Éric Le Lann

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Eric Le Lann

Éric Le Lann (* 1957) ist ein französischer Jazz-Trompeter und Komponist.

Le Lann lebt seit 1977 in Paris, wo er 1979 den nationalen Jazzwettbewerb der La Défense gewann. Seit 1980 arbeitete er mit den Quartetten von René Urtreger und Henri Texier. 1981 absolvierte er eine Reihe von Konzerten mit Pepper Adams und wurde Mitglied der Gruppe von Patrice Caratini und der Bigband von Martial Solal.

1982 gründete er ein eigenes Quartett mit André Ceccarelli, Cesarius Alvim und Olivier Hutman. Im Folgejahr erhielt er den Prix Django Reinhardt der Académie du Jazz. Nach einer Indientournee trat er 1985 in Bertrand Taverniers Film Autour de minuit mit Dexter Gordon, Herbie Hancock und Billy Higgins auf. Daneben komponierte er Filmmusiken zu Didier Haudepin Film Elsa, Elsa und zu Benoît Jacquots Film Corps et bien.

1989 gründete er mit Louis Winsberg und Paco Sery ein Fusion-Jazz-Ensemble. In den 1990er Jahren trat er in Asien und Afrika auf und nahm ein Album mit Chansons von Édith Piaf und Charles Trenet auf. Außerdem arbeitete er mit Michel Graillier, Martial Solal und Archie Shepp.

1999 komponierte er die Filmmusik zu Gilles Bourdos' Film Disparos und zu einem Dokumentarfilm von Valérie Stroh über Simone de Beauvoir. An Bertrand Bliers Film Les Acteurs wirkte er als Musiker mit.

Le Lann gründete die École de création musicale in Rennes, die 2003 nach Dinan verlegt wurde. Für die Musik zu Jean-Bernard Pouys Stück 54x13 erhielt er 2001 den großen Preis der Musikkritik. Für das Festival Inter Celtique in Lorient 2002 komponierte er ein Stück für fünfundzwanzig Musiker. Mit dem Gitarristen Jean-Marie Ecay spielte er 2005 Kompositionen von Antonio Carlos Jobim ein.

Diskographie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]