Úterý

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Úterý
Wappen von Úterý
Úterý (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Plzeň-sever
Fläche: 2593 ha
Geographische Lage: 49° 56′ N, 13° 0′ O49.94055555555613.0025485Koordinaten: 49° 56′ 26″ N, 13° 0′ 9″ O
Höhe: 485 m n.m.
Einwohner: 468 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 330 40
Verkehr
Straße: Teplá - Manětín
Planá - Manětín
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Miloš Říha (Stand: 2007)
Adresse: Úterý 1
330 40 Úterý
Gemeindenummer: 559571

Úterý (deutsch Neumarkt) ist eine Kleinstadt im Tschechien. Sie befindet sich 23 Kilometer östlich von Marienbad im Tepler Hochland und gehört zum Okres Plzeň-sever.

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im Kerbtal des Úterský potok, das an dieser Stelle von der Staatsstraße 210 zwischen Teplá und Krsy gequert wird. Westlich von Úterý befindet sich das Dreieck des Okres Plzeň-sever mit dem Okres Tachov und, seit dem Bezirkswechsel der Stadt Teplá, des Okres Cheb.

Nachbarorte sind Vidžín im Norden, Světec im Nordosten, Olešovice und Kamýček, Krsy und Blažim im Südosten, Bezdružice und Křivce im Südwesten sowie Staré Sedlo im Westen.

Geschichte[Bearbeiten]

Rathaus am Marktplatz von Úterý

Die erste urkundliche Erwähnung von Úterý stammt aus dem Jahre 1233. Zu dieser Zeit gehörte der Ort zum Besitz des Klosters Tepl und war ein Zentrum des Goldbergbaus. Entlang des Baches wurden Goldseifen betrieben. Durch den Dreißigjährigen Krieg und den Niedergang des Bergbaus, verlor die Stadt, die einmal über 1000 Einwohner hatte, an Bedeutung. 1834 lebten in Neumarkt 834 Menschen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Bewohner vertrieben und Wolhynientschechen angesiedelt. Der Ort, der den Namen Úterý (Dienstag) nach dem früheren Markttag erhielt, konnte den Bevölkerungsverlust nicht kompensieren und 1949 wurden ihm die Stadtrechte aberkannt. Nach der samtenen Revolution begann die Sanierung der nach 1945 stark vernachlässigten wertvollen historischen Bausubstanz und 1992 wurde der Ort zur städtischen Denkmalszone erklärt. Seit dieser Zeit ist in Úterý, das 1991 nur 369 Einwohner hatte, ein starker Bevölkerungsanstieg zu verzeichnen. Seit dem 27. Jänner 2007 ist Úterý wieder eine Stadt.

Ortsgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Úterý gehören die Ortsteile Olešovice (Hangendorf) und Vidžín (Witschin) sowie der Weiler Kamýček.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • historisches Stadtzentrum
  • Kirche Johannes des Täufers, am Markt, erbaut von Johann Dientzenhofer
  • Rathaus, Renaissancebau
  • Mariensäule am Markt, errichtet 1731
  • Kirche St. Wenzeslaus, Barockbau aus dem Jahre 1747
  • romantisches Tal des Úterský potok

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Personen mit Bezug zur Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)