Östringen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Stadt Östringen. Zum gleichnamigen Gau in Friesland siehe Östringen (Gau).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Östringen
Östringen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Östringen hervorgehoben
49.2194444444448.7108333333333163Koordinaten: 49° 13′ N, 8° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Karlsruhe
Höhe: 163 m ü. NHN
Fläche: 53,23 km²
Einwohner: 12.610 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 237 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 76677–76684
Vorwahlen: 07253, 07259
Kfz-Kennzeichen: KA
Gemeindeschlüssel: 08 2 15 064
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Kirchberg 19
76684 Östringen
Webpräsenz: www.oestringen.de
Bürgermeister: Felix Geider
Lage der Stadt Östringen im Landkreis Karlsruhe
Karlsdorf-Neuthard Malsch (Landkreis Karlsruhe) Malsch (Landkreis Karlsruhe) Bretten Bruchsal Bruchsal Ettlingen Forst (Baden) Gondelsheim Hambrücken Kronau Kürnbach Marxzell Oberderdingen Östringen Philippsburg Sulzfeld (Baden) Ubstadt-Weiher Walzbachtal Weingarten (Baden) Zaisenhausen Karlsbad (Baden) Kraichtal Graben-Neudorf Bad Schönborn Pfinztal Eggenstein-Leopoldshafen Linkenheim-Hochstetten Waghäusel Oberhausen-Rheinhausen Rheinstetten Stutensee Waldbronn DettenheimKarte
Über dieses Bild

Östringen ist eine Stadt im Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg. Hier leben knapp 12.680 Einwohner (Stand: September 2006) auf einer Gemarkungsfläche von 5322 ha. Östringen liegt im Norden des Kreisgebietes am westlichen Rand des Kraichgaus zwischen den Ballungsräumen Karlsruhe und Heidelberg/Mannheim. Bis zur Kreisreform am 1. Januar 1973 gehörte Östringen zum Landkreis Bruchsal. Aufgrund seiner zentralörtlichen Funktionen für das Umland erhielt Östringen 1981 von der Landesregierung die Stadtrechte zuerkannt.

Geographie und Stadtgliederung[Bearbeiten]

Stadtteile[Bearbeiten]

Zu Östringen gehören neben der Kernstadt Östringen die Stadtteile Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg.

Kernstadt Östringen[Bearbeiten]

In der Kernstadt Östringen leben rund 7200 Einwohner auf 1624 ha.

Odenheim[Bearbeiten]

Wappen Odenheim
Der Siegfriedsbrunnen vor Odenheim

Odenheim zählt rund 3700 Einwohner auf rund 2100 ha Fläche und gehört seit dem 1. Januar 1974 zu Östringen.

Odenheim liegt im Katzbachtal mitten im Kraichgauer Hügelland. In Urkunden wird Odenheim erstmals im Jahre 769 erwähnt. Ab dem 12. Jahrhundert war die Geschichte Odenheims eng verknüpft mit dem in der Nähe gegründeten Benediktinerkloster Wigoldsberg, dem späteren Ritterstift Odenheim. Die Ermordung Siegfrieds könnte der Nibelungensage nach bei dem in Odenheim befindlichen Siegfriedsbrunnen stattgefunden haben.

Odenheim kam auf Grund des Reichsdeputationshauptschlusses und der Auflösung des Hochstiftes Speyer 1803 an Baden und wurde von 1803 bis 1807 Sitz des Amtes Odenheim.

Das heutige Ortsbild Odenheims wird geprägt von der auf dem Kirchberg stehenden St. Michaelskirche und dem alten Rathaus mitten im Ort.

Odenheim verfügt als einziger Ortsteil der Gemeinde Östringen über einen Bahnhof. Die Linie S 31 des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) verkehrt stündlich auf der Strecke Odenheim-Karlsruhe. Zu den Hauptverkehrszeiten alle 20 Minuten.

Tiefenbach vom Aufstieg zur Kreuzbergkapelle aus gesehen

Tiefenbach[Bearbeiten]

Wappen Tiefenbach

Der Weinort Tiefenbach liegt eingebettet in der Kraichgauer Hügellandschaft zwischen Mischwald, Rebflächen und Ackerland. Urkundlich erwähnt wurde Tiefenbach erstmals im Jahre 1122 in Zusammenhang mit dem Kloster Wigoldesberg, dem nahegelegenen heutigen Stifterhof. Tiefenbach ist mit einer Gesamtfläche von ca. 917 ha und über 1300 Einwohnern der drittgrößte Teil der Gesamtstadt Östringen. Die höchste Erhebung ist der Kreuzberg mit 290 Meter. Das Ortsbild wird geprägt durch die Kath. Pfarrkirche St. Johannes. Neben dem Wein- und Obstanbau ist der Ort hauptsächlich bekannt durch eine vielseitige Gastronomie, einer Golfanlage und den idealen Naherholungsmöglichkeiten. So lädt der idyllisch gelegene Kreuzbergsee zum Wandern und Entspannen ein. Durch ein gut ausgebautes Radwegenetz ist Tiefenbach ein beliebtes Ziel für Familien und Hobbysportler. Seit 1990 wird in zweijähriger Folge das „Tiefenbacher Dorffest“ veranstaltet.

Blick von der Michaelskapelle über Eichelberg

Eichelberg[Bearbeiten]

Wappen Eichelberg

Die Gemeinde Eichelberg wurde am 1. Januar 1972 nach Östringen eingegliedert. Bis zur Eingemeindung gehörte Eichelberg zum Landkreis Sinsheim. In Eichelberg leben rund 700 Einwohner auf 673 ha. Im Ort wurde ebenfalls traditionell Weinbau betrieben, die Kelter des Ortes ist seit der Mitte des 16. Jahrhunderts nachgewiesen.

Geographie[Bearbeiten]

Etwa ein Drittel der Gemarkungsfläche nehmen ausgedehnte Laubwälder ein. Durch die Kernstadt Östringen fließt der Freibach, die Stadtteile Tiefenbach und Odenheim werden vom Katzbach durchflossen. Höchste Erhebungen sind die Gewanne Kasperhäusel und Tannenbaum bei Östringen, der Kapellenberg bei Eichelberg, der Schindelberg bei Odenheim und der Kreuzberg bei Tiefenbach. Die Gesamtgemarkung liegt zwischen 155 und 302 Metern über NN.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Östringen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt: Eppingen (Landkreis Heilbronn), Kraichtal, Ubstadt-Weiher, Bad Schönborn (alle Landkreis Karlsruhe), Mühlhausen, Angelbachtal und Sinsheim (alle Rhein-Neckar-Kreis).

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Östringen im Jahre 764 im sogenannten Codex Laureshamensis des Klosters Lorsch. 769 fand in diesem Codex auch Odenheim als Otemheim seine Erstnennung. Im 10. und 11. Jahrhundert war die Großmotte Wigoldesberg bei Eichelberg der Verwaltungssitz der Kraichgaugrafen. Um 1108 gründeten Bischof Bruno von Trier und sein Bruder Boppo aus der Familie der Grafen von Lauffen, die damals wohl Gaugrafen im Kraichgau waren, das mit Benediktinermönchen aus Hirsau besetzte Kloster Wigoldesberg, später Ritterstift Odenheim. In diesem Zusammenhang wurden im Jahre 1122 die Siedlung Tiefenbach als Tiephenbach und im Jahre 1161 die Siedlung Eichelberg erstmals urkundlich erwähnt.

Die Geschichte der Siedlungen ist eng verknüpft mit dem Kloster. Für die wirtschaftliche Entwicklung spielte der Weinbau, den die Mönche hier einführen, eine große Rolle. Im Jahre 1496 wurde das Kloster in ein weltliches, freiadliges Ritterstift umgewandelt.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in Östringen und Odenheim eine florierende Zigarrenindustrie. In Eichelberg und Tiefenbach blieb weiterhin überwiegend die Landwirtschaft, insbesondere der Weinbau, vorherrschend. Am 11. Juli 1981 wurde Östringen vom damaligen Innenminister von Baden-Württemberg und späteren Bundespräsidenten Roman Herzog in den Stand einer Stadt erhoben.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. Januar 1972 die beiden Gemeinden Eichelberg und Tiefenbach eingemeindet. Am 1. Januar 1974 erfolgte die Eingemeindung von Odenheim.

Seit 1998 fährt die Stadtbahn der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft vom Karlsruher Hauptbahnhof über Bruchsal nach Odenheim.

Konfessionen[Bearbeiten]

Östringen ist traditionell römisch-katholisch geprägt. So hat auch heute noch jeder der vier Teilorte seine eigene katholische Kirche. Darüber hinaus gibt es in Östringen und Odenheim auch je eine evangelische Gemeinde.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1949–1959: Ferdinand Bender
  • 1959–1979: Hermann Kimling (CDU)
  • 1979–2003: Erich Bamberger (CDU)
  • 2003–2011: Walter Muth (CDU)
  • seit Juni 2011: Felix Geider

Gewinner der Bürgermeisterwahlen am 27. März 2011 war Felix Geider.

Stadtrat[Bearbeiten]

Die Stadtratswahl vom 7. Juni 2009 brachte folgendes Ergebnis:

  • CDU 35,75 % (−9,57): 10 Sitze (−3)
  • SPD 30,26 % (−0,43): 9 Sitze (=)
  • Unabhängige Liste 14,06 % (+0,17): 4 Sitze (=)
  • FDP 10,20 % (+10,20): 3 Sitze (+3)
  • FW 8,03 % (−2,07): 2 Sitze (=)

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung des Stadtwappens von Östringen: „In Blau ein silberner Kesselring, darin ein facettierter, sechsstrahliger, goldener Stern.“ Flagge: blau-silbern (weiß); Die Verleihung der Flagge durch Innenminister Viktor Renner erfolgte am 16. Oktober 1958.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Stadtbahnwagen der S31 im Bahnhof Odenheim

Verkehr[Bearbeiten]

Durch die Bundesstraße 292 (Bad SchönbornLauda-Königshofen) ist Östringen an das überregionale Straßennetz angebunden.

Stillgelegte Bahntrasse in Odenheim

Die Katzbachbahn (nach Ubstadt und von dort weiter nach Bruchsal), auf der die S 31 des Karlsruher Verkehrsverbundes fährt, verbindet den Ortsteil Odenheim mit dem Schienennetz. Bis zur Stilllegung führte die Bahn über Tiefenbach (bis 1975) und Eichelberg (bis 1960) weiter nach Hilsbach.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Wichtigste Arbeitgeber sind:

  • das 1963 errichtete größte Nylonfaserwerk Europas der Firma Invista (ehemals DuPont und ICI), das Ende 2010 geschlossen wurde, und
  • der Faserverbundwerkstoff-Hersteller Cytec.

Das Nylonfaserwerk der ICI war der weltweit erste Anwender und zugleich Entwicklungsplattform für die Unternehmenssoftware der Firma SAP.

Weinbau[Bearbeiten]

Nach wie vor spielt auch der Weinbau eine große Rolle. Auf ca. 230 ha Rebfläche werden bekannte Lagen wie Östringer Ullrichsbruch, Odenheimer Königsbecher, Tiefenbacher Stiftsberg oder Eichelberger Kapellenberg angebaut.

Bildung[Bearbeiten]

In Östringen ist das komplette Schulangebot des dreigliedrigen Schulwesens vorhanden: Am Leibniz-Gymnasium kann das Abitur abgelegt werden. In der Kernstadt gibt es darüber hinaus noch die Thomas-Morus-Realschule und die Silcher-Grundschule. Der Stadtteil Odenheim verfügt über eine eigene Grund- und Werkrealschule und Tiefenbach über eine eigene Grundschule.

Das Schulzentrum Östringen

Sport[Bearbeiten]

Handball[Bearbeiten]

In Östringen spielt Handball eine sehr große Rolle. Lange spielte die erste Mannschaft von Östringen in der 2. Handball-Bundesliga. Nach einem Zusammenschluss mit der Mannschaft aus Kronau im Jahr 2002 stieg die SG Kronau/Östringen in die Handball-Bundesliga auf.

Seit der Saison 2005/06 bestreitet der Verein seine Heimspiele ausschließlich in der neu errichteten Mannheimer SAP-Arena. Seit 2005 nennt sich die Mannschaft „Rhein-Neckar Löwen“. Zum Kader gehören unter anderem die Vizewelt- und Vizeeuropameister Niklas Landin Jacobsen und Mads Mensah Larsen, der Weltmeister von 2013 und Europameisterschafts-Bronzemedaillen-Gewinner von 2014 Gedeón Guardiola, der Olympia-Silbermedaillen-Gewinner von 2008 Alexander Petersson sowie der Olympia-Silbermedaillen-Gewinner von 2012 Kim Ekdahl Du Rietz. Außerdem fungiert im Trainerstab der mehrfache Welt-, Europameister und Champions-League-Sieger Tomas Svensson.

Die größten Erfolge waren bisher das Erreichen des Final-Four des DHB-Pokal in den Jahren 2006 bis 2010 sowie das Erreichen des Europapokal-Finales 2007 und in der Saison 2008/09 der erstmalige Einzug in die Champions League. Dort erreichten sie das Halbfinale, wo sie sich dem THW Kiel geschlagen geben mussten. Sowie der Vize-Deutschemeister-Titel in der Saison 2013/14, als man sich nur auf Grund einer zwei Tore schlechteren Tordifferenz dem THW Kiel geschlagen geben musste.

Den ersten Titel feierten die Rhein-Neckar-Löwen am 19. Mai 2013 mit dem Gewinn des EHF Europa Pokal.

In dieser Saison spielen die Rhein-Neckar-Löwen im der Champions League.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Heimatmuseum Östringen im Alten Rathaus, erbaut 1786
  • Gustav-Wolf-Kunstgalerie in Östringen (s.a. Gustav Wolf)
Kreuzbergkapelle Tiefenbach mit Ostlandkreuz

Bauwerke[Bearbeiten]

St. Michael in Östringen-Odenheim

Östringen

  • Das bedeutendste Bauwerk des Ortes ist die neuromanische Pfarrkirche St. Cäcilia. Außerhalb des Ortes befindet sich im Ulrichsbruch die Ruine einer alten Ulrichskapelle.
Turm des Klosters Odenheim

Odenheim

  • Die Pfarrkirche St. Michael in Odenheim ist eine im Jahr 1778 fertiggestellte Barockkirche, die auf einem Hügel den Ort überragt. Die evangelische Dankeskirche in Odenheim wurde 1967 nach Plänen des Brettener Architekten Baumgärtner erbaut.
  • Das Rathaus von Odenheim ist ein massiver Sandsteinbau von 1903 mit einer bemalten Fassade. Im Ort befinden sich außerdem zahlreiche historische Fachwerkgebäude sowie verschiedene Kleindenkmale wie Wegkreuze, Skulpturen und Brunnen.
  • In der Unteren Klostergasse erinnert ein Gedenkstein an die ehemals dort befindliche Synagoge.
  • Die Überreste des Benediktinerklosters Wigoldesberg im Bereich des Stifterhofs zwischen Odenheim und Eichelberg umfassen zwei Türme und ein Speichergebäude aus dem 15. Jahrhundert.
  • Außerhalb von Odenheim befindet sich der Siegfriedsbrunnen, der die Handschrift C der Nibelungensage (Blatt 38, Strophe 1013, 1-4) aufgreift, in der ein Brunnen in Otenhaim als Tatort für die Ermordung Siegfrieds genannt wird.
Rathaus in Eichelberg
Katholische Kirche in Tiefenbach

Eichelberg

  • In Eichelberg befindet sich das örtliche Rathaus auf Fundamenten von 1604, die benachbarte Kelter besteht seit 1556. Die katholische Kirche St. Jakobus ist von 1711. Markant ist noch das Schulhaus des Ortes aus der Zeit um 1900, in dessen Nähe ein seit 1700 bestehender alter Ziehbrunnen steht. Gegenüber befindet sich ein zeitgenössischer Dorfbrunnen. Im Ort sind mehrere Kruzifixe zu sehen, davon ein modernes von 1963 auf dem Weg zur oberhalb des Ortes liegenden schlichten Michaelskapelle.

Tiefenbach

  • In Tiefenbach befinden sich die katholische Kirche St. Johannes von 1852 sowie die Kreuzbergkapelle von 1872 mit Ostlandkreuz. Beim Rathaus befindet sich ein Dorfbrunnen und eine Skulptur.

