Évora Monte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Évoramonte)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Évora Monte
Wappen Karte
Wappen von Évora Monte
Évora Monte (Portugal)
Évora Monte
Basisdaten
Region: Alentejo
Unterregion: Alentejo Central
Distrikt: Évora
Concelho: Estremoz
Koordinaten: 38° 46′ N, 7° 43′ W38.765277777778-7.7163888888889Koordinaten: 38° 46′ N, 7° 43′ W
Einwohner: 569 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 99,39 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 5,7 Einwohner pro km²

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Art ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Karte ist leer


Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Höhe ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/PLZ ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Bürgermeister ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Straße ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer

Évora Monte ist ein kleiner befestigter Ort und eine Gemeinde Freguesia im Alentejo in Portugal. Auf einer Anhöhe in 470 m über NN leben in dem Ort 724 Einwohnern (2001) auf einer Fläche von 99,42 km². Der alternative Ortsname von Évora Monte ist Santa Mara. Die Gemeinde gehört zum Landkreis von Estremoz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Évoramonte ist ein schon zu römischer Zeit besiedelter Ort, der von den Mauren zu einer Burg befestigt und von König Dinis 1306 weitergenutzt wurde. Durch ein Erdbeben wurde die Burg 1531 so schwer beschädigt, dass sie unter König João III. renoviert werden musste. Am 26. Mai 1834 wurde hier das Abkommen von Évoramonte unterzeichnet, das einen Schlussstrich unter den Nachfolgekrieg zwischen Pedro I. und seinem Bruder Miguel setzte. Der im Gegensatz zum liberal gesinnten Pedro absolutistisch eingestellte Miguel verlor in der Schlacht von Asseiceira, verzichtete im Abkommen von Évoramonte auf die Krone und ging ins Exil.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Blick auf Evoramonte vom Castelo
Blick von Evora Monte in die umliegende Landschaft mit Olivenplantagen

Vom kleinen, malerischen Dorf führt ein steiler, gepflasterter Fußweg hinauf zum Kastell. Das römische Kastell wurde von den Mauren zu einem Alcázar weiterentwickelt, die von den Portugiesen nach der portugiesischen Reconquista zu einem gotischen Kastell, dem Castelo, umgewandelt wurde. Diese an einen mittelalterlichen Bergfried erinnernde, massive symmetrische Burg mit vier Ecktürmen besitzt drei Geschosse. Von oben hat man bei entsprechendem Wetter eine ausgezeichnete Sicht über weite Teile des Alentejo. Zwei um die Fassade herumlaufende steinerne Taue, die in der Mitte der Fassade mit einem Knoten versehen sind, besitzen symbolische Bedeutung: Die Schlossherren kamen aus dem portugiesischen Königshaus Brangança, deren Wahlspruch "Despois vós, nós" (nach Euch, wir) mit der doppelten Bedeutung des portugiesischen Wortes nós spielt: nós bedeutet sowohl wir, als auch Knoten.

Die Igreja Matriz aus dem 15. Jahrhundert fällt durch die eigenwillige Gestaltung des Glockenturms auf. Die Ingreja da Misericórdia aus dem 16. Jahrhundert ist innen komplett durch Azulejos verkleidet.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen