Çaldıran

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Çaldıran
Wappen fehlt
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Çaldıran (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Van
Koordinaten: 39° 9′ N, 43° 55′ O39.14194444444443.9138888888892050Koordinaten: 39° 8′ 31″ N, 43° 54′ 50″ O
Höhe: 2050 m
Einwohner: 15.198[1] (2011)
Telefonvorwahl: (+90) 432
Postleitzahl: 65750
Kfz-Kennzeichen: 65
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Bürgermeister: Ferman Yıldırım (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Çaldıran
Einwohner: 67.367[1] (2011)
Fläche: 1.742 km²
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km²
Kaymakam: İbrahim Dündâr
Webpräsenz (Kaymakam):

Çaldıran (Kurdisch: Ebex) ist eine Kreisstadt und ein Landkreis in der Türkei. Sie gehört zur Provinz Van und liegt in Ostanatolien an der Grenze zum Iran. Çaldıran liegt im Nordosten der Provinz und grenzt im Norden an die Provinz Ağrı und im Osten an den Iran. Der Landkreis Çaldıran hat 67.367 Einwohner, die Stadt 15.198 (Stand 2011). Die Stadt liegt an der D975, die Iğdır im Norden mit Hakkâri im Süden verbindet.

Die Region war lange zwischen den Osmanen und den Safawiden umkämpft und wechselte oft den Besitzer. Eine der Entscheidungsschlachten fand 1514 in der Çaldıran-Ebene statt (Schlacht bei Tschaldiran). Der genaue Ort ist nicht bekannt. Die moderne osmanische Armee besiegte die Safawiden und beendete deren Einflussnahme in Ostanatolien. Der endgültige Grenzverlauf wurde 1639 mit dem Vertrag von Qasr-e Schirin festgelegt. Im Ersten Weltkrieg wurde die Region von den Russen besetzt, die sich 1917 wieder zurückzogen. Mit dem Untergang des osmanischen Reiches wurde Çaldıran Teil der Republik Türkei.

Seit 1987 hat Çaldıran den Status einer Gemeinde (Belediye).

Geografie[Bearbeiten]

Der Landkreis ist gebirgig während die Stadt in der Çaldıran-Ebene liegt. Im Norden gibt es Ausläufer des Tendürek Dağı. Andere hohe Berge sind der Bemraz Dağı (2690 m), Köse Dağı (2646 m), Miladirij Dağı (2611 m), Pireşit Dağı (3109 m), Kebir Dağı (2539 m), Elegan Dağı (2653 m), Aktaş Dağı (2844 m), Dumanlı Dağı (3061 m), Alikelle Dağı (2726 m), Boz Dağı (2593 m) und der Kaf Dağı (2464 m). An Gewässern gibt es den Hındırmenteş-See und den Fluss Bendimahi Çayı, der in den Vansee mündet.

Der angrenzende iranische Distrikt heißt Tschaldiran.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 14. August 2012