Île d’Houat

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Île-d’Houat
Wappen von Île-d’Houat
Île-d’Houat (Frankreich)
Île-d’Houat
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Lorient
Kanton Quiberon
Gemeindeverband Auray Quiberon Terre Atlantique.
Koordinaten 47° 23′ N, 2° 57′ W47.39-2.955555555555626Koordinaten: 47° 23′ N, 2° 57′ W
Höhe 0–42 m
Fläche 2,91 km²
Einwohner 249 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 86 Einw./km²
Postleitzahl 56170
INSEE-Code
Website www.mairiedehouat.fr

Die Île d’Houat ist eine französische Insel und eine Gemeinde mit 249 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne.

Dünenstrand Treach-er-Goured

Die knapp drei Kilometer große Insel liegt in der Bucht von Quiberon, am Eingang des Golfs von Morbihan.

Man erreicht die Insel per Schiff von Quiberon aus oder von Vannes mit Katamaranen. Inselhafen ist Port-Saint-Gildas, ein kleines Fischerdorf. Die Bewohner der Insel heißen Houatais.

Sehenswert sind der Dünenstrand Treach-er-Goured und der Aussichtspunkt Beg-er-Vachif. Auf der Insel steht der Menhir de la Vierge (der Jungfrau). Die Insel ist Handlungsort des Kriminalromans „The Portrait“ des englischen Schriftstellers Iain Pears.

In der Nachbarschaft liegen die Belle-Île und die Île d’Hœdic. Vermutlich ist die Insel mit der in der antiken Geographie Siata genannten Insel identisch.[1]

Die ganze Insel bildet die Gemeinde gleichen Namens. Der Großteil der Bevölkerung wohnt im Dorf im Nordosten der Insel. Der Rest der Insel ist gering bebaut und im Winter unbewohnt.

Bevölkerungsentwicklung (Quelle: INSEE[2])
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 446 457 430 390 390 335 293

Literatur[Bearbeiten]

  • N. Forrer, W. Wirth: Die Insel Houat. In: Mitteilungen der Geographisch-Ethnographischen Gesellschaft Zürich, Band 26 (1925–1926), S. 19–34 (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Houat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Itinerarium Antonini Augusti maritimum 510,1. Vgl. auch George Long: Siata. In: William Smith: Dictionary of Greek and Roman Geography. London 1854.
  2. Houat auf der Site des INSEE