Žiar nad Hronom

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Žiar nad Hronom
Wappen Karte
Wappen von Žiar nad Hronom
Žiar nad Hronom (Slowakei)
Žiar nad Hronom
Žiar nad Hronom
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Banskobystrický kraj
Okres: Žiar nad Hronom
Region: Pohronie
Fläche: 39,062 km²
Einwohner: 19.862 (31. Dez. 2011)
Bevölkerungsdichte: 508,47 Einwohner je km²
Höhe: 226 m n.m.
Postleitzahl: 965 01
Telefonvorwahl: 0 45
Geographische Lage: 48° 35′ N, 18° 52′ O48.58583333333318.862777777778226Koordinaten: 48° 35′ 9″ N, 18° 51′ 46″ O
Kfz-Kennzeichen: ZH
Kód obce: 516589
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 2 Stadtteile
Verwaltung (Stand: Januar 2011)
Bürgermeister: Ivan Černaj
Adresse: Mestský úrad Žiar nad Hronom
Š. Moysesa 46
96519 Žiar nad Hronom
Webpräsenz: www.ziar.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Žiar nad Hronom (bis 1927 slowakisch „Svätý Kríž“ - bis 1955 „Svätý Kríž nad Hronom“; deutsch Heiligenkreuz an der Gran, ungarisch Garamszentkereszt - bis 1888 Barsszentkereszt - älter auch Szentkereszt) ist eine Stadt in der Mittelslowakei.

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt befindet sich am rechten Ufer des Flusses Hron bei ihrem Zusammenfluss mit dem Bach Lutilský potok und liegt im Talkessel Žiarská kotlina. In der Umgebung befinden sich vulkanische Gebirgen wie Kremnické vrchy (nördlich), Vtáčnik (nordwestlich) und Štiavnické vrchy (südlich). Die Stadt ist 40 Kilometer von Banská Bystrica sowie 170 Kilometer von der Hauptstadt Bratislava entfernt.

Die Stadtteile sind Šášovské Podhradie (deutsch Schloßdorf, 1971 eingemeindet) und Žiar nad Hronom, mit dem eingemeindeten Dorf Horné Opatovce (deutsch Apfelsdorf an der Gran, auch Opatdorf, 1969 eingemeindet).

Panorama von Žiar nad Hronom, vom Berg Šibeničný vrch aus gesehen

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt Žiar nad Hronom wurde bereits 1075 zum ersten Mal als villa Keresztur in terra Susolgi schriftlich erwähnt. Eine Siedlung namens Cristur wurde 1237 verzeichnet, welche 1246 das Stadtrecht erhielt und entwickelte sich in folgenden Jahrhunderte als landwirtschaftliche Kleinstadt im Komitat Bars. Obwohl die örtliche Festung nie an die Türken fiel, wurde sie zusammen mit der Stadt von aufständischen Truppen des Königreichs Ungarn im 17. Jahrhundert mehrmals erobert und verwüstet. 1706 brannte die ganze Stadt mit der gotischen Kirche aus. 1828 sind 136 Häuser und 955 Einwohner verzeichnet. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt am 31. Januar 1945 von der Roten Armee erobert. Ein kompletter Neuanfang für die Stadt war die Gründung des einzigen Aluminiumwerks der Tschechoslowakei im Jahre 1953, wodurch die Stadt überregionale Bekanntheit erlangte. Infolge der Gründung verwandelte sich die Kleinstadt mit 1.500 Einwohnern in eine Industriestadt mit etwa 20.000 Einwohnern.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Námestie Matice slovenskej

Nach der Zählung von 2001 leben in der Stadt 19.945 Einwohner. Nach Nationalitäten:

Nach Religionszugehörigkeit:

  • 62,07 % römisch-katholisch
  • 25,54 % nicht religiös
  • 3,19 % evangelisch

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Landschloss in Žiar nad Hronom
  • Renaissance-barockes Landschloss, die 1631 auf Verordnung des Erzbischofs Péter Pázmány errichtet wurde und war zeitweise der bischöfliche Sommersitz der Neusohler Bischöfe
  • klassizistische Kirche der Kreuzerhöhung aus dem Jahr 1813, auf der Stelle der älteren gotischen Kirche
  • Laurentiuskirche in Horné Opatovce, die als einziges Gebäude aus dem 1969 untergegangenen Dorf stehen bleibt
  • Ruinen der Burg Šášov östlich der Stadt

Wirtschaft[Bearbeiten]

Aluminiumwerk

Der Hauptarbeitgeber im Ort ist der Aluminiumproduzent Slovalco, welcher früher Závody Slovenského národného povstania hieß.

Verkehr[Bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Žiar nad Hronom – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien