Île de Noirmoutier

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Île de Noirmoutier
Satellitenbild der Île de Noirmoutier
Satellitenbild der Île de Noirmoutier
Gewässer Atlantischer Ozean
Geographische Lage 47° 0′ N, 2° 16′ W46.998888888889-2.271388888888920Koordinaten: 47° 0′ N, 2° 16′ W
Île de Noirmoutier (Frankreich)
Île de Noirmoutier
Länge 20 km
Fläche 48,8dep1 w3
Höchste Erhebung (unbenannt)
20 m
Einwohner 9592
Hauptort Noirmoutier-en-l’Île
Karte der Insel
Karte der Insel

Die Île de Noirmoutier ist eine französische Atlantikinsel, die zur Region Pays de la Loire in Westfrankreich gehört, südlich der Loiremündung nahe Fromentine liegt und knapp 10.000 Bewohner hat. Die Hälfte davon lebt im Hauptort Noirmoutier-en-l’Île.

Eine geografische Besonderheit der 48.8 km²[1] großen und 20 km langgestreckten Insel ist die Tatsache, dass ein Großteil ihrer Fläche unter dem Meeresspiegel liegt. Sie ist ziemlich flach, hat aber im Norden eine sehr reizvolle Felsenküste. Bei Ebbe kann die Insel bzw. Halbinsel zu Fuß oder mit dem Auto erreicht werden. Die 4,5 km lange Pflasterstraße Passage du Gois, an deren Rändern in der Saison Muscheln gesucht werden, ist eine Touristenattraktion. Warnschilder geben die Zeiten an, zu denen sie passierbar ist. Außerdem befinden sich am Straßenrand in dichten Abständen Rettungs- bzw. Aussichtstürme, von denen aus die Gegend betrachtet werden kann.

Sonnenuntergang am Strand bei Barbâtre auf Noirmoutier
Windmühle am Strand auf Noirmoutier

Bedeutend für den Naturschutz sind die ausgedehnten Salzsümpfe mit zahlreichen seltenen und geschützten Pflanzen in den Tieflagen. Auch große Dünen- und im Norden felsige Küstenbereiche prägen das Erscheinungsbild der Noirmoutier. Im Winter beherbergt die Insel hunderttausende See- und Watvögel, die dort überwintern.

Etymologie[Bearbeiten]

Als im 7. Jahrhundert der Heilige Philbert auf der Insel ein Kloster gründete, wurde sie als Île d'Her oder Île d'Herio bezeichnet, was aber nicht bedeuten muss, dass der Ursprung des heutigen Namens Her-Moutier (von Heri Monasterium kommend) war. Denn es gibt kein schriftliches Dokument dazu. Viel wahrscheinlicher dürfte eine Ableitung von Neir-Moustier (aus einem Dokument des 14. Jahrhunderts sein), was eine Übersetzung des Namens Nigrum Monasteriums ist, also Schwarzes Kloster im Altfranzösischen.[2]

Während der Terrorherrschaft der französischen Revolution wurde die Insel "Île de la Montagne" genannt, der Hauptort Noirmoutier hieß "Port-Victoire". [3]

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Noirmoutier ist eine Insel im Atlantik; sie liegt im nördlichen Bereich der Biskaya, südlich der Loiremündung. Sie ist dem französischen Festland vorgelagert und von diesem nur wenige Hundert Meter entfernt. Zwischen ihr und dem Festland liegt eine flache Bucht, die Baie de Bourgneuf.

Geologie[Bearbeiten]

Die Insel besteht aus drei Teilen:

  • ein felsiger Bereich im Norden, welcher ursprünglich den Namen "Insel Her" trug, und wo auch der Hauptort Noirmoutier-en-l'Île liegt;
  • ein Dünenstreifen im südlichen und östlichen Bereich;
  • die "Salzgärten", entstanden aus ehemaligem Sumpf- und Überschwemmungsgebiet zwischen diesen beiden Teilen.

Die Insel Her entstand im frühen Quartär bei der Absenkung eines Teil der Festlandsplatte, wobei auch die Bucht Baie de Bourgneuf entstand. Die Dünenstreifen bildeten sich später im Strömungs-"Schatten" von Her.

Außerdem gibt es zwei Polder (Kooge), die durch Eindeichung im 18. und 19. Jahrhundert entstanden sind.

Nordwestlich von Noirmoutier liegt die kleine Insel Île du Pilier.

