Štramberk

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Štramberk
Wappen von Štramberk
Štramberk (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Nový Jičín
Fläche: 949 ha
Geographische Lage: 49° 36′ N, 18° 7′ O49.59194444444418.1175415Koordinaten: 49° 35′ 31″ N, 18° 7′ 3″ O
Höhe: 415 m n.m.
Einwohner: 3.418 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 742 66
Verkehr
Bahnanschluss: Studénka–Veřovice
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Jan Socha (Stand: 2006)
Adresse: Náměstí 9
742 66 Štramberk
Gemeindenummer: 599948
Website: www.stramberk.cz
Štramberk
Typisches Holzhaus in Štramberk

Die Stadt Štramberk (deutsch Stramberg, auch Strahlenberg) befindet sich im mährischen Moravskoslezský kraj (Tschechien).

Geschichte[Bearbeiten]

Das 1211 erstmals erwähnte Bergstädtchen im Zentrum der Štramberker Hochebene im Vorgebirge der Beskiden, wird auch „Mährisches Bethlehem“ genannt. Es wurde am 4. Dezember 1359 vom Sohn des böhmischen Königs Johann von Luxemburg, dem mährischen Markgrafen Johann Heinrich von Luxemburg, zur Stadt ernannt. Am 8. Mai 1241 (Himmelfahrtstag) besiegten die Christen der Stadt das mongolische Heer. Zur Erinnerung an die Opfer der Mongolen, denen angeblich die Ohren abgeschnitten worden waren, wird seit dieser Zeit Süßgebäck aus Lebkuchenteig, die so genannten „Štramberker Ohren“ hergestellt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das historische Stadtzentrum wurde 1969 zum städtischen Denkmalreservat erklärt.

  • Die Stadt dominiert die Ruine der Burg Štramberk (deutsch Strahlenberg) mit ihrem zylindrischen Turm (Trúba), der heute als Aussichtsturm genutzt wird.
  • Komplex der Volksarchitektur aus Blockhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert
  • Höhle Šipka
  • Aussichtsturm Bílá Hora
  • Botanischer Garten in einem ehemaligen Kalksteinbruch
  • Museum über den Illustrator Zdeněk Burian
  • Typische mährische Holzhäuser

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Štramberk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)