Żarów

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Żarów
Wappen von Żarów
Żarów (Polen)
Żarów
Żarów
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Świdnica
Fläche: 6,15 km²
Geographische Lage: 50° 56′ N, 16° 29′ O50.93333333333316.483333333333Koordinaten: 50° 56′ 0″ N, 16° 29′ 0″ O
Höhe: 164 m n.p.m
Einwohner:

6879
(31. Dez. 2010)[1]

Postleitzahl: 58-130
Telefonvorwahl: (+48) 74
Kfz-Kennzeichen: DSW
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: Wrocław Świebodzki–Wałbrzych Głowny
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 17 Schulzenämter
Fläche: 88 km²
Einwohner:

12.373
(31. Dez. 2010) [2]

Bevölkerungsdichte: 141 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0219083
Verwaltung (Stand: 2008)
Bürgermeister: Lilla Gruntkowska
Adresse: ul. Zamkowa 2
58.130 Żarów
Webpräsenz: www.um.zarow.pl

Żarów [ˈʒaruf] (deutsch Saarau) ist eine Stadt im Powiat Świdnicki in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sie liegt 12 km nördlich von Świdnica (Schweidnitz).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste Erwähnung von Saarau stammt aus dem Jahre 1290. Es gehörte zum Herzogtum Schweidnitz, das nach dem Tod des Herzogs Bolko II. 1368 erbrechtlich an den späteren böhmischen König Wenzel fiel. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Saarau 1742 wie fast ganz Schlesien an Preußen. Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte es ab 1816 zum Landkreis Striegau, der 1932 mit dem Landkreis Schweidnitz verbunden wurde. Bis 1880 gehörte die Landgemeinde Saarau zum Amtsbezirk Peterwitz[3] und bildete danach bis 1945 einen eigenen Amtsbezirk[4].

Ein wirtschaftlicher Aufschwung erfolgte mit dem Braunkohlenbergbau, der ab 1847 aufgenommen wurde, nachdem die Braunkohlen- und Kaolinlagerstätten 1843 beim Bau der Eisenbahnstrecke BreslauFreiburg aufgefunden worden waren. Nach einer vorübergehenden Stilllegung wurde der Braunkohlenbergbau 1902 wieder aufgenommen.

Von wirtschaftlicher Bedeutung war der im benachbarten Laasan 1850 angelegte Fabrikbezirk Laasan. Zu ihm gehörten die von Carl Friedrich Kulmiz gegründete Ida- und Marienhütte und bedeutende chemische Fabriken der Aktiengesellschaft Silesia, eine Eisengießerei, eine Maschinenfabrik, Braunkohlegruben sowie Blau- und Weißtongruben. 1939 wurde dr Fabrikbezirk Laazan nach Saarau eingemeindet.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Saarau 1945 an Polen und wurde in Żarów umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil Heimatvertriebene aus Ostpolen. 1954 wurde Żarów zur Stadt erhoben.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

1787: 95 Einwohner
1825: 133
1843: 170
1885: 1.501
1905: 3.380
1939: 3.573
1961: 6.048
1970: 6.098
2004: 6.836

[Bearbeiten] Gemeinde

Zur Stadt- und Landgemeinde Żarów gehören die Orte

  • Żarów (Saarau)
  • Bożanów (Eckersdorf)
  • Buków (Bockau)
  • Gołaszyce (Gohlitsch)
  • Imbramowice (Ingramsdorf)
  • Kalno (Kallendorf)
  • Kruków (Raaben)
  • Łażany (Laasan)
  • Marcinowiczki (Klein Merzdorf)
  • Mielęcin
  • Mikoszowa (Niklasdorf)
  • Mrowiny (Konradswaldau)
  • Pożarzysko
  • Przyłęgów (Preilsdorf)
  • Pyszczyn (Pitschen)
  • Siedlimowice (Schönfeld)
  • Wierzbna (Würben) und
  • Zastruże

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Żarów – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 30. Juli 2011.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 30. Juli 2011.
  3. Amtsbezirk Peterwitz
  4. Amtsbezirk Saarau
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