(2742) Gibson

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Asteroid
(2742) Gibson
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 23. Mai 2014 (JD 2.456.800,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie Koronis-Familie
Große Halbachse 2,9121 AE
Exzentrizität 0,0660
Perihel – Aphel 2,7200 AE – 3,1042 AE
Neigung der Bahnebene 3,1616°
Länge des aufsteigenden Knotens 122,7826°
Argument der Periapsis 288,8376°
Siderische Umlaufzeit 4,97 a
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 17,46 km/s
Physikalische Eigenschaften
Absolute Helligkeit 11,8 mag
Geschichte
Entdecker Carolyn Shoemaker
Datum der Entdeckung 6. Mai 1981
Andere Bezeichnung 1981 JG3, 1948 TS, 1953 TT1, 1971 KV, 1973 UD2, 1975 BZ, 1978 TB8
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(2742) Gibson ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 6. Mai 1981 von der US-amerikanischen Astronomin Carolyn Shoemaker am Palomar-Observatorium (IAU-Code 695) in Kalifornien entdeckt wurde, auf von Eleanor Helin und Schelte John Bus aufgenommenen Fotoplatten. Unbestätigte Sichtungen des Asteroiden hatte es schon vorher mehrmals gegeben: am 4. Oktober 1948 (1948 TS) am französischen Observatoire de Nice, 1953 (1953 TT1) am Goethe-Link-Observatorium in Indiana sowie am 25. Mai 1971 (1971 KV), 26. Oktober 1973 (1973 UD2), 18. Januar 1975 (1975 BZ) und 1978 (1978 TB8) am Krim-Observatorium in Nautschnyj.[1]

Die Bahndaten von (2742) Gibson entsprechen der Koronis-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, die nach (158) Koronis benannt ist. Die zeitlosen (nichtoskulierenden) Bahnelemente von (2742) Gibson sind fast identisch mit denjenigen der beiden kleineren, wenn man von der Absoluten Helligkeit von 16,5 und 16,0 gegenüber 11,8 ausgeht, Asteroiden (181078) 2005 QH26 und (241493) 2009 BQ172.[2]

(2742) Gibson wurde am 28. März 1983 nach dem US-amerikanischen Astronomen und Asteroidenentdecker James Gibson benannt.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sichtungen von (2742) Gibson auf minorplanetcenter.net (englisch)
  2. Der Familienstatus der Hauptgürtelasteroiden in der Datenbank AstDyS-2 (englisch)
  3. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Springer, Heidelberg 2003, 5. Auflage, Seite 224 (englisch)