Ādaži
| Ādaži (dt.: Neuermühlen) | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Lettland | |
| Landschaft: | Livland (lettisch: Vidzeme) | |
| Verwaltungsbezirk: | Ādažu novads | |
| Koordinaten: | 57° 9′ N, 24° 26′ O57.1524.4333333333337Koordinaten: 57° 9′ 0″ N, 24° 26′ 0″ O | |
| Einwohner: | 4.610 (22. Mai 2006) | |
| Fläche: | ||
| Bevölkerungsdichte: | ||
| Höhe: | 7 m | |
| Webseite: | www.adazi.lv | |
| Postleitzahl: | ||
| ISO-Code: | ||
Ādaži (deutsch: Neuermühlen)) ist ein Ort und Distriktszentrum in Lettland, 25 km nördlich des Zentrums der Hauptstadt Riga gelegen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Das Schloss von Neuermühlen ist mindestens seit 1204 urkundlich erwähnt [1].
In Neuermühlen fand 1492 die Schlacht von Neuermühlen statt, in der sich der Deutsche Orden gegen die Bischöfe von Riga als Schutzmacht von Livland durchsetzen konnte.
- Heute befindet sich hier die größte Fabrik für Kartoffelchips in Lettland.
[Bearbeiten] Ādažu novads
Im Jahre 2006 wurde die Gemeinde Adazi ohne Veränderung ihrer Grenzen in einen Distrikt umgewandelt. Hier leben 9878 Einwohner (2010). Auf dem Distriktsgebiet befindet sich das Polygon von Adazi, eine der größten Militärbasen des Baltikums. Der Distrikt ist reich an Seen und Waldgebieten. Zu besonderen Schutzgebieten wurden 1999 die Seen Lieluika und Mazuika erklärt, da an diesen seltene Pflanzenarten vorkommen. Seit 2004 gehört die schützenswerte Landschaft zum Netz der EU Natura 2000
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Literatur
- Heinz zur Mühlen: Baltisches historisches Ortslexikon, Tl. 2, Lettland (Südlivland und Kurland), ISBN 978-3-41206-889-9
- Latvijas Pagastu Enciklopēdeija (2002) ISBN 9984-00-436-8