1-Iodpropan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Strukturformel von 1-Iodpropan
Allgemeines
Name 1-Iodpropan
Andere Namen
  • 1-Propyliodid
  • n-Propyliodid
Summenformel C3H7I
CAS-Nummer 107-08-4
PubChem 33643
Kurzbeschreibung

farblose, entzündliche, flüchtige Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch[1]

Eigenschaften
Molare Masse 169,99 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,75 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

−101 °C[1]

Siedepunkt

102 °C[1]

Dampfdruck

43 hPa (20 °C)[1]

Löslichkeit

schlecht in Wasser (1,1 g·l−1 bei 20 °C)[1]

Brechungsindex

1,505 (20 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
02 – Leicht-/Hochentzündlich 07 – Achtung 09 – Umweltgefährlich

Achtung

H- und P-Sätze H: 226​‐​302​‐​315​‐​319​‐​332​‐​335Vorlage:H-Sätze/Wartung/mehr als 5 Sätze​‐​410
P: 261​‐​273​‐​305+351+338​‐​501 [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
Gesundheitsschädlich
Gesundheits-
schädlich
(Xn)
R- und S-Sätze R: 10​‐​20
S: 24/25
Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−66,0 kJ/mol[4]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

1-Iodpropan ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der aliphatischen, gesättigten Halogenkohlenwasserstoffe.

Darstellung[Bearbeiten]

1-Iodpropan kann aus absolutem n-Propanol durch Umsetzung mit rotem Phosphor und Iod dargestellt werden.[5]

Eigenschaften[Bearbeiten]

1-Iodpropan ist licht- und luftempfindlich. Es verfärbt sich bei Kontakt mit diesen. Als technisches Produkt wird es zur Stabilisierung zum Beispiel mit Natriumcarbonat versetzt.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g Eintrag zu CAS-Nr. 107-08-4 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 31. Mai 2009 (JavaScript erforderlich).
  2. a b c Datenblatt 1-Iodopropane bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 17. März 2011 (PDF).
  3. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  4. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Standard Thermodynamic Properties of Chemical Substances, S. 5-24.
  5. Autorengemeinschaft: Organikum, 19. Auflage, Johann Ambrosius Barth, Leipzig · Berlin · Heidelberg 1993, ISBN 3-335-00343-8, S. 202.
  6. Datenblatt 1-Iodpropan bei Merck, abgerufen am 1. Juni 2009..