Étienne Ozi

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Étienne Ozi (* 9. Dezember 1754 in Nîmes; † 5. Oktober 1813 in Paris) war ein französischer Fagottist und Komponist.

Leben[Bearbeiten]

Erste musikalische Erfahrungen sammelte Etienne Ozi in einer Militärkapelle. 1777 ging er nach Paris. Nach einem Fagott-Studium bei Georg Wenzel Ritter (1748–1808) spielte er dort als Fagottist unter anderem in den Orchestern La Chapelle et de la Chambre du Roy und La Chapelle de l’Empereur Napoléon. Als Solist trat er zwischen 1779 und 1790 37 mal im Concert Spirituel auf, wo er 19 mal eigene Werke interpretierte.

1787 erschien seine Nouvelle Méthode de basson. Sie gilt als eines der ersten umfassenden Schulwerke für Fagott[1]. Nach der Französischen Revolution wurde Ozi Mitglied der Garde Nationale parisienne und Dozent an der angeschlossenen Musikschule, welche 1795 zum Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris wurde.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Nouvelle Méthode de basson, Paris : Boyer, 1787
  • Trois sonates für Fagott und obligaten Bass
  • Six duos für 2 Fagotte

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rohrbau nach Etienne Ozi, aus Etienne Ozi (1754-1813): Bassoonist, Teacher and Composer, Harold Eugene Griswold