Český Těšín

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Český Těšín
Wappen von Český Těšín
Český Těšín (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Karviná
Fläche: 3381 ha
Geographische Lage: 49° 45′ N, 18° 37′ O49.742518.616388888889270Koordinaten: 49° 44′ 33″ N, 18° 36′ 59″ O
Höhe: 270 m n.m.
Einwohner: 25.000 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 737 01
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 7
Verwaltung
Bürgermeister: Vít Slováček (Stand: 2007)
Adresse: náměstí ČSA 1/1
737 01 Český Těšín 1
Gemeindenummer: 598933
Website: www.tesin.cz

Český Těšín (deutsch (Böhmisch) Teschen, polnisch Czeski Cieszyn), ist eine Stadt in Tschechien. Sie liegt im Bezirk Karviná der Region Mährisch-Schlesien. Sie ist der in Tschechien gelegene Teil der tschechisch-polnischen Doppelstadt Český Těšín - Cieszyn und hat etwa 26.000 Einwohner.

Český Těšín rechts, Cieszyn links des Grenzflusses Olsa

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im Schlesischen Vorgebirge, einem nördlichen Ausläufer der Beskiden. Beide Gebirgszüge liegen im westlichen Teil der Karpaten. Český Těšín ist Grenzstadt zu Polen, zum polnischen Stadtteil Cieszyn gibt es drei Brücken mit Grenzübergängen. Die Grenze wird durch den Oder-Nebenfluss Olsa (Olše) gebildet, in den am südlichen Stadtrand die Ropičanka mündet. Obwohl an der äußersten Peripherie Tschechiens gelegen, ist die Stadt verkehrstechnisch gut erschlossen. Fernstraßen und Bahnlinien verbinden sie mit den Nachbarstädten Ostrava und Frýdek-Místek, in die nahe gelegene Slowakei führt die Europastraße 75.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt Teschen war ursprünglich Residenzort des Herzogtums Teschen und gehörte ab 1742 zu Österreichisch-Schlesien. Nachdem Teschen und das umliegende Olsagebiet 1920 durch die Siegermächte des Ersten Weltkriegs zwischen Polen und der 1918 neu gebildeten Tschechoslowakei entlang der Olsa aufgeteilt wurden, kam die am westlichen Olsa-Ufer gelegene Vorstadt Teschens als Český Těšín zur Tschechoslowakei. Zwei Tage nach Abschluss des Münchner Abkommens besetzten am 2. Oktober 1938 polnische Truppen Český Těšín und vereinten die Stadt unter dem Namen Cieszyn, die nun zu Polen gehörte. Nachdem Polen 1939 von Deutschland besetzt wurde, kam die gesamte Stadt unter ihrem deutschen Namen Teschen zur Provinz Schlesien und wurde Kreisstadt im Landkreis Teschen. Nach Kriegsende wurde die Teilung der Stadt wiederhergestellt.

Ausführliche Geschichte siehe unter Cieszyn.

Ortsteile[Bearbeiten]

Český Těšín (Tschechisch-Teschen), Dolní Žukov (Niederzukau), Horní Žukov (Oberzukau), Koňákov (Konakow), Mistřovice (Mistrzowitz), Mosty, Stanislavice (Stänzelsdorf)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Rathaus
  • Katholische Herz-Jesu-Kirche (neugotisch, 19. Jahrhundert)
  • Synagoge (1928)
  • Evangelische Kirche (1932)
  • Gymnasium (1932)
  • Museum Teschen
  • Bibliothek Teschen
  • Schwedische Kapelle (frühbarock) im Ortsteil Mosty

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Český Těšín – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)