Åse Kleveland

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Åse Kleveland am 17. Mai 2007, dem norwegischen Nationalfeiertag

Åse Kleveland (* 18. März 1949 in Stockholm) ist eine schwedisch-norwegische Musikerin und Politikerin.

Leben[Bearbeiten]

Kleveland zog 1956 von Schweden nach Norwegen. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Universität Oslo; ein besonderer Schwerpunkt war das Urheberrecht. 1966 trat sie für Norwegen beim Eurovision Song Contest mit dem Stück Intet er nytt under solen auf und erreichte den 3. Platz. In den 1980ern war Kleveland Präsidentin der Vereinigung der norwegischen Künstler und Musiker. 1986 moderierte sie in Bergen den ersten Eurovision Song Contest auf norwegischem Boden, nachdem im Vorjahr das Duo Bobbysocks den Wettbewerb gewonnen hatte. Von 1986 bis 1990 leitete sie einen Rat für Gleichberechtigung der Norwegischen Regierung. Von 1990 bis 1996 war Kleveland Kulturministerin für die Arbeiderpartiet unter Gro Harlem Brundtland. In dieser Funktion übernahm sie die politische Leitung der 17. Olympische Winterspielen in Lillehammer.[1]

Sie war von 2000 bis 2006 auch Präsidentin des Schwedischen Filminstituts. Im Juni 2007 wurde sie Vorsitzende des Human-Etisk Forbund, einer säkular-humanistischen norwegischen Organisation.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. PDF