Überzüchtung

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Der Begriff der Überzüchtung bezeichnet schlagwortartig eine durch die Zucht hervorgerufene, als negativ empfundene Veränderung im Phänotyp einer Zuchtpopulation. In der wissenschaftlichen Genetik wird der Begriff aufgrund seiner unklaren und schlecht abgegrenzten Definition nicht verwendet.

Im populären Sprachgebrauch umschreibt der Begriff zumeist Phänomene aus dem Themenkomplex von Qualzucht, Inzuchtdepression und der Häufung von Erbkrankheiten in gewissen Haustierrassen, wobei letztere wiederum meistens durch einen genetischen Flaschenhals bedingt ist.

Literatur[Bearbeiten]

  • Th. Bartels, W. Wegner: Fehlentwicklungen in der Haustierzucht. Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-432-28131-5