Klima[Bearbeiten]

Noirmoutier hat mediterranes Klima mit milden Sommern (sog. Klimatyp Csb nach der Effektiven Klimaklassifikation). Auch die Zahl der Sonnenstunden ist groß: 2100 wie z.B. in Carcassonne. Im Zeitraum 1971-2000 lag die Höchsttemperatur bei 37 °C, sie wurde 1990 zweimal und 2003 einmal erreicht. Die niedrigste gemessene Temperatur lag bei -10 °C und wurde im Januar 1985 gemessen. Die durchschnittliche Jahrestemperatur lag in diesem Zeitraum bei 12,8 °C.[4] Infolge des milden Klimas wachsen dort auch Pflanzen, die sonst eher dem Mittelmeerraum zuzuordnen sind z.B. Mimosen und Erdbeerbäume.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Von einer Besiedlung durch Menschen bereits in der Urgeschichte zeugen verschiedene Relikte:

  • Werkzeugfunde aus der Mittelsteinzeit sind etwa 10 000 Jahre alt und wurden im Bois de la Chaize gefunden.
  • Aus der Jungsteinzeit stammen Reste von Megalithen wie Menhire und Dolmen, so z.B. der sog. Dolmen submergé de Noirmoutier[5] in der Bucht von Bourgneuf oder der sog. Dolmen von Noirmoutier[6] oder der Menhir des Dames. Im Bois de la Chaize gibt es einen Steinbruch von dem Steine stammen, die im 50 km entfernten Commequiers benützt wurden, um einen Dolmen zu errichten.[7]

Noch Ende des 19. Jahrhunderts waren bei l'Herbaudière zwei Dolmen zu bewundern. Von den damals noch existierenden fünf Menhiren ist nur die Stele im Bois de la Chaize in der Nähe der hölzernen Schiffsanlegestelle vorhanden. [8]

Altertum[Bearbeiten]

Die Insel war weiterhin bewohnt, wie der Reste einer römischen Villa mit Therme, in der Nähe der Ortschaft Le Vieil gefunden wurden, beweisen. Aus den Grabungsfunden wird geschlossen, dass die Villa aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus stammt.[9]

Mittelalter[Bearbeiten]

Der Heilige Philbert gründete um 674 ein Dominikanerkloster und ermunterte die Bevölkerung den Boden zubestellen, Salz zu gewinnen und Windmühlen zu bauen. Durch die exponierte Lage in Ufernähe hatte die Bevölkerung oft unter Überfallen der Sarazenen (um 730) und später – im 9. Jahrhundert der Wikinger zu leiden. In den Jahren 1342, 1360 und 1388/90, also nach dem hundertjährigen Krieg versuchten die Engländer hier Fuß zu fassen. Zeitweise verließen die Mönche und ein Teil der Bevölkerung die Insel.[9][10]

Lehensherren waren im Mittelalter zunächst die Herren von La Garnache und später die Familie La Trémoille; einzelne Mitglieder tragen im 16. und 17. Jahrhundert sogar die Titel Baron von Noirmoutier bzw. Herzog von Noirmoutier. - Das Gemeindewappen von Noirmoutier-en-l'Île ist übrigens mit dem Familienwappen der Trémoille identisch.

Neuzeit[Bearbeiten]

In der Mitte des 16. Jahrhunderts kam es zu Überfällen durch protestantische Freibeuter: so plünderten sie z.B. im Jahr 1562 die Abtei "Abbaye de la Blanche" und zerstörten die Salzernte. Angriffe der Spanier in den Jahren 1524 und 1588 konnten zurückgeschlagen werden. Die Niederländer landeten 1674 unter Leitung ihres Admirals Cornelis Tromp, sie plünderten und verschleppten sogar Kirchenglocken aus Noirmoutier. Die Bevölkerung konnte sich nur durch Zahlung eines Lösegelds von der Besetzung freikaufen.

Der Prinz de Condé verkauft schließlich im Jahr 1767 die Insel an König Ludwig XV.

Französische Revolution und die Vendée-Kriege[Bearbeiten]

Große Unruhe und Zerstörungen brachten zuerst die Französische Revolution dann die anschließenden Vendéeaufstände.[10] Im Januar 1794 gelingt es einem Teil der republikanischen Westarmee die von den Aufständischen gehaltene Insel zu erobern. Für das Versprechen die Waffen niederzulegen und nicht mehr gegen die Republikaner zu kämpfen erhalten sie im Gegenzug die Zusicherung, dass ihnen nichts geschehen wird. Sie ziehen sich einesteils in die Festung Noirmoutier, andernteils in die Kirche von Noirmoutier zurück. Weitere Gefangene, darunter Frauen und Kinder werden in die Kirche gebracht. Schließlich befinden sich dort bis zu 1500 Personen. Ab dem darauffolgenden Tag werden sie in kleinen Gruppen zu je 60 Personen abgeführt und teils am Strand, teils noch in der Stadt getötet.[11] Unter den Gefangenen befand sich auch der ehemalige Kommandant der Aufständischen Maurice d’Elbée. Er wurde in Noirmoutier auf dem Hauptplatz erschossen.

Aufschwung im 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Zu einer langsamen Entwicklung kam es im 19. Jahrhundert: Die Orte Barbâtre, La Guerinière und l'Epine wurden zu selbstständigen politischen Gemeinden erhoben. Und auch selbstständige Pfarreien entstanden in Barbâtre, L'Epine und Herbaudière. Im der zweiten Hälfte des Jahrhunderts setzte langsam der Fremderverkehr ein. Zu den frühen Besuchern gehörten u.U. die Maler Henri Rousseau und Auguste Renoir, welcher 1892 mit seiner Familie hier weilte und während seines Aufenthalts zwei Gemälde anfertigte.

Noirmoutier im Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Nach der Besatzung der Insel durch die deutsche Wehrmacht wurde der Zugang stark kontrolliert, denn Noirmoutier lag in kaum mehr als 20 km Entfernung von der Mündung der Loire und damit von Saint-Nazaire und der dortigen deutschen U-Boot-Basis. Jede Person, die die Insel verlassen wollte, bzw. dort hin wollte, brauchte einen Passierschein.

Besonders die Westküste, zum offenen Meer hin, wurde mit Geschützstellungen stark befestigt. Insgesamt gab es 11 Verteidigungsposten, der größte von ihnen war die am Strand von La Guerinière gelegene Geschützstellung. Von hier aus konnte die Atlantikküste der Insel überwacht und notfalls auch beschossen werden. Diese, Tirpitz genannte Stellung bestand aus 11 befestigten Bauwerken: einem Gefechtsstand, 2 Maschinengewehrstellungen und vier mit je einem 7,5cm-Geschütz bestückten Bunkern. Zwei von diesen hatten zusätzlich eine 2cm-Kanone zur Flugzeugabwehr.

Von der Bedeutung, die die Deutschen der Insel beimaßen, zeugt die Tatsache, dass Generalfeldmarschall Rommel bei einer seiner Inspektionen des Westwalls im Jahr 1943 auch die Insel Noirmoutier besichtigte.

Die Marine-Flak-Abteilung 811 wurde auf der Ile de Noirmoutier eingesetzt und unterstand hier dem Inselkommandanten Noirmoutier. Sie gliederte sich in eine Stabsbatterie und sechs Flak-Batterien und wurde 1943 nach Brest verlegt. Die leichte Marine-Artillerie-Abteilung 684 wurde im April 1942 auf Noirmoutier mit sieben Kompanien aufgestellt und war dem Seekommandanten Loire unterstellt. Im August 1944 wurde sie der Festung La Rochelle unterstellt. Im Juli 1943 musste ein US-Bomber vom Typ B17 nach Treffern durch die deutsche Flak und deutsche Flugzeuge in der Bucht von La Guerinière wassern. Die 10-köpfige Besatzung überlebte die Notlandung und wurde von deutschen Truppen gefangengenommen. Im August 1944 versenkten alliierte Flugzeuge vier deutsche Minensuchboote des Typs M 40 in der Meerenge zwischen Noirmoutier und dem Festland bei Fromentine.

Im September 1944 wurde die Insel kampflos von der Wehrmacht geräumt und 351 Soldaten mit acht 7,5-cm-Feldkanonen und fünf 4,7-cm-PAK nach La Rochelle verlegt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Zwischen 1968 und 2009 wuchs die Bevölkerung von rd. 8000 Personen auf 9700 an. Das entspricht einem Gesamtzuwachs von über 20 %. Dieser Zuwachs ist allein dem Zuzug vom Festland zuzuschreiben, denn die Geburtenzahlen sind seit Jahren geringer als die Zahl der Sterbefälle. 27 % der Einwohner sind älter als 65 Jahre.[12]

Religion[Bearbeiten]

Die Inselbewohner gehören mehrheitlich der römisch-katholischen Religion an. Seit 1997 sind sie in der Pfarrei St Philbert en Noirmoutier zusammengefasst. Die kleineren Pfarreien Barbâtre, welche vermutlich bereits im 11. Jahrhundert gegründet wurde und deren Existenz 1385 schriftlich bezeugt wurde, und die im 19. Jahrhundert entstandenen Pfarreien L'Epine (1807), La Guérinière (1839) et L'Herbaudière (1876) wurden aufgelöst.

Die Pfarrgemeinde auf Noirmoutier bildet zusammen mit den Kirchengemeinden Saint Martin des Monts (in St Jean-de-Monts), Notre-Dame du Gois (in Beauvoir sur Mer), Saint Amand de l'île d'Yeu das Dekanat Saint Jean-de-Monts und gehören zur Diözese Luçon.[10]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten]

Der Tourismus bildet mit rund 120.000 Besuchern pro Jahr die wirtschaftliche Grundlage für die meisten Bewohner. Rund 2/3 aller Wohnungen sind Zweitwohnungen für den Urlaub. Viele werden aber nur für wenige Wochen im Jahr genutzt. Insgesamt stehen den Touristen 18.000 Betten zur Verfügung. Es gibt 19 Hotels und 9 Campingplätze. Hauptreisezeit sind die Ferienmonate Juli und August: in diesem Zeitraum überqueren knapp 1 Million Fahrzeuge die Brücke zum Festland und knapp 200.000 Fahrzeuge benutzen die Passage du Gois (2010).[13]

In l'Herbaudière (Nordwestspitze) und in l'Epine befinden sich kleinere Sportboothäfen. Viele Jahre lang bestand während der Hauptsaison eine Personen-Fährverbindung nach Pornic, die allerdings im Jahr 2009 eingestellt wurde.

Fischfang[Bearbeiten]

Fischfang und Fischzucht, Austernzucht und Muschelzucht sind wichtige Stützen der Wirtschaft:[13]

Im Hafen von Herbaudière wurden im Jahr 2010 1600 t Fisch angelandet. 1800 t Austern und 500 t Muscheln wurden 2010 vermarktet. Außerdem gibt es einen auf Noirmoutier ansässigen Zuchtbetrieb France-Turbot, der jährlich bis zu 500 t Steinbutt auf den Markt bringen kann.[14]

Salzgewinnung[Bearbeiten]

Eine wichtige Rolle spielt auch die Salzgewinnung. Insbesondere die Salzgärten haben eine lange Tradition, die ersten wurden von den Mönchen bereits im 7. und 8. Jahrhundert durch Dränage der Sümpfe angelegt. Sie bedecken heute fast ein Drittel der Insel. Im Mittelalter war die Baie de Bourgneuf aufgrund der Salzgewinnung Ziel der so genannten Baienfahrt der Hanse.

Noirmoutier ist der drittgrößte Salzproduzent Frankreichs: Jährlich werden 2700 t gewöhnliches Meersalz gewonnen und außerdem 140 t des berühmten "Fleur de Sel". Der Absatz des Salzes erfolgt größtenteils über eine Genossenschaft. Der Jahresumsatz für 2010 lag bei 1,3 Millionen Euro.[15]

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Während früher auf Noirmoutier der Getreideanbau vorherrschte, ist es heute der Kartoffelanbau. 12.000 t werden jährlich geerntet. Die frühesten Kartoffeln des Jahres, die Bonnotte, eine ausschließlich hier angebaute Sorte, kommen in Frankreich regelmäßig von der klimatisch begünstigten Insel Noirmoutier.

Eine im Jahr 1945 gegründete Genossenschaft (Coopérative agricole de Noirmoutier) kümmert sich um den Vertrieb der Frühkartoffeln. Ihr gehören 35 Landwirte an, die insgesamt eine Fläche von 400 ha bewirtschaften. Außerdem werden einige Produkte selbst hergestellt: z.B. Kartoffelchips und Popcorn aus Mais örtlicher Produktion.[16]

Transport und Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverbindungen mit dem Festland[Bearbeiten]

Seit 1971 verbindet eine fast 600 m lange Straßenbrücke die Insel mit der Festlandsküste. Über sie verläuft die Departementsstraße D 38, welche von der Brücke bis in die Nähe von La Guerinière vierspurig verläuft. Die D 948 verläuft durch das Wattenmeer, dieser Abschnitt ist die sog. Passage du Gois, und ist aber nur bei Ebbe jeweils pro Tag zweimal für etwa drei Stunden passierbar.

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten]

Es gibt eine Busverbindung mit Nantes, Ankunftszeiten bzw. Abfahrtszeiten in Nantes sind an die Fahrpläne der TGVs nach Paris angepasst. Auf Noirmoutier gibt es Haltestellen in Barbâtre und la Guerinière. Endstation ist Noirmoutier-en-l'Île. Die Fahrt nach Nantes dauert 1:45 h. In etwas mehr als vier Stunden kommt man von Noirmoutier nach Paris. In den Ferienmonaten Juli und August gibt es Verstärkungsfahrten, so dass täglich bis zu 12 Fahrten zwischen Noirmoutier und Nantes möglich sind.

Zwischen Noirmoutier und La Roche-sur-Yon gibt es täglich jeweils mindestens eine Busverbindung. Von dort bestehen Bahnverbindungen in Richtung Bordeaux und in Richtung Paris.[17]

Politik[Bearbeiten]

Politische Gliederung[Bearbeiten]

Die Insel ist in vier Gemeinden aufgeteilt: Barbâtre, La Guérinière, L’Épine und Noirmoutier-en-l’Île, zu letzterer gehört auch der Ort Herbaudière. Die vier Gemeinden bilden einen gemeinsamen Gemeindezweckverband, eine sog Communauté de communes, und sind als Kanton Teil des Arrondissement Les Sables-d’Olonne.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Ile de Noirmoutier ist der Name eines Frachtschiffes, welches 1918 in den Vereinigten Staaten gebaut wurde und zunächst unter dem Namen TRIPP fuhr. 1940 wurde es mit fünf weiteren Schiffen Frankreich überlassen. Sie alle erhielten Namen, die sich auf französische Antlantikinseln beziehen. Das Schiff wurde 1942 während eines Aufenthalts in Casablanca beschädigt, nach Kriegsende repariert, und war dann bis 1950 als Personenschiff auf der Strecke Bordeaux – Fort-de-France im Einsatz. Es wurde 1953 verschrottet.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.statistiques-locales.insee.fr/FICHES/RS/DEP/85/CV/RS_CV8518.pdf
  2. http://www.histo.com/quotidienne/quotidienne2/09052006.pdf aufgerufen 20. August 2012
  3. Ambroise Viaud-Grand-Marais: Petite histoire de l'Île de Noirmoutier
  4. http://fr.wikipedia.org/wiki/Île_de_Noirmoutier#Climat
  5. http://www.mairie.biz/mn+dolmen-submerge-dit-la-table+noirmoutier-en-l-ile+30009.html
  6. http://www.mairie.biz/mn+dolmen+noirmoutier-en-l-ile+30010.html
  7. Marcel Baudouin: De la signification des Menhirs. Seite 131; In: http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/bspf_0249-7638_1904_num_1_4_11257
  8. Bruno, Barbier: Ile de Noirmoutier; Editions Ouest-France; Rennes 2005; ISBN 978-2-7373-4397-1
  9. a b [1] aufgerufen 19. September 2012
  10. a b c http://paroisse.noirmoutier.free.fr/eglisesrelais.htm (Version vom 25. September 2003 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt abgerufen 3. September 2012
  11. http://fr.wikipedia.org/wiki/Bataille_de_Noirmoutier_%281794%29
  12. http://www.recensement.insee.fr/chiffresCles.action?zoneSearchField=NOIRMOUTIER&codeZone=248500191-GFP&idTheme=3&rechercher=Rechercher
  13. a b Rapport annuel d’activités. 2010. (PDF; 3,1 MB) Jahresbericht der Gemeindezweckverbands.
  14. http://www.adrien.fr/web/p184_france-turbot.html
  15. http://www.societe.com/societe/societe-cooperative-des-producteurs-de-sel-de-l-ouest-section-de-l-ile-de-noirmoutier-786432013.html
  16. http://www.maison-terroir-vendee.com/actualites/2011/06/cooperative-agricole-de-noirmoutier/
  17. http://www.ville-noirmoutier.fr/index.php?id_site=1&id_page=52