Îles du Salut
| Îles du Salut | ||
|---|---|---|
| Die Îles du Salut | ||
| Gewässer | Atlantischer Ozean | |
| Geographische Lage | 5° 17′ N, 52° 35′ W5.2858333333333-52.585833333333Koordinaten: 5° 17′ N, 52° 35′ W | |
|
|
||
| Anzahl der Inseln | 3 | |
| Hauptinsel | Île du Diable | |
| Gesamtfläche | 62 ha | |
| Einwohner | (unbewohnt) | |
| Satellitenbild der Îles du Salut | ||
Die Îles du Salut sind eine kleine Inselgruppe 13 km vor der Küste von Kourou in Französisch-Guayana. Obwohl näher zu Kourou gelegen, gehören die Inseln zur 45 km südöstlich gelegenen Hauptstadtgemeinde Cayenne, und zwar zum Kanton Cayenne-1 Nord-Ouest.
Die drei Inseln der Gruppe sind vulkanischen Ursprungs. Die Inseln von Norden nach Süden:
| Insel | Fläche (ha) | Höhe (m) |
|---|---|---|
| Île du Diable (Teufelsinsel) | 14 | 40 |
| Île Royale | 28 | 66 |
| Île Saint-Joseph | 20 | 30 |
| Îles du Salut | 62 | 66 |
Auf der gesamten Inselgruppe unterhielt Frankreich bis 1951 ein Gefängnis für bis zu 2.000 Strafgefangene. Auf der Île Royale befanden sich die Verwaltung, das Hospital sowie der Todestrakt. Die meisten der Gefangenen waren jedoch in Einzelzellen auf der Île Saint-Joseph untergebracht. Die Haftbedingungen waren äußerst unmenschlich. So gab es Zellen ohne Dach, wodurch die Strafgefangenen gnadenlos der tropischen Sonne und dem Regen ausgesetzt waren.
Heute sind die Inseln ein beliebtes Ziel für Touristen. Neben den Ruinen der Strafkolonie ist auch die Fauna einen Besuch wert. Totenkopfäffchen und Aras sind an Besucher gewöhnt und lassen sich aus der Hand füttern. Ferner gibt es Leguane, mit Glück bekommt man im ehemaligen Regenwasserauffangbecken auch einen kleinen Kaiman zu Gesicht.
Die Inselgruppe wurde durch das Buch und den Film Papillon weltberühmt.