Řehlovice

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Řehlovice
Řehlovice führt kein Wappen
Řehlovice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Ústí nad Labem
Fläche: 2796 ha
Geographische Lage: 50° 37′ N, 13° 57′ O50.61777777777813.950833333333165Koordinaten: 50° 37′ 4″ N, 13° 57′ 3″ O
Höhe: 165 m n.m.
Einwohner: 1.340 (1. Jan. 2011) [1]
Postleitzahl: 403 13
Kfz-Kennzeichen: U
Verkehr
Straße: D8; TrmiceRtyně nad Bílinou
Bahnanschluss: Trmice - Bílina
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 8
Verwaltung
Bürgermeister: Josef Macháček (Stand: 2008)
Adresse: Řehlovice 1
403 13 Řehlovice
Gemeindenummer: 568201
Website: www.rehlovice.cz
Lageplan
Lage von Řehlovice im Bezirk Ústí nad Labem
Karte

Řehlovice (deutsch: Groß Tschochau) ist eine tschechische Gemeinde in Nordböhmen. Sie liegt zehn km südwestlich von Ústí nad Labem und gehört zum gleichnamigen Okres.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Řehlovice befindet sich im Tal der Bílina. Dieses Tal wird hier von der Autobahn D8 von Trmice / Ústí nad Labem und der Schnellstraße R63 von Teplice sowie der Bahnstrecke Trmice–Bílina benutzt, an der der Ort einen Haltepunkt besitzt. Südlich und östlich des Orts erhebt sich das Böhmische Mittelgebirge.

Nachbargemeinden sind Trmice und Stebno im Nordosten, Dolní Zálezly im Osten, Habrovany inmitten des Gemeindegebiets, sowie im Westen und Südwesten die Gemeinden Rtyně nad Bílinou, Žalany, Žim im Okres Teplice.

Radejčín hat einen Haltepunkt der Nordböhmischen Transversalbahn.

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1328.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde Řehlovice besteht aus den Ortsteilen Brozánky (Prosanken), Dubice (Dubitz), Habří (Habrzi), Hliňany (Hlinay), Moravany (Morwan), Radejčín (Radzein), Řehlovice (Groß Tschochau) und Stadice (Staditz).

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Kirche zur allerheiligsten Dreifaltigkeit in Řehlovice

[Bearbeiten] Dreifaltigkeitskirche

Die Kirche zur allerheiligsten Dreifaltigkeit, erbaut im Jahre 1352 befindet sich am Hauptplatz. Am westlichen sichtbaren Turm hängt die größere Glocke, die Meister Thomas von Leitmeritz (Tomáš z Litoměřic) im Jahre 1535 schuf und eine kleinere von František Herold von 1856. Beide Glocken wurden ein Stockwerk über der Turmuhr aufgehängt, läuten stündlich bzw. viertelstündlich und besitzen ihre ursprünglichen Klöppel. Im Jahre 1926 wurde das hölzerne Joch erneuert. Die Luzerne des Turms ist leer.

[Bearbeiten] Dubitzer Kirchlein

Dorfplatz und Barbarakirche im Ortsteil Dubice

Die 1579 errichtete Kirche St. Barbara in Dubice steht am Rande des Dorfes über dem Elbtal. Im östlichen Turm befindet sich eine reich verzierte Glocke aus dem Jahre 1595 geschaffen von der Prager Glockengießerwerkstatt Brikcí von Cimperk (Brikcí z Cimperka). Von der Kirche besteht ein Panorama auf das Durchbruchstal der Elbe.

[Bearbeiten] St. Wenzels-Kirche in Brozánky

Die Kirche St. Wenzel, die 1352 erbaut wurde, steht erhöht im Ort. Im westlichen Kirchturm gibt es heute keine Glocke mehr, sondern nur eine stählerne Aufhängung und zwei hölzerne Dächer. Unter ihnen sind vier Klöppel angebracht; früher waren dort drei oder vier Glocken, von denen nur die Glocke aus dem Jahr 1541 des Meisters Matthäus Spitz (Matěj Špic) bekannt ist.

[Bearbeiten] Weitere

  • Denkmal für Přemysl der Pflüger auf dem Königsfeld (Královské pole) bei Stadice
  • „Geburtshaus“ von Przemysl dem Pflüger in Stadice
  • Alte Brücke über die Bílina in Brozanky.
  • Pferdebespannte Feuerspritze
  • Glöcklein in Moravany, errichtet auf einem gegabelten Pfahl befindet sich auf einem Hügel im Ort. Die Glocke darin ist gusseisern mit Aufschrift auf dem Kranz.
  • Dreifaltigkeitskapelle in Habří, erbaut 1738 auf einem Hügel bei der Durchgangsstraße.
  • Doerells Aussicht bei Dubitz.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Řehlovice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2011 (XLS, 1,3 MB)
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