(243) Ida

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Asteroid
(243) Ida
Asteroid Ida mit Mond Dactyl
Asteroid Ida mit Mond Dactyl
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 18. April 2013 (JD 2.456.400,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Große Halbachse 2,862 AE
Exzentrizität 0,042
Perihel – Aphel 2,743 AE – 2,981 AE
Neigung der Bahnebene 1,1°
Länge des aufsteigenden Knotens 324°
Argument der Periapsis 110°
Siderische Umlaufzeit 4 a 308 d
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 17,6 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 59,8 × 25,4 × 18,6 km
Masse 4,12 · 1016 kg
Albedo 0,2383
Mittlere Dichte 2,5 g/cm³
Rotationsperiode 4 h 38 min
Absolute Helligkeit 9,94 mag
Spektralklasse S
Geschichte
Entdecker Johann Palisa
Datum der Entdeckung 29. September 1884
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

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(243) Ida ist ein Asteroid des Asteroidenhauptgürtels, der am 29. September 1884 von Johann Palisa an der Universitätssternwarte Wien entdeckt wurde.

Der Asteroid wurde nach der Nymphe Ida aus der griechischen Mythologie benannt.

Ida ist ein sehr unregelmäßig geformter Körper. Er besitzt eine helle, silikatreiche Oberfläche.

Am 28. August 1993 passierte die Raumsonde Galileo den Asteroiden in einem Abstand von 10.500 km und sandte CCD-Aufnahmen zur Erde. Die Aufnahmen zeigen, dass der Himmelskörper von Einschlagskratern überzogen ist. Große Teile des Asteroiden sind von einer Staubschicht, dem Regolith, bedeckt.

Es zeigte sich weiterhin, dass Ida von einem kleinen natürlichen Satelliten umkreist wird. Dieser nur 1,4 km große Mond erhielt den Namen Dactyl und war der erste beobachtete Asteroidenmond.

Ida von verschiedenen Seiten
Bilder vom Vorbeiflug, die 5,4 Stunden vor dem Passieren beginnen, zeigen die Rotation


Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ida (Asteroid) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien