(5285) Krethon

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Asteroid
(5285) Krethon
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 4. November 2013 (JD 2.456.600,5)
Orbittyp Jupiter-Trojaner (L4)
Große Halbachse 5,1622 AE
Exzentrizität 0,0544
Perihel – Aphel 4,9019 AE – 5,4226 AE
Neigung der Bahnebene 25,1724°
Länge des aufsteigenden Knotens 144,3084°
Argument der Periapsis 258,5516°
Siderische Umlaufzeit 11,73 a
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 13,13 km/s
Physikalische Eigenschaften
Rotationsperiode 10,44 h
Absolute Helligkeit 10,0 mag
Geschichte
Entdecker Carolyn Shoemaker
Datum der Entdeckung 9. März 1989
Andere Bezeichnung 1989 EO11
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(5285) Krethon ist ein Asteroid aus der Gruppe der Jupiter-Trojaner. Damit werden Asteroiden bezeichnet, die auf den Lagrange-Punkten auf der Bahn des Planeten Jupiter um die Sonne laufen. Er ist dem Lagrange-Punkt L4 zugeordnet, das heißt (5285) Krethon läuft Jupiter in dessen Umlaufbahn um die Sonne um 60° voraus.

Der Asteroid wurde am 9. März 1989 von der US-amerikanischen Astronomin Carolyn Shoemaker am Palomar-Observatorium (IAU-Code 675) in Kalifornien entdeckt.

(5285) Krethon dreht sich in 10,44 Stunden um sich selbst, wie 2007 mit dem 215-cm-Spiegelteleskop der Astronomischen Einrichtung Leoncito (CASLEO) in Argentinien festgestellt wurde.[1]

Der Asteroid wurde am 12. Juli 1995 nach Krethon benannt,[2] bei Homer ein Kämpfer der Danaer im Trojanischen Krieg. Nach seinem Zwillingsbruder Orsilochos wurde der Jupiter-Trojaner (5284) Orsilocus benannt. Vorauseilende Trojaner werden nach griechischen Helden benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. René Duffard, Mario Daniel Melita, José Luis Ortiz Moreno, Javier Licandro, Iwan P. Williams, Daniel Jones: Light-Curve Survey of the Trojan Asteroids. Veröffentlichung zur Konferenz Asteroids, Comments, Meteors vom 14. bis 18. Juli 2008 in Baltimore, Maryland (PDF, englisch; 140 kB)
  2. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Springer, Heidelberg 2012, 6. Auflage, Seite 430 (englisch)