İdil Üner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

İdil Üner (* 1. August 1971 in Berlin) ist eine Schauspielerin und Regisseurin.

Leben[Bearbeiten]

Üner besuchte die Schauspielschule der Hochschule der Künste in Berlin. Ihr Fernseh- und Kinodebüt gab sie 1994 im Tatort und in Rudolf Thomes Kinofilm Das Geheimnis. Vor allem durch ihre Arbeiten mit deutsch-türkischen Regisseuren wie Fatih Akın und Thomas Arslan brachte sie es zu Bekanntheit, insbesondere durch ihre Hauptrollen in Dealer (1999) und Im Juli (2000).

Als Regisseurin drehte Üner 2001 den Kurzfilm Die Liebenden vom Hotel von Osman. Der 15minütige Streifen, zu dem sie auch das Buch schrieb, erhielt den Deutschen Kurzfilmpreis und wurde mit dem Spezialpreis der Jury beim spanischen Huesca Film Festival ausgezeichnet. Nominiert war der Film auch als „bester Kurzfilm“ beim Max Ophüls Festival.

Die Schauspielerin inszenierte außerdem am türkischen Theater Tiyatrom, sowie am Ballhaus Naunynstrasse in Berlin. Als Sängerin ist sie in mehreren Filmen zu hören, umfangreich zum Beispiel 2004 in Gegen die Wand und "Die bösen alten Lieder".

Seit 2008 spielt sie in der neuen ARD-Kriminalfilmreihe Mordkommission Istanbul (nach den Özakin-Romanen der ZDF-Moderatorin Hülya Özkan) die Rolle der Sevim Özakin, Ehefrau des Istanbuler Kommissars Mehmet Özakin (gespielt von Erol Sander).

2014 hat sie 12 Folgen für die neue ZDF-Serie "Sibel & Max" abgedreht, die ab Januar 2015 ausgestrahlt werden soll.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]