(7968) Elst-Pizarro

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Asteroid
(7968) Elst-Pizarro
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 4. November 2013 (JD 2.456.600,5)
Orbittyp Hauptgürtelasteroid
Große Halbachse 3,1597 AE
Exzentrizität 0,1613
Perihel – Aphel 2,6499 AE – 3,6695 AE
Neigung der Bahnebene 1,3870°
Siderische Umlaufzeit 5,62 a
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 16,75 km/s
Physikalische Eigenschaften
Rotationsperiode 3,471 h
Absolute Helligkeit 15,6 mag
Geschichte
Entdecker M.R.S. Hawkins & S.J. Bus & E. Elst, G. Pizarro
Datum der Entdeckung 24. Juli 1979 & 14. Juli 1996
Andere Bezeichnung 1996 N2, 133P/Elst-Pizarro, 1979 OW7
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Fehler 1

Elst-Pizarro ist der Prototyp einer Klasse der Kometen, deren Bahn vollständig im Hauptgürtel liegt und nicht von der eines Asteroiden unterschieden werden kann, die aber auch eine Koma − oder wie Elst-Pizarro – im Perihel sogar einen Schweif ausbilden. Das Objekt hat deshalb auch die Doppelbenennung 133P/Elst-Pizarro und (7968) Elst-Pizarro.

Elst-Pizarro wurde 1979 entdeckt und zunächst als Asteroid 1979 OW7 benannt – bei Aufnahmen 1996 im Perihelion zeigte das Objekt jedoch einen deutlichen Staubschweif, so dass Elst-Pizarro mittlerweile neben einer Asteroidennummer auch als Komet eingestuft wird. Elst-Pizarro ist damit neben (2060) Chiron, (4015) Wilson-Harrington, (60558) Echeclus und (118401) LINEAR eines von nur fünf Objekten (Stand: März 2007), die sowohl als Kometen als auch als Asteroiden eingestuft werden, wobei (3200) Phaethon möglicherweise ebenfalls in diese Gruppe fällt.

Die zeitlosen (nichtoskulierenden) Bahnelemente von (7968) Elst-Pizarro sind fast identisch mit denjenigen des größeren, wenn man von der Absoluten Helligkeit von 11,4 gegenüber 15,6 ausgeht, Asteroiden (3615) Safronov.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Familienstatus der Asteroiden in der Datenbank AstDyS-2 (englisch)