(3571) Milanštefánik

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Asteroid
(3571) Milanštefánik
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 4. November 2013 (JD 2.456.600,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtelasteroid
Große Halbachse 3,9370 AE
Exzentrizität 0,1107
Perihel – Aphel 3,5012 AE – 4,3727 AE
Neigung der Bahnebene 7,8556°
Länge des aufsteigenden Knotens 248,9939°
Argument der Periapsis 20,7397°
Siderische Umlaufzeit 7,81 a
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 14,99 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 38,88 (± 3,2) km
Albedo 0,0424 (± 0,008)
Absolute Helligkeit 10,9 mag
Geschichte
Entdecker Antonín Mrkos
Datum der Entdeckung 15. März 1982
Andere Bezeichnung 1982 EJ, 1976 NL, 1985 TJ3
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(3571) Milanštefánik ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 15. März 1982 von dem tschechischen Astronomen Antonín Mrkos am Kleť-Observatorium (IAU-Code 046) bei Český Krumlov entdeckt wurde. Bei der Beobachtung vom 15. März 1982 befand sich der Asteroid im Sternbild Becher.[1] Eine unbestätigte Sichtung des Asteroiden (1976 NL) hatte es schon am 1. Juli 1976 am Krim-Observatorium in Nautschnyj gegeben.[2]

(3571) Milanštefánik gehört zur Hilda-Gruppe, das heißt, er bewegt sich in einer Bahnresonanz von 3:2 mit dem Planeten Jupiter um die Sonne. Namensgeber dieser Gruppe ist der Asteroid (153) Hilda.

Der Asteroid hat eine sehr dunkle Oberfläche mit einer Albedo von 0,0424 (± 0,008) und einen mittleren Durchmesser von 38,88 (± 3,2) Kilometern.

Er wurde am 7. November 1995 nach dem slowakischen Politiker, Astronomen, Diplomaten, Offizier, französischen Militärpiloten, General und einem der drei Gründerväter der Ersten Tschechoslowakischen Republik Milan Rastislav Štefánik benannt. Der Benennungstext ehrt ihn als Astronomen und Meteorologen.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Milan Ratislav Štefánik (1880–1919). Artikel von Klára Siposné in der slowakischen Zeitschrift für Militärhistorie Vojenské reflexie, Ausgabe 2/2010, Seite 75 (PDF, englisch; 3,5 MB)
  2. Observationen von (3571) Milanštefanik auf minorplanetcenter.net (englisch)
  3. Eintrag des Asteroiden auf der Website des Kleť-Observatoriums (englisch)