ČEZ
| ČEZ, a. s. | |
|---|---|
| Rechtsform | Akciová společnost Aktiengesellschaft (Tschechien) |
| ISIN | CZ0005112300 |
| Gründung | 1992 |
| Sitz | |
| Leitung | Daniel Beneš (CEO, ab 15. September 2011) |
| Mitarbeiter | 32.232 (2009)[1] |
| Umsatz | 196.352 Mio. CZK (2009)[1] |
| Branche | Energieversorgung |
| Website | www.cez.cz |
Die ČEZ, a.s. ist ein börsennotiertes Energie-Unternehmen aus Tschechien mit Unternehmenssitz in Prag. Das Unternehmen wurde 1992 gegründet. Es ist in Mittel- und Südosteuropa sowie der Türkei aktiv und betätigt sich vorwiegend sowohl in den Bereichen Erzeugung und Vertrieb von elektrischer Energie und Wärme als auch im Kohlebergbau.
Unternehmensprofil [Bearbeiten]
Die ČEZ-Gruppe ist ein Energiekonzern bestehend aus insgesamt 119 Einzelunternehmen, einschließlich der Muttergesellschaft ČEZ, a.s. (Stand: 31. Dezember 2009).[1] Davon befinden sich 54 in der Tschechischen Republik, 31 im übrigen Mittel- und Westeuropa sowie 34 in Südosteuropa und der Türkei. Das Unternehmen entstand 1992 durch Privatisierung aus dem ehemaligen Staatsbetrieb České energetické závody, s. p. Auch heute hält der tschechische Staat noch 69,78 % der Anteile.
ČEZ betreibt in Tschechien, Bulgarien, Rumänien, Polen und Deutschland diverse Kohle- Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke, z. T. mit lokalen Partnern. Die beiden tschechischen Kernkraftwerke Temelín und Dukovany werden auch von ČEZ geführt. Zusammen mit einem Partner soll im slowakischen Jaslovské Bohunice am Standort des bestehenden Kernkraftwerks Bohunice ein neues Kernkraftwerk errichtet werden. Des Weiteren steuert das Unternehmen ein Verteilnetz. Im Jahr 2009 erwarb das Unternehmen 50 % der Mitteldeutschen Braunkohlegesellschaft mbH.[1]
ČEZ ist im Finanzindex WIG20 der Warschauer Börse und im PX der Prager Börse gelistet. Das Unternehmen ist auch im Czech Traded Index sowie im CEETX angeführt. Per 31. Dezember 2009 wies der Konzern eine Bilanzsumme von 530.259 Mio. CZK aus, der Gewinn betrug 51,9 Mrd. CZK.[1]
Am 14. September 2011 trat der langjährige Vorstandsvorsitzende von ČEZ, Martin Roman, zurück. Die tschechische Regierung veranlasste einen Tag darauf die Bestellung von Daniel Beneš zum neuen Generaldirektor (Vorsitzender des Vorstandes) des Konzerns. Als ein Grund für die De-facto-Abberufung Romans von seiner Funktion wurde die Absicht der Regierung genannt, die Expansion des Unternehmens im Ausland zu begrenzen und stattdessen auf die Erweiterung des Kernkraftwerks Temelín um zwei weitere Reaktoren zu setzen.[2]
Weblinks [Bearbeiten]
- Webseite (cz/en/de)
- Bewaffnete Einheiten als Stromeintreiber (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.) → Erläuterung tagesschau-Bericht über den Energiekonzern, 8. Februar 2010
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b c d e Geschäftsbericht 2009 (englisch; PDF; 7,1 MB)
- ↑ Dva důvody, proč skončil Martin Roman: Temelín a případ Škoda auf idnes.cz, 16. September 2011 (tschechisch)
Andritz AG | bwin Interactive Entertainment | CETV | ČEZ, a. s. | Erste Group Bank AG | Intercell AG | Komerční banka | KRKA | Magyar Telekom | Mayr-Melnhof Karton AG | MOL | NWR | Österreichische Post AG | OMV Aktiengesellschaft | OTP Bank | Raiffeisen International Bank-Holding AG | Richter Gedeon | STRABAG SE | Telefonica O2 CR | Telekom Austria AG | Unipetrol | Verbund | Vienna Insurance Group | voestalpine AG | Wienerberger AG
Asseco | Bank Zachodni WBK | BRE Bank | ČEZ | Cyfrowy Polsat | Getin Holding | Globe Trade Centre | KGHM Polska Miedź | Grupa LOTOS | PBG | Bank Pekao | Polska Grupa Energetyczna | PGNiG | PKN Orlen | PKO BP | Polimex-Mostostal | PZU | Tauron | Telekomunikacja Polska | TVN