(8761) Crane

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Asteroid
(8761) Crane
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 4. November 2013 (JD 2.456.600,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtelasteroid
Große Halbachse 2,2426 AE
Exzentrizität 0,0907
Perihel – Aphel 2,0392 AE – 2,4461 AE
Neigung der Bahnebene 3,1612°
Länge des aufsteigenden Knotens 250,3307°
Argument der Periapsis 4,8715°
Siderische Umlaufzeit 3,36 a
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 19,89 km/s
Physikalische Eigenschaften
Absolute Helligkeit 13,9 mag
Geschichte
Entdecker Cornelis Johannes van Houten,
Ingrid van Houten-Groeneveld,
Tom Gehrels
Datum der Entdeckung 25. März 1971
Andere Bezeichnung 1163 T-1
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(8761) Crane ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 25. März 1971 von dem niederländischen Astronomenehepaar Cornelis Johannes van Houten und Ingrid van Houten-Groeneveld entdeckt wurde. Die Entdeckung geschah im Rahmen der 1. Trojaner-Durchmusterung, bei der von Tom Gehrels mit dem 120-cm-Oschin-Schmidt-Teleskop des Palomar-Observatoriums aufgenommene Feldplatten an der Universität Leiden durchmustert wurden, elf Jahre nach Beginn des Palomar-Leiden-Surveys.

Nach der SMASS-Klassifikation (Small Main-Belt Asteroid Spectroscopic Survey) wurde bei einer spektroskopischen Untersuchung[1] von Gianluca Masi, Sergio Foglia und Richard P. Binzel bei (8761) Crane ermittelt, dass es sich um einen der seltenen V-Asteroiden handeln könnte.[2]

(8761) Crane ist nach dem Kranich (Grus grus) benannt, der in englischer Sprache Crane heißt. Die Benennung des Asteroiden erfolgte am 2. April 1999. Der Grund der Namenswahl: Bei Benennung war der Bestand der Kraniche in Europa gefährdet.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gianluca Masi, Sergio Foglia, Richard P. Binzel: Search for Unusual Spectroscopic Candidates Among 40313 minor planets from the 3rd Release of the Sloan Digital Sky Survey Moving Object Catalog. (englisch)
  2. Unterteilung von Asteroiden nach S-types, C-types und V-types (englisch)
  3. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Springer, Heidelberg 2012, 6. Auflage, Seite 653 (englisch)