Žinkovy

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Žinkovy
Wappen von Žinkovy
Žinkovy (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Plzeň-jih
Fläche: 2046 ha
Geographische Lage: 49° 29′ N, 13° 30′ O49.48194444444413.496388888889530Koordinaten: 49° 28′ 55″ N, 13° 29′ 47″ O
Höhe: 530 m n.m.
Einwohner: 880 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 332 04 - 335 54
Struktur
Status: Flecken
Ortsteile: 4
Verwaltung
Bürgermeister: Jan Řežábek (Stand: 2014)
Adresse: Žinkovy 84
335 54 Žinkovy
Gemeindenummer: 558630
Website: www.pb.cz/alfa/zinkovy

Der Flecken Žinkovy (deutsch Schinkau, auch Zinkau) liegt sechs Kilometer westlich von Nepomuk im Okres Plzeň-jih, Tschechien und hat 899 Einwohner (Stand 2006). Die Katasterfläche beträgt 2.046 Hektar.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf liegt auf 530 m ü. M. im Tal der Úslava, die im Ort im See Labut', auch Žinkovský rybník genannt, gestaut wird. Durch den Ort führt die Staatsstraße 191 von Nepomuk nach Klatovy, Nördlich führt die Staatsstraße 230 von Nepomuk nach Přeštice vorbei.

Nachbarorte sind Březí und Kokořov im Norden, Nepomuk im Osten, Nová Ves im Südosten, Vojovice und Čepinec im Süden, sowie Osobovy und Radkovice im Westen.

Geschichte[Bearbeiten]

1176 wurde das Dorf erstmals in schriftlichen Quellen erwähnt, obwohl archäologische Funde belegen, dass das Gebiet des heutigen Žinkovy schon ca. 2000 v. Chr. besiedelt war. 1252 bis 1259 erfolgte die Errichtung der Burg Potštejn, deren Ruine bis heute erhalten ist.

Im 13. Jahrhundert erhielt Žinkovy die Rechte einer Marktstadt. 1559 begann der Bau des Schlosses Žinkovy. Das Dorf verdankt seinen damaligen wirtschaftlichen Aufschwung hauptsächlich den Erträgen der örtlichen Brauerei, der Fischzucht und dem Handel mit Vieh und Getreide. 1684 wurden große Teile des Dorfes samt der Kirche von einem Großfeuer zerstört. Das Schloss Žinkovy blieb jedoch davon verschont.

Am 10. Oktober 2006 wurde Žinkovy zum Flecken erhoben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Schloss Žinkovy und angrenzender Park.
  • Teich Labut' (dt. Schwan) mit einer Fläche von 62 ha.
  • Die ursprünglich gotische Kirche des Hl. Wenzel (kostel sv. Václava) am Dorfplatz. Sie ist seit 1352 als Pfarrei angeführt. Nach dem Brand 1734 wurde sie auf Geheiß der Gräfin Marie Theresia von Vrtba in ein barockes Gotteshaus umgebaut. Der architektonische Entwurf wird dem Baumeister F. J. Prée zugeschrieben. Die bemerkenswerten Bildhauerarbeiten in der Kirche schuf L. Widmann.
  • Ruine Potštejn.

Ortsgliederung[Bearbeiten]

Zu Žinkovy gehören die Ortsteile Březí (Bries), Čepinec (Tschepinetz) und Kokořov (Kokorschow).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Žinkovy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)