12,8-cm-PaK 44

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12,8-cm-PaK 44
Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung: 12,8-cm-PaK 44
Herstellerland: Deutsches Reich
Entwickler/Hersteller: F. Krupp AG Bertha-Werke, Breslau
Entwicklungsjahr: 1943
Produktionszeit: 1944 bis 1945
Stückzahl: 51
Technische Daten
Gesamtlänge: 7,023 m
Rohrlänge: 6,623 m
Kaliber:

12,8 cm

Kaliberlänge: L/55
Höhenrichtbereich: −7° bis +45 Winkelgrad
Seitenrichtbereich: 360°

Die 12,8-cm-PaK 44 war eine schwere Panzerabwehrkanone (PaK) der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Produktion[Bearbeiten]

Die PaK 44 wurde 1943 von Krupp entwickelt und ab 1944 in den Kruppschen Berthawerken in Breslau gebaut. Insgesamt wurden 51 Geschütze gebaut. Die Rohrlebensdauer betrug 1000 bis 2000 Schuss.[1]

Beschreibung[Bearbeiten]

Die PaK 44 hatte eine Kreuzlafette, die ihr 360°-Rundumfeuer ermöglichte.

Munition[Bearbeiten]

Die Geschosse mussten getrennt (Granate und Kartusche) geladen werden, wodurch die Feuergeschwindigkeit herabgesetzt wurde.

PaK 44 Panzergranate[1] Sprenggranate
Gewicht 28,3 kg 28 kg
Mündungsgeschwindigkeit 950 m/s 750 m/s
Durchschlagleistung bei 90° Auftreffwinkel
aus 500 m Entfernung 219 mm
aus 1000 m Entfernung 202 mm
aus 1500 m Entfernung 187 mm

Einsatz[Bearbeiten]

Die PaK 44 wurde von Anfang an als schweres Feldgeschütz und PaK eingesetzt. Daher war auch die Bezeichnung 12,8-cm-Kanone 44 üblich. Als PaK kam sie als Hauptbewaffnung beim Jagdpanzer VI Jagdtiger zum Einsatz.

Literatur[Bearbeiten]

  • Terry Gander, Peter Chamberlain: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945. Motorbuchverlag, ISBN 3-613-02481-0.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Terry Gander, Peter Chamberlain: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945. S. 119.