1. Oberpfälzer Kultur- und Militärmuseum

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Das 1. Oberpfälzer Kultur- und Militärmuseum befindet sich in Grafenwöhr. Träger des Museums ist der Heimatverein Grafenwöhr e. V. 1892. Das Museum hat als Schwerpunkte das Leben der Menschen in der Oberpfalz sowie die Geschichte des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr zum Thema.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte des Museums

Die Geschichte des Museums lässt sich bis in das Jahr 1932 zurückverfolgen. Bereits damals war im „Alten Pfarrhof“ ein Heimatmuseum eingerichtet, während des 2. Weltkrieges wurde das Gebäude jedoch durch eine Bombardierung beschädigt und einige Museumsstücke gingen verloren.

1956 wurde das Museum im „Kastenhaus“ der Stadt Grafenwöhr neu eröffnet und nach und nach erweitert, bis es das ganze Gebäude in Anspruch nahm.

Auf Empfehlung der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern wurde das bestehende Museum um eine wehrkundliche Sammlung erweitert. Der Heimatverein übernahm die Trägerschaft und so wurde 1989 in einem Neubau die Ausstellung „Geschichte des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr“ eröffnet. 1990 wurde das Angebot um die Ausstellung „Vom Bunten Rock zum Kampfanzug“ erweitert und das Heimatmuseum in „1. Oberpfälzer Kultur- und Militärmuseum“ umbenannt.

1992 wurde das Kastenhaus renoviert und das Museum um die Ausstellung „Alltagsleben in der Oberpfalz“ nochmals erweitert. Seit 1998 gibt es zusätzlich ein „begehbares Depot“. Hier werden Geräte aus Landwirtschaft und Handwerk gezeigt.

Zwei Räume des Museums stehen für wechselnde Sonderausstellungen zur Verfügung.

[Bearbeiten] Ausstellungen

[Bearbeiten] Kulturabteilung

  • Ausstellung „Alltagsleben der Oberpfälzer Menschen – früher und heute“
  • Abteilung „Freizeit und Vereine“
  • Ausstellung „Begehbares Depot“
  • Bauernstube

[Bearbeiten] Militärabteilung

  • Der Truppenübungsplatz Grafenwöhr – ein Brennspiegel der Geschichte
  • Soldatenleben – Faszination und Schicksal

[Bearbeiten] Sonderausstellungen

Das Museum bietet neben den ständigen Ausstellungen wechselnde Sonderausstellungen an.

[Bearbeiten] Weblink und Quelle

49.72048611.904113Koordinaten: 49° 43′ 14″ N, 11° 54′ 15″ O

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