Ömer Asan

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Ömer Şükrü Asan (* 28. Mai 1961 in Trabzon), ist ein türkischer Volkskundler, Fotograf und Autor.

Als Folge der Proteste nationalistischer Kreise gegen die Veröffentlichung seines Buches Pontos Kültürü,[1] einer Studie über die Sprache und Kultur der griechischsprachigen Muslime seines Heimatdorfes Çoruk im Landkreis Of, verfügte am 21. Januar 2002 das damalige Nationale Staatssicherheitsgericht in Istanbul eine Verkaufsverbot der eben erst erstellten Neuauflage des Buches. Am 10. Juni wurde Anklage gegen Asan und seinen Verleger Ragıp Zarakolu wegen separatistischer Propaganda nach Artikel 8 Abs. 1 des Anti-Terror-Gesetzes erhoben.[2] Nach Abschaffung des Artikels 8 des Anti-Terror-Gesetzes wurde Asan im September 2003 freigesprochen.[1]

Neben seinen Büchern hat Asan zahlreiche Artikel in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht, unter anderem in International Herald Tribune, Milliyet, Radikal und Sabah.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Omer Asan, www.englishpen.org (englisch).
  2. Martin Tamcke: Koexistenz und Konfrontation. Beiträge zur jüngeren Geschichte und Gegenwartslage der orientalischen Christen. 2003, S. 299–300.
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