Şereflikoçhisar

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Şereflikoçhisar
Wappen von Şereflikoçhisar
Şereflikoçhisar (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Ankara
Koordinaten: 38° 57′ N, 33° 33′ O38.94444444444433.541944444444975Koordinaten: 38° 56′ 40″ N, 33° 32′ 31″ O
Höhe: 975 m
Fläche: 2.128 km²
Einwohner: 27.602[1] (2008)
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90) 312
Postleitzahl: 06950
Kfz-Kennzeichen: 06
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Bürgermeister: Ferda Polat (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Şereflikoçhisar
Einwohner: 35.353[1] (2008)
Kaymakam: Hasan Kürklü
Webpräsenz (Kaymakam):

Şereflikoçhisar ist eine Stadt in der Türkei. Sie liegt unweit des Tuz Gölü und gehört zur Provinz Ankara. Der gleichnamige Landkreis hat eine Fläche von 2.128 km². Unter anderem gehören die Dörfer Cıngıl und Yeşilyurt zur Stadt Şereflikoçhisar.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Der Landkreis Şereflikoçhisar hat 35.353 Einwohner (Stand 2008). Es leben 27.602 Einwohner (Stand 2008) in der Stadt Şereflikoçhisar und 7.751 Einwohner in den Dörfern. Von den 43 Dörfern leben in sechs Dörfern Kurden und in drei Dörfern Tataren.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Şereflikoçhisar grenzt im Norden an den Hirfanlı Barajı (Hirfanlı-Stausee), im Nordosten an den Landkreis Evren, im Südosten an die Provinz Aksaray, im Südwesten an den Tuz Gölü, im Nordwesten an die Provinz Konya und an den Landkreis Bala.

Dörfer und Ortschaften[Bearbeiten]

Şereflikoçhisar hat 43 Dörfer und 4 Ortschaften

Ortschaften[Bearbeiten]

Dörfer[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der größte Teil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft tätig.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Durch Şereflikoçhisar verläuft die Hauptstraße E90. Sie ist eine Verbindung zwischen Ankara und Adana.

Geschichte[Bearbeiten]

Şereflikoçhisar wurde 1467 durch Fatih Sultan Mehmet an das Osmanische Reich angegliedert, wo es zur Provinz Aksaray gehörte. 1891 wurde Şereflikoçhisar der Provinz Konya angegliedert. Nachdem Şereflikoçhisar ein Landkreis geworden war, wurde es 1920 wieder an die Provinz Aksaray abgegeben. Nach der Rückstufung der Provinz Aksaray zu einem Landkreis wurde Şereflikoçhisar 1933 ein Teil der Provinz Ankara. 1989 verlor Şereflikoçhisar nicht nur die Chance zu Weiterentwicklung zu einer Provinz, sondern auch seine Ortschaften Sarıyahşi mit ihren 7 Dörfern und Ağaçören mit ihren 27 Dörfern an die 1989 wieder eingerichtete Provinz Aksaray. Nachdem 1990 die Ortschaft Evren mit ihren 9 Dörfern selbst zu einem Landkreis geworden war, verlor Şereflikoçhisar eine weitere Ortschaft.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Bevölkerungsstatistik abgerufen 1. November 2009