Żukowo (Powiat Kartuski)
| Żukowo | ||||
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| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Pommern | |||
| Landkreis: | Powiat Kartuski | |||
| Gmina: | Żukowo | |||
| Fläche: | 4,73 km² | |||
| Geographische Lage: | 54° 21′ N, 18° 22′ O54.34583333333318.360555555556Koordinaten: 54° 20′ 45″ N, 18° 21′ 38″ O | |||
| Einwohner: |
6519 |
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| Postleitzahl: | 83-330 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 58 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | GKA | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | DK 7: → Warschau - Chyżne/Slowakei | |||
| DK 20: Stargard Szczeciński - Szczecinek ↔ Gdynia | ||||
| DW 211: → Kartuzy - Nowa Dąbrowa | ||||
| Schienenweg: | PKP-Linie 201: Nowa Wieś Wielka ↔ Gdynia | |||
| PKP-Linie 229: Pruszcz Gdański ↔ Lębork - Łeba | ||||
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadt- und Landgemeinde | |||
| Gemeindegliederung: | 27 Ortschaften | |||
| 19 Schulzenämter | ||||
| Fläche: | 164 km² | |||
| Einwohner: |
29.643 |
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| Bevölkerungsdichte: | 181 Einw./km² | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 2205083 | |||
| Verwaltung (Stand: 2009) | ||||
| Bürgermeister: | Albin Bychowski | |||
| Adresse: | ul. Gdańska 52 83-330 Żukowo |
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| Webpräsenz: | www.zukowo.pl/ | |||
Żukowo (kaschb. Żukòwò, deutsch Zuckau, lateinisch Sucovia) ist eine Stadt in Polen am Fluss Radunia im Powiat Kartuski in der Woiwodschaft Pommern am östlichen Rand der Kaschubischen Schweiz. Sie liegt etwa 19 km südwestlich von Danzig an der Kreuzung der Landesstraßen 7, 20 und der Woiwodschaftsstraße 211.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Kultur und Geschichte
In Żukowo sind noch heute mit kaschubischen Stickereien besetzte Frauenhauben im Gebrauch, die in Polen als „zlotnice” bezeichnet werden. Diese aus Silber- und Goldfäden hergestellten Stickereien gehen auf Arbeiten der im Kloster Zuckau einst ansässigen Prämonstratenserinnen aus dem 18. Jahrhundert zurück. Die Motive der Stickereien an den Spitzenhauben der kaschubischen Frauen sind denen sakraler Stickarbeiten im Stil des Barock ähnlich. Die Prämonstratenserinnen unterrichteten Töchter wohlhabender Bürger und Landleute in der Kunst des Stickens. Eine dieser Schülerinnen war die 1818 geborene Marianna Okuniewska aus Żukowo. „Zlotnice” waren äußerst kostbar.
Vermutlich mit der Schließung des auf das Jahr 1214 zurückgehenden[3] Klosters im Jahre 1834 (zu der Zeit war Żukowo unter preußischer Herrschaft) endete auch diese Sticktradition. Die Enkelin von Marianne Okuniewska, Zofia (geboren 1896), sowie Jadwiga Ptach erneuerten vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges die Tradition kaschubischer Stickereien (Żukowo-Schule). Aus dieser Zeit stammen Haubenstickereien und Antependien. Żukowo ist ein historisch bedeutendes Zentrum kaschubischer Stickereien. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier diese kunstvollen Handarbeiten hergestellt, in denen immer wieder Blüten und Pflanzenmotive vorkommen. Im Stadtwappen von Żukowo befindet sich 1989, als Żukowo die Stadtrechte erhielt, neben anderen Motiven eine Palmette aus kaschubischer Stickerei. Es gab eine Kirchenglocke in Żukowo mit der Inschrift: „ME FECIT ERICH LINDEMANN GEDANI, SANCTUS EST DOMINUS DEUS ZABAOT, SOLI DEO GLORIA, IN OMNEM TERRAM EXIVIT SONUS EORUM, PSALM 18. S. ECCLESIAE ZUKOVIENSIS“. Gussjahr: 1797.
[Bearbeiten] Gemeinde
Zur Stadt- und Landgemeinde Żukowo gehören 19 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945)[4] mit einem Schulzenamt:
- Banino (Banin)
- Borkowo (Borkau)
- Chwaszczyno (Quaschin)
- Elżbietowo (Elisenhof)
- Glincz (Glintsch)
- Leźno (Leesen)
- Łapino Kartuskie (Lappin)
- Małkowo (Mahlkau)
- Miszewo (Groß Mischau)
- Niestępowo (Nestempohl)
- Otomino (Ottomin)
- Pępowo (Pempau)
- Przyjaźń (Rheinfeld)
- Rębiechowo (Ramkau)
- Rutki
- Skrzeszewo Żukowskie (Krissau)
- Sulmin (Richthof)
- Tuchom (Groß Tuchom)
- Widlino
- Żukowo (Zuckau)
Weitere Ortschaften der Gemeinde sind Babi Dół, Barniewice, Borowiec, Czaple, Miszewko, Nowy Świat, Piaski und Stara Piła (Altemühle).
[Bearbeiten] Verweise
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 6. August 2011.
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 6. August 2011.
- ↑ A. Zbierski: Early Medieval ambercraft in Gdańsk. In: Amber - views - opinions. Warschau 2006 (Erstveröffentlichung des Beitrags 2003).
- ↑ Das Genealogische Orts-Verzeichnis