(8640) Ritaschulz

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Asteroid
(8640) Ritaschulz
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 4. November 2013 (JD 2.456.600,5)
Orbittyp Mittlerer Hauptgürtelasteroid
Große Halbachse 2,7486 AE
Exzentrizität 0,1365
Perihel – Aphel 2,3734 AE – 3,1238 AE
Neigung der Bahnebene 5,5243°
Länge des aufsteigenden Knotens 111,7683°
Argument der Periapsis 266,5122°
Siderische Umlaufzeit 4,56 a
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 17,97 km/s
Physikalische Eigenschaften
Absolute Helligkeit 13,3 mag
Geschichte
Entdecker Edward L. G. Bowell
Datum der Entdeckung 6. November 1986
Andere Bezeichnung 1986 VX5
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(8640) Ritaschulz ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der am 6. November 1986 von dem US-amerikanischen Astronomen Edward L. G. Bowell an der Anderson Mesa Station (IAU-Code 688) des Lowell-Observatoriums im Coconino County, Arizona entdeckt wurde.

Mittlere Sonnenentfernung (große Halbachse), Exzentrizität und Neigung der Bahnebene des Asteroiden entsprechen grob der Dora-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, die nach (668) Dora benannt ist. Dora-Asteroiden haben jedoch eine eher dunkle Oberfläche und sind spektroskopisch C- und Ch-Asteroiden. Nach der SMASS-Klassifikation (Small Main-Belt Asteroid Spectroscopic Survey) wurde bei einer spektroskopischen Untersuchung[1] von Gianluca Masi, Sergio Foglia und Richard P. Binzel bei (8640) Rita hingegen von einer hellen Oberfläche ausgegangen, es könnte sich also, grob gesehen, um einen S-Asteroiden handeln.[2]

(8640) Ritaschulz wurde am 23. Mai 2000 auf Vorschlag der Astronomin Maria A. Barucci[3] nach der deutschen Astrophysikerin Rita Schulz benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gianluca Masi, Sergio Foglia, Richard P. Binzel: Search for Unusual Spectroscopic Candidates Among 40313 minor planets from the 3rd Release of the Sloan Digital Sky Survey Moving Object Catalog. (englisch)
  2. Unterteilung von Asteroiden nach S-types, C-types und V-types (englisch)
  3. ESA Scientist is Highly Honoured. Meldung auf der Website der Europäischen Weltraumorganisation vom 26. Mai 2000 (englisch)