Ķegums

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Ķegums
Wappen von Ķegums
Ķegums (Lettland)
Red pog.svg
Basisdaten
Staat: Lettland
Landschaft: Livland (lettisch: Vidzeme)
Verwaltungsbezirk: Ķeguma novads
Koordinaten: 56° 45′ N, 24° 44′ O56.74416666666724.725Koordinaten: 56° 44′ 39″ N, 24° 43′ 30″ O
Einwohner: 2.487 (1. Jul. 2010)
Fläche: 6,8 km²
Bevölkerungsdichte: 365,74 Einwohner je km²
Höhe:
Stadtrecht: seit 1993
Webseite: www.kegums.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:
ĶegumaHES.JPG
Staudamm des Wasserkraftwerks Ķegums

Ķegums (deutsch Keggum) ist eine lettische Stadt an der Düna, 45 Kilometer südöstlich von Riga.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand ab 1936 mit dem Bau des Wasserkraftwerkes. Das Namensgebende Gut Ķegums (dt. Rautenfeld), sowie die örtlichen gefährlichen Stromschnellen versanken dabei in den Fluten der Düna. Insgesamt wurden durch den Stausee des Kraftwerks etwa 13 km² Bodenfläche geflutet. Die Bauarbeiten wurden von einer schwedischen Firma bis 1940 abgeschlossen. 1944 wurde der Staudamm beim Rückzug von der deutschen Wehrmacht gesprengt, aber bis 1947 wieder aufgebaut und vergrößert.

Der Ort erhielt 1991 Stadtrechte.

Sport[Bearbeiten]

Motocross in Ķegums 2009

In Ķegums befindet sich die Motorrad-Rennstrecke „zelta zirgs“ (deutsch „Goldenes Pferd“), wo nationale und internationale Rennen stattfinden. Ķegums war des Öfteren Gastgeber beim lettischen Seitenwagen-Moto-Cross World Championship sowie des lettischen Motocross Grand Prix.

Ķeguma novads[Bearbeiten]

2002 vereinigte sich die Stadt mit zwei Landgemeinden zu einem Verwaltungsbezirk. 2009 kam noch eine weitere Gemeinde hinzu. 2010 waren 6306 Einwohner gemeldet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.