Östlicher Gelbschnabeltoko

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Östlicher Gelbschnabeltoko
Tockus flavirostris

Tockus flavirostris

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hornvögel und Hopfe (Bucerotiformes)
Familie: Nashornvögel (Bucerotidae)
Gattung: Tokos (Tockus)
Art: Östlicher Gelbschnabeltoko
Wissenschaftlicher Name
Tockus flavirostris
(Rüppell, 1835)

Der Östliche Gelbschnabeltoko (Tockus flavirostris) ist eine afrikanische Vogelart, die zu den Nashornvögeln (Bucerotidae) gehört.

Aussehen[Bearbeiten]

Der Östliche Gelbschnabeltoko ist ein mittelgroßer Toko mit einer Körperlänge bis zu 55 cm. Charakteristisch ist sein langer, orange-gelber Schnabel. Die Haut rund um seine gelben Augen ist schwarz, während die Gesichtshaut des Südlichen Gelbschnabeltokos (T. leucomelas) ebenso rosa ist, wie der Kehlsack bei beiden Arten. Seine Unterseite ist weiß, die braunschwarzen Flügel sind weiß gefleckt und der Schwanz ist schwarzbraun. Der Kopf ist an der Seite weiß, vom Schnabel bis zum Nacken verläuft über den Kopf ein brauner Streifen. Einen Sexualdimorphismus gibt es nicht, die Männchen und Weibchen sehen gleich aus.

Verbreitungsgebiet

Verbreitung[Bearbeiten]

Der Östliche Gelbschnabeltoko kommt im östlichen Afrika in Eritrea, Somalia, Äthiopien, Kenia und Nordtansania vor. Er lebt in Baum- und Dornbuschsavannen und trockenen Akazien- und Mopanewäldern. Auf Grund des großen Verbreitungsgebietes und der Häufigkeit der Art wird der Östliche Gelbschnabeltoko als nicht gefährdet angesehen. [1]

Nahrung[Bearbeiten]

Die Nahrung besteht aus Insekten, Skorpionen, Nagetieren, Früchten und Samen. Mit schnellen Läufen und flach ausgeführten Sprüngen stellen sie kleinen Reptilien und Heuschrecken nach oder erbeuten im Flug schwärmende Termiten.

Verhalten[Bearbeiten]

Der Östliche Gelbschnabeltoko kommt einzeln und in Paaren vor. Er hält sich überwiegend am Boden auf, aber auch auf Bäumen. Er ist wenig scheu. Der Östliche Gelbschnabeltoko ist schon von weitem an seiner eigentümlichen Flugweise erkennbar: drei Flügelschläge gefolgt von einem Gleitflug. Der Ruf beginnt mit einem ansteigenden „Tok-tok-tok“ und geht in ein lautes „tschedek tschedek“ über.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tockus flavirostris in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2012. Eingestellt von: BirdLife International, 2012. Abgerufen am 28. Oktober 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tockus flavirostris – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien