Úpa

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu weiteren Bedeutungen siehe Aupa (Begriffsklärung)
Úpa
deutsch Aupa
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Die Úpa bei Ratibořice (Ratoborschitz)

Die Úpa bei Ratibořice (Ratoborschitz)

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Královéhradecký kraj, Tschechien
Flusssystem Elbe
Abfluss über Elbe → Nordsee
Ursprung Koppenplan
50° 44′ 14″ N, 15° 42′ 43″ O50.73722160833315.7119447313891420
Quellhöhe 1420 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Bei Jaroměř in die Elbe50.35373998138915.930725595Koordinaten: 50° 21′ 13″ N, 15° 55′ 51″ O
50° 21′ 13″ N, 15° 55′ 51″ O50.35373998138915.930725595
Länge 77 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Linke Nebenflüsse Rudný potok, Malá Úpa, Lysečinský potok, Babský potok, Ličná, Rtyňka, Olešnice
Rechte Nebenflüsse Modrý potok, Zelený potok, Maršovka, Válovický potok

Die Úpa ist ein linker Nebenfluss der Elbe in Tschechien.

Lage und Lauf[Bearbeiten]

Die Aupa entspringt im Riesengebirge westlich der Schneekoppe (poln. Śnieżka, tschech. Sněžka) auf einem wasserreichen Hochplateau, dem Koppenplan (tschech. Równia pod Śnieżką), an der Grenze zwischen Tschechien und Polen.

Über die Aupafälle (Horní / Dolní Úpský vodopád) stürzt sie atemberaubend in den Riesengrund (Obří důl) und fließt als Große Aupa (Velka Úpa) in südliche Richtung durch die Städte Pec pod Sněžkou (Petzer) und Velká Úpa (Groß Aupa).

Ihr erster großer Zufluss, die Kleine Aupa, kommt vom Kammsteig am Schmiedeberger bzw. Forstkamm und beide vereinen sich bei der alten Gaststätte "Kreuzschänke" in Dunkelthal (Temný Důl), einem Ortsteil von Horní Maršov (Marschendorf), um nun gemeinsam unter dem Namen Aupa ohne weitere Eigenschaftsworte weiterzufliesen.

Die nächsten Orte am Flusslauf sind Horní Maršov und Svoboda nad Úpou (Freiheit an der Aupa), wo der Fluss die Richtung auf Südost ändert und bei Mladé Buky (Jungbuch) das Naturschutzgebiet des Krkonošský národní park (KRNAP) verlässt.

Bei Trutnov (Trautenau) nimmt die Aupa den Weg in einer Flussbiegung nach Nordosten, als wolle sie zurückfliesen. Beim Trautenauer Ortsteil Poříčí (Parschnitz) lässt sie das Riesengebirge und auch das ehemalige deutsche Sprachgebiet dann aber doch hinter sich und fließt wieder in südöstliche Richtung, bis sie das Städtchen Úpice (Eipel) erreicht.

Hier beginnt ein Naturschutzgebiet und der Fluss nimmt eine Biegung nach der anderen. Oberhalb dieses romantischen Flusstales befinden sich mehrere Burgen und Schlösser, darunter Schloss Ratibořice. Das Tal wird in Erinnerung an die tschechische Schriftstellerin Božena Němcová, die hier ihre Kindheit verbrachte und es später in ihrem Werk „Babička“ (Die Großmutter) beschrieb, als Babiččino údolí (Großmuttertal) bezeichnet.

Kurz vor der Stadt Česká Skalice (Böhmisch Skalitz) endet das Naturschutzgebiet und die Aupa ändert abermals die Richtung, diesmal nach Südwest, um schließlich nach 77 km in der Stadt Jaroměř fast ein bisschen unspektakulär in die Elbe zu münden.

Galerie[Bearbeiten]

Der Riesengrund
Wildbachverbauung bei Trautenau
Im Großmuttertal
Ein kleiner Zufluss
Winter in Jaroměř
Die Mündung

Weblinks[Bearbeiten]