121. Division (Deutsches Kaiserreich)

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121. Division
Aktiv 19. März 1915 bis Januar 1919
Land Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
Streitkräfte Preußische Armee
Typ Infanteriedivision
Grobgliederung Siehe: Gliederung
Erster Weltkrieg Westfront
Schlacht bei Verdun
Schlacht an der Somme
Schlacht in Flandern
Schlacht um den Kemmel

Ostfront

Schlacht bei Kowel
Kommandeure
Siehe: Liste der Kommandeure

Die 121. Division war ein Großverband der Preußischen Armee im Ersten Weltkrieg.

Gliederung[Bearbeiten]

Kriegsgliederung vom 25. März 1915[Bearbeiten]

Kriegsgliederung vom 4. Januar 1918[Bearbeiten]

  • 241. Infanterie-Brigade
    • Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 7
    • Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 56
    • Infanterie-Regiment „Markgraf Karl“ (7. Brandenburgisches) Nr. 60
    • 2. Eskadron/Jäger-Regiment zu Pferd Nr. 12
  • Artillerie-Kommandeur Nr. 121
    • Feldartillerie-Regiment Nr. 241
  • Pionier-Bataillon Nr. 121
  • Divisions-Nachrichten-Kommandeur Nr. 121

Geschichte[Bearbeiten]

Die Division wurde am 19. März 1915 gebildet und zunächst an der Westfront eingesetzt, im Juli 1916 an die Ostfront verlegt und trat schließlich ab Juni 1917 wieder im Westen an. Nach dem Kriegsende kehrten die Reste des Großverbandes in die Heimat zurück, wurde dort demobilisiert und schließlich aufgelöst.

Gefechtskalender[Bearbeiten]

1915[Bearbeiten]

  • ab 6. Mai --- Kämpfe zwischen Maas und Mosel

1916[Bearbeiten]

  • bis 1. März --- Kämpfe zwischen Maas und Mosel
  • 4. März bis 7. Mai --- Schlacht bei Verdun
    • 31. März --- Erstürmung des Steinbruchs bei Dorf Vaux
  • 8. bis 22. Mai --- Reserve der OHL
  • 23. Mai bis 23. Juni --- Stellungskämpfe zwischen Somme und Oise
  • 24. Juni bis 8. Juli --- Schlacht an der Somme
  • 8. bis 16. Juli --- Transport nach dem Osten
  • 16. bis 27. Juli ---Kämpfe am oberen Styr-Stochod
  • 28. Juli bis 4. November --- Schlacht bei Kowel
  • 5. November bis 12. Dezember --- Stellungskämpfe am oberen Styr-Stochod
  • ab 18. Dezember --- Stellungskämpfe zwischen Krewo-Smorgon-Narotsch-Tweretsch

1917[Bearbeiten]

  • bis 18. Mai --- Stellungskämpfe zwischen Krewo-Smorgon-Narotsch-Tweretsch
  • 18. Mai bis 2. Juni --- Transport nach dem Westen
  • 18. Mai bis 8. Juni --- Reserve der 4. Armee
  • 11. bis 20. Juni --- Kämpfe vor der Siegfriedfront
  • 21. Juni bis 8. August --- Kämpfe in der Siegfriedstellung
  • 8. bis 15. August --- Reserve der Heeresgruppe „Kronprinz Rupprecht“ bei Lille
  • 15. August bis 23. September --- Schlacht in Flandern
  • 23. bis 26. September --- Stellungskämpfe in Flandern und Artois
  • ab 26. September --- Stellungskämpfe auf den Maashöhen bei Combres, Les Éparges und an der Grande Tranchée de Calonne

1918[Bearbeiten]

  • bis 25. April --- Stellungskämpfe auf den Maashöhen bei Combres, Les Éparges und an der Grande Tranchée de Calonne
  • 26. bis 29. April --- Schlacht um den Kemmel
  • 29. April bis 29. Juli --- Stellungskrieg in Flandern
  • 29. Juli bis 3. August --- Bewegliche Abwehrschlacht zwischen Marne und Vesle
  • 4. bis 9. August --- Stellungskämpfe zwischen Oise und Aisne
  • 8. August bis 3. September --- Abwehrschlacht zwischen Somme und Oise
    • 28. August bis 3. September --- Schlacht am Nordkanal bei Nesle und Noyon
  • 4. bis 18. September --- Kämpfe vor der Siegfriedfront
  • 19. September bis 8. Oktober --- Abwehrschlacht zwischen Cambrai und St. Quentin
  • 10. Oktober bis 4. November --- Kämpfe vor und in der Hermannstellung
  • 5. bis 11. November --- Rückzugskämpfe vor der Antwerpen-Maas-Stellung
  • ab 12. November --- Räumung des besetzten Gebietes, Marsch in die Heimat und dortige Demobilisierung

Kommandeure[Bearbeiten]

Dienstgrad Name Datum
General der Infanterie z. D. Ernst Wagner 19. März bis 24. Mai 1915
Generalleutnant Kurt von Ditfurth 25. Mai 1915 bis 8. Dezember 1917
Generalmajor Ludwig Breßler 9. Dezember 1917 bis 17. Dezember 1918

Literatur[Bearbeiten]

  • Ruhmeshalle unserer Alten Armee. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs, Militär-Verlag, Berlin 1927, S.74, 161.