Čáslav

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt Čáslav in der tschechischen Region Mittelböhmen (Středočeský kraj). Zu weiteren Bedeutungen siehe Čáslav (Verneřice).
Čáslav
Wappel von Čáslav
Čáslav (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Kutná Hora
Fläche: 2648 ha
Geographische Lage: 49° 55′ N, 15° 24′ O49.91166666666715.395231Koordinaten: 49° 54′ 42″ N, 15° 23′ 42″ O
Höhe: 231 m n.m.
Einwohner: 10.138 (1. Jan. 2013) [1]
Postleitzahl: 286 01
Verkehr
Bahnanschluss: Čáslav–Třemošnice
Čáslav–Močovice
Znojmo–Kolín
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 5
Verwaltung
Bürgermeister: Vladimír Hamral
Adresse: Žižkovo nám. 1
286 01 Čáslav
Gemeindenummer: 534005
Website: www.meucaslav.cz
Ansicht von Čáslav im 18. Jhdt., im Vordergrund Žižkas Grab
Časlau (links mitte oben) und seine Umgebung um 1900 (Spezialkarte 1:75.000 der 3. Landesaufnahme)

Čáslav (deutsch Tschaslau oder Czaslau) ist eine Stadt in Böhmen. Sie gehört dem Okres Kutná Hora im Středočeský kraj (Tschechien) an.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt wurde um 1260 zur Königsstadt erhoben und war im 15. Jahrhundert ein Hauptsitz der Hussiten. Hier wurde 1421 in der Peter- und Pauls-Kirche des Ortes der regierende Kaiser Sigismund als böhmischer König abgesetzt und zur unerwünschten Person erklärt. In derselben Kirche soll, wie die Tradition berichtet, 1424 Jan Žižka seine letzte Ruhestätte gefunden haben. Ein Teil eines Schädels, der ihm zugeschrieben wird, ist im Rathaus ausgestellt. In Čáslav wirkte unter anderem Matthäus Ulicky als Diakon, der später als evangelischer Märtyrer hingerichtet wurde. Ab 1850 war die Stadt Sitz eines Bezirksgerichts (Gerichtsbezirk Časlau).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Im Ort wirkten und lebten[Bearbeiten]

Jan Karafiát, tschechischer Pfarrer der Böhmischen evangelischen Bruderkirche und Schriftsteller war 1872 bis 1873 Verwalter am evangelischen Seminar

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Čáslav – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2013 (PDF; 543 KiB)