Österreichischer Kabarettpreis

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Die Preisstatue, seit 2011 in Form eines Spiegels
2011: Christof Spörk, Ernst Stankovski (stellvertretend für Louise Martini) und Sigi Zimmerschied
2010: Michael Niavarani, Nadja Maleh und Viktor Gernot

Der Österreichische Kabarettpreis, bis 2006 auch „Karl“ genannt, wird seit 1999 jährlich in Wien vergeben. Die Wahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Fachjury, bestehend aus Kultur-Journalisten. Bis 2010 wurden Kabarettisten in zwei Kategorien (Haupt-, und Programm/Förderpreis) ausgezeichnet, 2011 kam die neue Kategorie Sonderpreis dazu.

[Bearbeiten] Die Preise

Der Hauptpreis würdigt die inhaltlich anspruchsvolle, innovative und kontinuierliche Arbeit eines Kabarettisten, dokumentiert anhand seines aktuellen Programms, das er in der letzten Spielzeit vorgestellt hat.

Der Programm- bzw. Förderpreis zeichnet eine herausragende Produktion bzw. einen förderungswürdigen Nachwuchskünstler, aber auch einen satirisch-literarischen Beitrag der letzten Saison aus.

Der Sonderpreis wird an Menschen verliehen die sich um die Satire im deutschsprachigen Raum verdient gemacht haben, spartenunabhängig und egal ob als Künstler oder Förderer.

Bis 2009 wurden die Priese von Wien Energie gestiftet, nach deren Ausstieg 2010 von der Stadt Wien, 2011 kamen die BAWAG P.S.K. und die HDI Versicherung als Partner dazu. Bis 2010 war der Hauptpreis mit 7.000 Euro und der Programm- bzw. Förderpreis mit 3.000 Euro dotiert, ab 2011 ist die Dotierung 5.001 Euro (Hauptpreis) und 4.999 Euro (Programm-/Förderpreis). Der Sonderpreis ist undotiert. Zusätzlich erhalten die Preisträger eine Statue. Seit 2011 ist diese, entsprechend der überarbeiteten Corporate Identity des Preises, in Form eines Spiegels gestaltet, der symbolisieren soll, dass Kabarettisten und Satiriker der Gesellschaft den Spiegel vorhalten.

Die Preisverleihung fand 2007 erstmals im RadioKulturhaus statt, 2010 in der wiedereröffneten Kleinkunstbühne Vindobona, 2011 im Jazz & Music Club Porgy & Bess.

Preisträger
Jahr Hauptpreis Programm-/Förderpreis Sonderpreis (seit 2011)
2011 Sigi Zimmerschied Christof Spörk Louise Martini
2010 Viktor Gernot und Michael Niavarani Nadja Maleh
2009 Thomas Maurer Buchgraber & Brandl
2008 Klaus Eckel Gery Seidl
2007 Andreas Vitásek maschek.
2006 Pigor & Eichhorn (Thomas Pigor, Benedikt Eichhorn, Ulf Henrich) Pepi Hopf
2005 Leo Lukas Walter Seidl
2004 Lukas Resetarits Klaus Eckel, Pepi Hopf, Martin Kosch und Thomas Stipsits
für „Die lange Nacht des Kabaretts“
2003 Thomas Maurer Werner Brix
2002 Alf Poier Mike Supancic
2001 Roland Düringer Severin Groebner
2000 Andrea Händler Ludwig Müller
1999 Bernhard Ludwig Kabud

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Österreichischer Kabarettpreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

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