Über die Planke gehen

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Howard Pyle: Seemann geht über die Planke

Über die Planke gehen (auch Plankengehen) war eine Hinrichtungsform auf Piratenschiffen.

Der Verurteilte wurde an den Händen gefesselt und auf eine Planke gestellt, die so auf der Reling befestigt war, dass sie vom Schiff auf das Meer hinaus ragte. Der Verurteilte wurde dann mit einem Speer gezwungen, zum Ende der Planke zu gehen, wo er ins Wasser fiel und meist ertrank.

Diese Hinrichtungsform ist Teil der Piratenlegende, wurde jedoch nur äußerst selten angewandt. In der Regel warfen Seeräuber ihre Gefangenen einfach über Bord. Nur ein Fall ist dokumentiert, von dem 1820 eine Zeitung berichtete.