Schindelberg

  • Am höchsten Punkt des Weilers Schindelberg befindet sich die 2002/03 von den Anwohnern errichtete Schindelbergkapelle. Bis zum Bau der Kapelle befand sich an dieser Stelle ein in den 1930er Jahren errichteter Wasserspeicher.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Schwefelquelle 500 m nördlich von Östringen
  • Naherholungsgebiet Kreuzbergsee: 1974 angelegter 200.000 m² großer See in Tiefenbach
  • Obst-, Wald- und Weinlehrpfad: Er beginnt an der Kreuzberghalle in Tiefenbach

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Jährlich am ersten Wochenende im Juli stattfindender Jahrmarkt in Östringen
  • Jährlich am zweiten Wochenende im Oktober stattfindender Jahrmarkt in Odenheim
  • Faschingsamstagsumzug in Östringen
  • Östringer Kerwe im November
  • Mehrere Verkaufsoffene Sonntage
  • In der Fastnachtszeit stattfindende Prunksitzungen in Odenheim und Östringen
  • Fastnachtsumzug in Odenheim am Rosenmontag
  • An Fastnacht: Wöchentliche Fastnachtsbälle in der Mehrzweckhalle in Odenheim
  • Jede zwei Jahre stattfindendes Straßenfest in Odenheim im Wechsel mit Tiefenbach
  • Jährlich am ersten Augustwochenende in Odenheim stattfindendes Burgfest der Odenheimer Karnevalsgesellschaft
  • MaiNight in Östringen
  • Oktoberfest am Waldbuckel in Östringen des FC Östringen Mitte September
  • Mallenight in Odenheim im April seit 2007

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Carl Ludwig August Dänzer (1820–1906), geboren in Odenheim, badischer Freiheitskämpfer 1848/49, Mitglied der konstituierenden Landesversammlung, Begründer und Herausgeber deutschsprachiger Zeitungen in St. Louis, Missouri, USA
  • Hermann Steinacker (1870–1944), Anarchist und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime
  • Hermann Hecht (1877–1969), geboren in Odenheim, Schiffahrtsunternehmer, Generaldirektor des Rhenania-Konzerns
  • Ludwig Basnizki (1885–1957), geboren in Odenheim, Gymnasialprofessor
  • Gustav Wolf (1887–1947), Maler und Grafiker
  • Günther Hepp (1909–1937), geboren in Odenheim, Erstbesteigung mit der Deutschen Himalaya Expedition von drei Riesen: Simon 6545 m, Nepal Peak 7100 m, Siniolchu 6897 m. Starb in einer Eislawine am Nanga Parbat.
  • Jakob Scheuring (1912–2001), Leichtathlet, Europameister 1938 über 4 × 100 Meter
  • August Vogel (* 6. Juli 1927 in Odenheim), Architekt, Erzbischöflicher Baudirektor
  • Rudolf Hoffmann (* 11. Februar 1935 in Östringen), Fußballspieler
  • Hermann Dischinger (* 1944 in Östringen), Heimatdichter
  • Heribert Rech (* 1950 in Östringen), Politiker (CDU), MdL (Baden-Württemberg), ehemaliger Innenminister Baden-Württembergs

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Rundgang durch Odenheim http://www.swr.de/swr4/bw/regional/baden/specials/-/id=5158496/property=download/nid=258428/1vuwt7v/index.pdf

Literatur[Bearbeiten]

  • Theodor Brauch: Östringen. Geschichte einer Stadt. Östringen 1982
  • Ralf Fetzer: Untertanenkonflikte im Ritterstift Odenheim vom ausgehenden Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches, Stuttgart: Kohlhammer, 2002, ISBN 3-17-017334-0.
  • Franz Gehring: Zur Geschichte von Pfarrkirche und Kloster Odenheim. 870 Jahre Stift Odenheim. Festschrift zur 200-Jahrfeier der Pfarrkirche Odenheim, 125 Jahre Pfarrkirche Tiefenbach, 265 Jahre Kirche Eichelberg. Herausgegeben von den katholischen Pfarrgemeinden Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg. Krusedruck, Philippsburg 1979
  • Friedrich Hodecker: ODENHEIM -eine Wanderung durch 2000 Jahre Odenheimer Geschichte. Mosbach/Baden o.J.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Östringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien