (Palmwein) bei der Mumienpräparation zum Ausspülen ihrer Bauchhöhlen, nachdem das Gedärm durch einen kleinen Einschnitt an der linken Körperseite entfernt worden war. Auch bei Herodot (5. Jh. v. Chr.) wird Palmwein unter dem Begriff Toddy erwähnt.

In Westafrika auf dem Gebiet des heutigen Ghana kam es etwa auf dem Höhepunkt einer ariden Trockenphase vor 3.800–3.700 Jahren zu einem plötzlichen und sprunghaften Anstieg im Auftreten von Elaeis guinensis in den Randzonen des immer lichter werdenden Regenwaldes. Spätestens seit dem 2. vorchristlichen Jahrtausend kann hier von einer Nutzung der Ölpalme als Lieferant für Nahrung, Faser- und Baumaterial und für diverse Materialien für medizinische Zwecke ausgegangen werden, und dies bis weit in die Kolonialzeit hinein. Den Europäern in vorkolonialer Zeit dienten daneben beispielsweise die Blattfasern von Ölpalmenblättern im getrocknetem Zustand auch als Zundermaterial – zum Beispiel für Kanonen, wenn kein entsprechendes europäisches Produkt verfügbar war, sowie auch für Fackeln. Palmöl diente unter anderem als Lampenöl und zur Seifeherstellung.

Ausgelöst durch die Beendigung des Sklavenhandels und vor allem infolge der napoleonischen Kriege in Europa wurde Palmöl zu einem der lukrativsten Ausfuhrgüter der westafrikanischen Guineaküste nördlich des Äquators. Besonders in Liberia (Kaka-Land), auf der Kru-Küste (um Kap Palmas), auf der westlichen Goldküste (Ahanta), im Hinterland der östlichen Goldküste (Akwapim, Ost-Krobo, West-Krobo, jede Region mit einem eigenen Herstellungsverfahren), in der Peki-Region und deren Nachbarlandschaften an den Südausläufern der Togo-Berge, im Nigerdelta (Lagos-, Ijo- und Efik-Region) und in den Regionen um die Kamerunbucht entstanden Ende des 18. Jahrhunderts und im Verlaufe des 19. Jahrhunderts bedeutende Produktionszentren für Ölpalmerzeugnisse.

In Westafrika ist Ölpalmenanbau zudem auch ein althergebrachtes Mittel, das von den Einheimischen zur Bodenverbesserung angewandt wurde (und wird) und welcher in der Regel dem Yamsanbau folgte, wenn der Boden für diesen zu erschöpft war. Man warf dabei entweder große reife Palmnüsse in die Löcher, in denen kurz zuvor noch der Yams gesteckt hat oder verteilte sie mit einer gewissen Homogenität auf der Feldfläche, heute werden junge Pflanzensetzlinge separat gezogen und dann ausgepflanzt. Zumeist wird zwischen den Ölpalmen, die etwa im Abstand von 4–6 m gepflanzt werden, noch Mais angebaut. Dichter sollten Ölpalmen nicht stehen.

Zur traditionellen Ölpalmenkultur

Früchte der Ölpalme auf einem Markt in Burkina Faso
Ölpalme in einer Plantage

Der immergrüne Baum ist relativ anspruchslos und gedeiht im feuchttropischen Klima auch auf verhältnismäßig armen Böden, jedoch verlangt die Ölpalme entweder einen tiefgründigen, sandhaltigen Lehm oder Roterde. Am besten gedeiht sie auf warmen, feuchten und lehmigen Alluvialböden entlang von Bach- und Flussläufen. Der Boden sollte jedoch ohne stehendes Wasser sein.

Der Baum beginnt im sechsten Jahr zu tragen, nach weiteren sechs Jahren, d. h. im zwölften Jahr hat die Pflanze ihr volles Ertragsvolumen erreicht. Am Anfang bildet sie nur 2 bis 3 Fruchtbündel aus, nach etwa fünf Jahren sind es 5 bis 6. (Sechs Fruchtbündel pro Jahr sind das Normalmaß, aber auf guten Böden können es mitunter auch mehr sein.) Mit weiterem Alter steigt die Größe der Fruchtbündel sowie die der einzelnen Früchte. Das ertragreichste Alter einer Ölpalme liegt zwischen 10 und 20 Jahren ihrer Existenz, (andere nennen 20 bis 30 Jahre), später nimmt die Größe (jedoch nicht aber die Anzahl) der Fruchtbündel wieder ab. Die Größe des Ertrages hängt von den Boden- und Regenverhältnissen ab. Daneben müssen die Palmen auch regelmäßig fachgerecht beschnitten werden, sollen sie möglichst große Früchte tragen. Die Bäume können eine Höhe von etwa 20-25 m erreichen (ohne die oberen Wedel mitzurechnen), jedoch wird ihr Wachstum hauptsächlich durch Käferbefall gehemmt, d. h. genaugenommen durch die Larven eines Käfers, der auf der Goldküste „Koku“ (Pl. „Akoku“) genannt wird. Die Blätter werden ziemlich lang und können bis zu 4 m Länge erreichen. Die Ölpalme wächst besonders üppig und trägt reichhaltig Früchte ab etwa einer Höhe von 3 bis 3,5 m. In der Trockenzeit wächst der Baum nur sehr wenig und nimmt hauptsächlich in der Stammdicke zu.

Das Reifen der Früchte dauert zwischen 2 bis 6 Monaten, wobei nicht alle Fruchtbündel gleichzeitig reifen, so dass quasi in einer Ölpalmenplantage das ganze Jahr über Erntezeit ist. Dennoch spricht man von einer Haupterntezeit in den ersten Monaten nach der großen Trockenzeit, besonders aber zu Anfang der Regenzeit, da nach den herkömmlichen, einheimischen Ölgewinnungsmethoden zur Ölgewinnung auch größere Mengen Wasser benötigt werden (mit moderner Technik werden nur noch minimale Wassermengen benötigt). Speziell auf der Goldküste zeigte sich in der Vergangenheit, dass die kurz vor Einsetzen oder zu Beginn der Regenzeit, etwa im März und April geernteten Früchte einen höheren Ölgehalt besitzen, als jene, welche zum Ende oder kurz nach der zweiten Regenzeit im Oktober geerntet werden.

Ein gut beschnittener Baum liefert im Durchschnitt 18 kg an Früchten pro Ernte. Ein Gefäß mit 22,72 Litern Rauminhalt (5 englische Gallonen), aufgefüllt mit Ölpalmfrüchten und zu Öl verarbeitet, ergab in der Vergangenheit mindestens 2,2 Liter reines Öl mit einer Durchschnittsdichte von 896,8 g/l. Allerdings waren die Ölausbeuten stark abhängig vom Gewinnungsverfahren, das wiederum im kolonialen Westafrika je nach Region ganz unterschiedliche Spezifika besaß. Die genannten Werte beziehen sich auf die Goldküste und den dort gegen Ende des 19. Jahrhunderts angewandten Verfahren. Beim Kameruner Verfahren z. B. ging man davon aus, dass aus 60,5 kg reifen Früchten 4,062 kg reinen Öles extrahiert werden können (Durchschnittswert), was eine Ausbeute von 74,9 ml/kg bedeutet, bezogen auf das Gesamtgewicht der Früchte. Die Jahresausbeute aus einer Ölpalme betrug in Kamerun im Jahre 1901 durchschnittlich 7,25 kg Öl und 14,87 kg Kerne, in Togo waren es im Jahre 1903 bei der gewöhnlichen „Deti“-Palme (Ewe-Bezeichnung) 9,6 kg Öl und 14,4 kg Kerne, die im Jahresdurchschnitt erhalten wurden.

Hinsichtlich der Ölpalmenkultur hat man in der Vergangenheit zwischen reinen Naturbeständen (franz.: palmeraies naturelles), sog. Halbkulturen (durchforstete Naturbestände, franz.: palmeraies aménagées) und Plantagen (frz. plantations) unterschieden. Naturbestände sind dabei natürlich entstandenen Palmengruppen, die sich mitunter über Gebiete von bis zu 100 ha erstrecken können und in denen die Ölpalme so ziemlich jeden anderen Baumbewuchs in der Höhe überwuchert. Die größten Stämme sind dabei zumeist von dichtem Lianengestrüpp umrankt. Tragende und nichtfruchtragende Pflanzen stehen hier durcheinander. Bei den sog. Halbkulturen hat man bei vorhandenen Naturbeständen das Unterholz entfernt und die Palmen von Schmarotzerpflanzen befreit. An bestimmten Stellen wurde dann der Bestand durch Neuanpflanzungen ergänzt. Plantagen waren oder sind reine Neuanpflanzungen.

Systematik

Die Erstbeschreibung unter dem Namen Elaeis guineensis durch den österreichischen Botaniker Nikolaus Joseph Freiherr von Jacquin ist 1763 veröffentlicht worden.[1] Von 1910 bis 1914 sind durch Odoardo Beccari und Auguste Jean Baptiste Chevalier viele Varietäten beschrieben worden, die heute allesamt als Synonyme für den Typ selbst angesehen werden.[2]

Ursprünglich unterschieden die Einheimischen auf der Goldküste vier verschiedene Unterarten von Elaeis Guinensis Jacq., der Ölpalme, welche in der hiesigen Twi-Sprache Abedem, YELM Abetuntum, Obenim und Abeohene genannt werden. In Europa war in der Vergangenheit mitunter auch der Oberbegriff „Königspalme” gebräuchlich, was von der Twi-Bezeichnung „Abe-ohene” (wörtl.: „König der Ölpalmennüsse”) herrührt.

Was den Handel mit den Ölpalmen-Erzeugnissen anbelangt, so haben die Europäer in Westafrika Ende des 19. Jahrhunderts acht verschiedene Ölpalm-Unterarten unterschieden, die sich vor allem in der äußeren Form und im Ölgehalt ihrer Früchte (Angaben in Prozent der reinen Fruchtfleischmasse) unterschieden:

  1. Abedem: Früchte mittlerer Größe; rötlich, mit einem Anflug von Gelb; Ölgehalt: 11,2 %
  2. Abepa: große Früchte; rot, mit schwarzen Strähnen; Ölgehalt: 11,2 %
  3. Abetumtum: auch als „schwarze Palmnüsse” gehandelt; Früchte mittlerer Größe, rotschwarze Farbe; Ölgehalt: 13,7 %
  4. Abefitaa: auch als „weiße Palmnüsse” gehandelt; große Früchte, weiß mit schwarzen Streifen; Das von dieser Frucht erhaltene Öl ist von gelber Farbe. Ölgehalt: 15 %
  5. Abeohene: „Früchte der Königspalme”; Früchte mittlerer Größe; helles rot mit schwarzen Streifen; Ölgehalt: 15 %
  6. Abobobe (im Aschanti-Dialekt des Twi: Benim): rötlich-schwarze Früchte mittlerer Größe; Der Kern der Palmfrucht hat eine weiche Schale, die man leicht mit den Zähnen brechen kann. Ölgehalt: 19,3 %
  7. Abubube (Aschanti-Dialekt des Twi: Obenim, nach einer Ortschaft in Asante, die Obenimase heißt): Die Früchte dieser Unterart ähneln in seinem Aussehen sehr den Abobobe-Kernen, auch sie haben Kerne mit weicher Schale, allerdings ist ihre Fruchthülle im Vergleich fleischiger. Ölgehalt: 25 %.
  8. Adibe (Aschanti-Dialekt des Twi: Abubom): große Früchte von ziegelsteinroter Farbe; fleischige Fruchthülle; Die Früchte dieser Unterart wurden früher jedoch nicht zu Öl verarbeitet, man hat sie gekocht oder geröstet (mit Salz) als Dessert gegessen. Sie gelten als sehr schmackhaft. Ölgehalt: 28 %

Die Einheimischen kennen daneben auch noch Abe-Kotoko (wörtlich: „Stachelschwein-Ölpalme”), wegen der langen Stacheln am Fruchtbündel, welche die Früchte schützen sollen, sowie Minabe („Besen-Ölpalme”), die das beste Material zur Besenherstellung liefern soll.

Nutzung

Palmöl; erkennbar ist die rötliche Färbung.
Palmöltanks an einem Biokraftwerk werden befüllt.

Hauptartikel: Palmöl

Die Weltproduktion an Palmöl hat sich seit 1995 wegen der zunehmenden energetischen Nutzung mehr als verdoppelt, Malaysia und Indonesien beherrschen mit einer Jahresproduktion von jeweils mehr als 15 Millionen Tonnen den Markt von über 35 Millionen Tonnen pro Jahr.[3] Im Jahr 2007/08 produzierte Indonesien allein 17,1 Mio Tonnen und Malaysia 16,6 Mio Tonnen, die Gesamtproduktion lag bei 39 Mio Tonnen.[4] Dabei stieg die Weltjahresproduktionin den letzten Jahren um jährlich bis zu 15,4%, allein Indonesien konnte seine Produktion seit 2002/03 um 66% steigern[4] und im Wirtschaftsjahr 2005/06 die bis dahin von Malaysia eingenommene Marktführerschaft überholen.[5] Damit besitzt Indonesien einen Weltmarktanteil von 44% und Malaysia einen von 43%, andere Produktionsländer wie Kolumbien, Nigeria und Thailand liegen mit jeweils etwa 800.000 Tonnen pro Jahr bei jeweils 2%.[5] Für das Wirtschaftsjahr 2008/09 wird eine weltweite Produktion von 42,9 Millionen Tonnen erwartet, damit ist Palmöl vor Sojaöl (38,8 Millionen Tonnen) das mengenmäßig am meisten produzierte Pflanzenöl der Welt.[6]

Der Großteil der weltweiten Palmölproduktion wird mit etwa 71,5% für Nahrungsmittel (Margarine, Küchenfett) verwendet. Etwa 21,5% werden für die industrielle Produktion von Reinigungsmitteln und Kosmetika verwendet und etwa 5% fließen in die energetische Nutzung.[7]

Nutzung als Nahrungsmittel

Palmöl und Palmkernöl wird zum größten Teil im Bereich der Ernährung eingesetzt. Dabei wird Palmöl aufgrund seiner ausgezeichneten Hitze- und Oxidationsstabilität vor allem in Asien und Afrika als Speisefett zum Kochen, Braten und Friettieren eingesetzt. Außerdem wird es international für die Herstellung von Backwaren, Margarine und Süßwaren verwendet.[8] Palmkernöl findet ebenfalls zu einem großen Anteil Verwendung bei der Herstellung von Margarine, der es einen butterähnlichen Geschmack verleiht. Zudem wird es aufgrund seiner Schmelzeigenschaften für Kakaoglasuren, Eiskonfekt, cremeüberzüge und schnellschmilzende Schokoladenfüllungen, Toffees und Karamell verwendet. Durch verschiedene Veränderungen kann Palmkernöl auch zu hochwertigen Spezialfetten für die Süßwarenindustrie umgewandelt werden.[8]

Industrielle Verwendung

Palmkernöl wird mit Kokosöl aufgrund der spezifischen Eigenschaften zu den Laurinölen zusammengefasst und wird für ein großes Spektrum von Anwendungen in der Oleochemie genutzt. Ebenso wie Palmöl werden diese Öle zur Gewinnung von Laurinsäure verwendet und als Grundstoff für verschiedene Tenside wie Natriumlaurylsulfat und Sorbitanmonolaureat eingesetzt. Weitere Produkte auf der Basis von Palm- und Palmkernöl finden Verwendung in unterschiedlichen Produkten der Kosmetik- und Reinigungsindustrie.[8]

Ein vergleichsweise geringer Teil des Palmöls wird für die Herstellung von Biokraftstoffen, vor allem Biodiesel sowie das aufbereitete NEXBtL, ein Hydriertes Pflanzenöl des finnischen Unternehmens Neste Oil, sowie als Brennstoff in Blockheizkraftwerken verwendet.

Nachhaltigkeit und ökologische Probleme

Ökologische und menschenrechtliche Probleme

Palmölplantage

Vor allem aufgrund der Plantagenwirtschaft und der damit einhergehenden Abholzung großer Regenwaldflächen in den Hauptanbaugebieten der Ölpalme steht der Anbau von Palmöl international sowohl bei Umweltschutzorganisationen als auch politisch in der Kritik. Der Anbau der Ölpalmen erfolgt zudem nach gängiger Einschätzung gegenwärtig in ökologisch nicht nachhaltiger Weise.

Verschiedene Umweltschutzorganisationen, in Deutschland insbesondere Greenpeace und Rettet den Regenwald, weisen darauf hin, dass für die Errichtung von neuen Ölpalmplantagen in großem Umfang Regenwälder zerstört werden. Diese Aussagen wurden durch Forschungsergebnisse auf der Basis von Daten der FAO bestätigt, nach denen zwischen 1990 und 2005 1,87 Millionen Hektar Palmölplantagen in Malaysia und mehr als 3 Millionen Hektar in Indonesien neu angelegt wurden, von denen mehr als die Hälfte durch Abholzung von Wäldern entstand.[9]

Pestizideinsatz auf einer Palmölplantage

In Indonesien und Malaysia ist die Expansion des Palmölanbaus mittlerweile die Hauptursache für die Entwaldung, und durch die Brandrodungen insbesondere von Torfwäldern werden erhebliche Mengen CO2 freigesetzt. Eine 2006 veröffentlichte Studie der ENGO Wetlands International kommt zu dem Schluss, dass jede auf ehemaligen Torfwaldflächen erzeugte Tonne Palmöl für den Ausstoß von 10-30 Tonnen an CO2 verantwortlich ist.[10] Das meteorologische Zentrum der ASEAN glaubt, dass sich aufgrund der Brandrodungen das Klimaphänomen El Niño verstärken würde und eine bis zum Oktober verlängerte Trockenzeit für die Region zur Folge hätte. Dies würde wiederum die Ausbreitung zukünftiger Waldbrände fördern. Rauchschwaden der Brandrodungen auf Sumatra trüben alljährlich den Himmel über Kuala Lumpur und Singapur, die östlich der Insel liegen. Ankündigungen der ASEAN, eine Nulltoleranzlinie gegenüber Brandrodungen zu verfolgen, wurden bereits 1997 und 1998 gemacht, blieben jedoch ohne Folgen. Politisch einflussreiche Plantagenbesitzer und gute Palmölpreise dürften dafür mitverantwortlich sein.[11]

Auch in anderen Ländern wie Kolumbien, Ecuador oder Kamerun wurden Ölpalmplantagen auf Regenwaldflächen erstellt, allein in der ecuadorianischen Provinz Esmeraldas in den vergangenen Jahren 60.000 Hektar. Zudem werden bei der Anlage von Ölpalmplantagen oftmals die Landrechte ansässiger Kleinbauern und indigener Gemeinschaften verletzt[12][13].

Orang-Utans sind durch großflächige Palmölplantagen direkt bedroht und wurden zum Symbol der Gegner von Ölpalmenplantagen

Durch den massiven Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern auf den sehr nährstoffarmen tropischen Böden und in dem sehr regenreichen Klima wird das Grundwasser, Flüsse und indirekt die lokale Bevölkerung vergiftet. Zudem werden durch den enormen Wasserverbrauch der Plantagen die Trink- und Nutzwasserressourcen der Lokalbevölkerung stark beeinträchtigt. Palmölplantagen stellen (wie andere Monokulturen) ein Problem für den Erhalt der Artenvielfalt der strukturreichen Regenwälder dar. So bedrohen die ausgedehnten Ölpalm-Monokulturen Indonesiens den Lebensraum der Orang-Utans[14] oder die Entwaldung in Papua-Neuguinea den Prinzenhabicht (Accipiter princeps)[15]. Der Orang-Utan wird aufgrund dieser Problematik vor allem von Rettet den Regenwald als Symbol für die Kritik an der Palmölpolitik genutzt.

Reaktionen auf internationale Kritik

Während für Palmöl und andere biogene Energieträger ein in der Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung seit 2007 gesetzlich vorgeschriebenes Zertifizierungssystem die ökologische und soziale Nachhaltigkeit des Anbaus in Zukunft gewährleisten und damit ungewollte Auswirkungen wie Urwaldrodung und Menschenrechtsverletzungen verhindern soll, wird die Produktion der anderen Palmölprodukte wie Kosmetika und Margarine weiterhin keinerlei Nachhaltigkeitskriterien unterworfen sein.

Der im Jahr 2003 auf Initiative des WWF gegründete Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (Roundtable on Sustainable Palm Oil, RSPO) versucht als zentrale Organisation nachhaltige Anbaumethoden für Palmöl zu fördern und so die Umweltschädigung zu begrenzen.[16] Mitglieder des Roundtable sind neben Umweltschutzverbänden und anderen NGOs vor allem Firmen und Institutionen aus der Wertschöpfungskette des Palmöls, darunter Plantagenbetreiber, Händler und industrielle Abnehmer von Palmöl, aber auch Investoren und Banken.[17] Im Mai 2008 kündigte der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID) an, dass die Zertifizierung von nachhaltig produziertem Palmöl auf der Basis der Richtlinien des RSPO noch in diesem Jahr realisiert wird.[18] Auch die Vereinigung der indonesischen Palmölhersteller Gapki (Gabungan Pengusaha Kelapa Sawit Indonesia) räumt mittlerweile Versäumnisse ein und kündigt an, dass in Zukunft darauf geachtet wird, dass ausschließlich Brachland für den Neuanbau von Ölpalmenplantagen verwendet werden soll.[19]

Allerdings bezeichnen einige Umweltverbände auch die von der RSPO entwickelten Anbauformen als umweltzerstörend mit der Begründung, dass der Palmölanbau in großen Monokulturen grundsätzlich nicht nachhaltig sein könne und der RSPO der Industrie nur zum Greenwashing diene, wie z. B. die indonesische Umweltorganisation Sawit Watch (Palmöl-Wächter) behauptet.

Literatur

zu den historischen Angaben:

  • M.A. Sowunmi: Environmental and human responses to climatic events in West and West central Africa during the late holocene, in: Fekri A. Hassan (Hrsg.), Droughts, Food, and Culture. Ecological Change and Food Security in Africa's Later Prehistory, New York u.a. 2002
  • Adlung: Die wichtigsten vegetabilischen Nahrungsmittel der in den deutschen Schutzgebieten lebenden Eingeborenen - Gruppe V. Ölfrüchte usw., Der Tropenpflanzer, 16 (1912) 662-669
  • J.M. Sarbah: The oil-palm and its uses, Journal of the African Society, 8 (1908/09) 232-250
  • Gruner: Die Ölpalme im Bezirk Misahöhe, Togo, Der Tropenpflanzer, 8 (6) (1904) 283-291

Einzelnachweise

  1. Select. Stirp. Amer. Hist.: 280 (1763).
  2. Artenliste der Gattung Elaeis bei Kew Checklists (Elaeis in der Suchbox eingeben); abgerufen am 29. März 2008.
  3. Premium-Biodiesel aus Palmöl bedroht Regenwald in VDI-Nachrichten, 11. April 2008
  4. a b Graser, S.; Jack, N.; Pantoulier, S. (Hrsg.): Agrarmärkte 2007. Schriftenreihe der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft 4/2008
  5. a b Indonesia: Palm Oil Production Prospects Continue to Grow United States Department of Agriculture (USDA) Foreign Agricultural Service, 31. Dezember 2007
  6. Palmöl weltweit an der Spitze, Zentrale Markt- und Preisberichtstelle GmbH (ZMP), 28. Juli 2008.
  7. US Dep. of Agriculture 2008
  8. a b c Sabine Krist, Gerhard Buchbauer, Carina Klausberger: Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle. Springer Verlag, Wien 2008; S. 330-337. ISBN 978-3-211-75606-5.
  9. Tropical forests axed in favour of palm oil. NewScientist Environment 31. Mai 2008.
  10. Bio-fuel less sustainable than realised. Presseerklärung von Wetland International vom 8. Dezember 2006 abgerufen am 10.Januar 2008
  11. K.P.: Rauchwolken am Himmel über Südostasien. Neuer Anlauf zur Bekämpfung der Brandrodung. Neue Zürcher Zeitung, Nr. 191, 20. August 2009, S. 5
  12. Bericht über Landvertreibungen in Kolumbien
  13. James Painter: Losing land to palm oil in Kalimantan. BBC News, 3. August 2007.
  14. UNEP, UNESCO: The Last Stand of the Organutan, abgerufen am 10. Januar 2008
  15. One in eight bird species threatened by climate change. NewScientist Environment 19. Mai 2008.
  16. Roundtable on Sustainable Palm Oil, Website
  17. Players in the Palm Oil Supply Chain auf den Seiten des Roundtable on Sustainable Palm Oil
  18. Ölmühlen sind Vorreiter, Pressemitteilung des Verbandes der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID)
  19. Palmölfirmen geloben Besserung. Indonesische Erzeuger wollen künftig Naturland verschonen. Holz-Zentralblatt 20, 16. Mai 2008

Weblinks

Commons Commons: Ölpalme – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch

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