Úpice

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die tschechische Stadt. Der nach ihr benannte Asteroid wird unter (20254) Úpice beschrieben.
Úpice
Wappen von Úpice
Úpice (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Královéhradecký kraj
Bezirk: Trutnov
Fläche: 1529 ha
Geographische Lage: 50° 31′ N, 16° 1′ O50.512516.015277777778352Koordinaten: 50° 30′ 45″ N, 16° 0′ 55″ O
Höhe: 352 m n.m.
Einwohner: 5.768 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 542 32
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Jaroslav Hůlek (Stand: 2010)
Adresse: Pod městem 624
542 32 Úpice
Gemeindenummer: 579777
Website: www.upice.cz

Úpice (deutsch: Eipel) ist eine Stadt Okres Trutnov in Tschechien. Sie liegt an der Úpa (Aupa) und gehört zum Vorland des Riesengebirges.

Geschichte[Bearbeiten]

Úpice wurde etwa im 11. Jahrhundert am Handelsweg von Trutnov nach Broumov an einer Furt des Flusses Úpa gegründet. Die ursprüngliche Siedlung bestand aus einigen Bauten auf der Anhöhe und verstreuten Gebäuden entlang des Flusses. Auf der Landzunge wurde eine Kirche erbaut. Alle Gebäude bestanden aus Holz. 1270 wurde die Wiesenburg erbaut. Im gleichen Jahr wurde Úpice zum Marktstädtchen erhoben und kurze Zeit später Sitz der seelsorgerischen Verwaltung. Das Städtchen besaß Braurechte, eine eigene Währung, Zollrechte und ein eigenes Wäge- und Längenmaß. In der Zeit der Hussitenkriege und während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Dorf immer wieder geplündert und die Burg zerstört. Auch während der Schlesischen Kriege wurde das Städtchen nicht verschont.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche, erbaut 1702 am Platz der ursprünglichen, abgebrannten Holzkirche
  • Kapelle des Hl. Michael (1699–1701)

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Radeč (Raatsch)
  • Úpice (Eipel)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Úpice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)