Aarhus Å

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Aarhus Å
Århus Å
(dt. Aarhuser Au)Vorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Region Midtjylland, Dänemark
Flusssystem Aarhus Å
Flussgebietseinheit I. Jylland & Fyn
Quelle Astrup Mose (Astruper Moor)
56° 1′ 48″ N, 10° 5′ 38″ O56.02995068611110.093860626111
Vorlage:Infobox Fluss/QUELLHÖHE_fehlt
Mündung Århusbucht, südwestliches Kattegat56.15267028694410.213476419444Koordinaten: 56° 9′ 10″ N, 10° 12′ 49″ O
56° 9′ 10″ N, 10° 12′ 49″ O56.15267028694410.213476419444
Vorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSHÖHE_fehltVorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Länge 32–40 kmdep1[1][2]
Einzugsgebiet 320–324 km²dep1[2][1]
Rechte Nebenflüsse Døde Å
Linke Nebenflüsse Sommerbæk, Jeksen Bæk, Tåstrup Bæk, Lyngbygård Å, Voldbæk
Durchflossene Seen Stilling-Solbjerg Sø, Tåstrup Sø, Årselv Engsø, Brabrand SøVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt
Auf der linken Seite der Åboulevarden (August 2007), Höhe Skt. Clemens Torv

Auf der linken Seite der Åboulevarden (August 2007), Höhe Skt. Clemens Torv

Aarhus Å[1] oder älter Århus Å[2] (deutsch Aarhuser Au) ist ein 32[1] bis 40 Kilometer[2] langer, regulierter dänischer Wasserlauf, der südlich des Sees Stilling-Solbjerg Sø im Moor Astrup Mose[2] östlich von Skanderborg entspringt und in den Hafen von Aarhus in die Århusbucht in das südwestliche Kattegat mündet. Im rund 320 km² großen Einzugsgebiet bilden die Aarhus Å samt ihrer Nebenflüsse eine Gesamtlänge von 230 Kilometern.[2]

Der längste Nebenfluss ist die 25 Kilometer lange Lyngbygårds Å, die vom Norden in den westlich von Aarhus gelegenen See Årslev Engsø fließt.[2] Von den durchflossenen Seen gehören Årslev Engsø und Brabrand Sø zu den EU-Schutzgebieten im Sinne der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie.[1]

Die Mündung der Aarhus Å gab der Stadt Aarhus ihren Namen. Der älteste nachgewiesene Name für Aarhus, Aros, setzt sich zusammen aus Aa (dt. Au; im Genitiv Ar) und -us bzw. -os, was Mündung bedeutet.[3] Erste Bebauungen der Stadt entstanden im 10. Jahrhundert an der Nordseite der Mündung hinter einem halbkreisförmigen Wall.[4] Der sich an der Auenmündung entwickelnde Hafen von Aarhus dehnte sich im 19. und 20. Jahrhundert in die Århusbucht aus[5] und ist heute der zweitgrößte Hafen sowie der größte Containerhafen Dänemarks.

Der untere Verlauf durch das Zentrum von Aarhus bis in den Hafen wurde in den 1930er Jahren aus hygienischen und verkehrstechnischen Gründen untertunnelt. Im Rahmen einer Stadtsanierung wurde der Bereich von Christians Bro bis kurz vor dem Hafen in den Jahren von 1989 bis 2009 wieder freigelegt[1] und am linken Ufer mit dem Åboulevarden eine attraktive Meile mit Cafés und Restaurants geschaffen.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Aarhus Å – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c d e f Den Store Danske: Aarhus Å, abgerufen am 17. Dezember 2012 (dänisch)
  2. a b c d e f g  Søren Olsen: Danmarks søer og åer. 1. Auflage. Politikens Forlag A/S, Kopenhagen 2002, ISBN 87-567-6364-6, Århus Å, S. 164 ff. (dänisch).
  3. Århus Leksikon: Aros, abgerufen am 17. Dezember 2012 (dänisch)
  4. Den Store Danske: Aarhus - historie, abgerufen am 17. Dezember 2012 (dänisch)
  5. Århus Leksikon: Århus Havn, abgerufen am 17. Dezember 2012 (dänisch)
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