127 Hours
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | 127 Hours |
| Originaltitel | 127 Hours |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2010 |
| Länge | 94 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12[1] JMK 14[2] |
| Stab | |
| Regie | Danny Boyle |
| Drehbuch | Danny Boyle Simon Beaufoy |
| Produktion | Christian Colson John Smithson Danny Boyle Sharan Kapoor |
| Musik | A. R. Rahman |
| Kamera | Anthony Dod Mantle Enrique Chediak |
| Schnitt | Jon Harris |
| Besetzung | |
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127 Hours ist ein biographischer Film aus dem Jahr 2010. Regie führte Danny Boyle, der den Film auch produzierte und am Drehbuch mitarbeitete. Der Hauptdarsteller ist James Franco, der den Bergsteiger Aron Ralston spielt, welcher 2003 für mehr als fünf Tage in Robbers Roost von einem Stein eingeklemmt war. Der Film basiert auf dem von Ralston geschriebenen autobiographischen Buch Between a Rock and a Hard Place und wurde von Boyle und Simon Beaufoy für das Kino adaptiert. 127 Hours feierte seine Premiere am 4. September 2010.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Während Ralston einen Canyon in der Nähe des Canyonlands-Nationalparks in Utah durchklettert, trifft er auf zwei Frauen, die sich schlecht zurechtfinden. Ralston führt beide ein Stück durch den Canyon und wird später zu einer Party eingeladen. Nach der Verabschiedung läuft er weiter und will ein Stück in eine Spalte klettern. Dabei hält er sich an einem Felsbrocken fest, der sich daraufhin löst und nach einem kurzen Fall seinen rechten Arm an einer Felswand einklemmt. Nachdem es ihm nicht gelingt, den Stein zu bewegen, versucht er vergeblich, diesen mit seinem Taschenmesser zu zerkleinern. Sein improvisierter Flaschenzug hat durch die Benutzung von Karabinerhaken statt Umlenkrollen zu viel Kraftverlust im System, außerdem ist das Kletterseil zu elastisch. Nach einem Tag stellt er fest, dass seine Hand mangels Blutzirkulation bereits abgestorben ist. Daraufhin versucht er mit seinem Taschenmesser, den Arm zu amputieren. Dies gelingt ihm jedoch nicht, da das Messer zu stumpf ist, um Knochen zu durchtrennen.
Bald beginnt Ralston unter Wasser-, Nahrungs- und Schlafmangel zu halluzinieren. Er überdenkt sein Leben und ruft sich Erinnerungen an seine Freunde und Familie ins Gedächtnis, für die er Abschiedsvideos mit seinem Camcorder dreht.
Nach fünf schlaflosen Tagen und Nächten, unterkühlt und fast ausgetrocknet, sieht Ralston in einer Vision seinen künftigen Sohn. Er macht sich die Hebelwirkung des Steins zunutze und bricht sich Elle und Speiche. Anschließend durchtrennt er mit seinem Multi-Tool das Gewebe und amputiert seinen Arm. Er seilt sich 20 Meter ab, bevor er schließlich nach einem Fußmarsch von anderen Wanderern gefunden und gerettet wird.
Am Ende erfährt der Zuschauer, dass Ralston weiterhin klettert und bereits ein Kind hat, aber immer eine Nachricht hinterlässt, wo er unterwegs ist.
[Bearbeiten] Besonderheiten
Der Film wendet an zahlreichen Stellen die Split-Screen-Technik an.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- Nominierung in der Kategorie Bester Film für Christian Colson, Danny Boyle und John Smithson
- Nominierung in der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch für Danny Boyle und Simon Beaufoy
- Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für James Franco
- Nominierung in der Kategorie Beste Filmmusik für A. R. Rahman
- Nominierung in der Kategorie Bester Song für A. R. Rahman, Rollo Armstrong und Dido (If I Rise)
- Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Jon Harris
- Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller – Drama für James Franco
- Nominierung in der Kategorie Bestes Filmdrehbuch für Danny Boyle und Simon Beaufoy
- Nominierung in der Kategorie Beste Filmmusik für A. R. Rahman
British Academy Film Awards 2011
- Nominierung in der Kategorie Bester britischer Film für Christian Colson, Danny Boyle und John Smithson
- Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Danny Boyle
- Nominierung in der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch für Danny Boyle und Simon Beaufoy
- Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für James Franco
- Nominierung in der Kategorie Beste Kamera für Anthony Dod Mantle und Enrique Chediak
- Nominierung in der Kategorie Beste Filmmusik für A. R. Rahman
- Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Jon Harris
- Nominierung in der Kategorie Bester Ton für Glenn Freemantle, Ian Tapp, Richard Pryke, Steven C Laneri und Douglas Cameron
Broadcast Film Critics Association Awards 2011
- Nominierung in der Kategorie Bester Film für Christian Colson, Danny Boyle und John Smithson
- Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Danny Boyle
- Nominierung in der Kategorie Broadcast Film Critics Association Awards/Bestes Drehbuch für Danny Boyle und Simon Beaufoy
- Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für James Franco
- Nominierung in der Kategorie Beste Kamera für Anthony Dod Mantle und Enrique Chediak
- Auszeichnung in der Kategorie Bestes Lied für A. R. Rahman, Rollo Armstrong und Dido (If I Rise)
- Nominierung in der Kategorie Bester Ton für Glenn Freemantle, Ian Tapp, Richard Pryke, Steven C Laneri und Douglas Cameron
- Nominierung in der Kategorie Bester Schnitt für Jon Harris
- Nominierung in der Kategorie Bester Film – Drama für Christian Colson, Danny Boyle und John Smithson
- Nominierung in der Kategorie Beste Regie für Danny Boyle
- Nominierung in der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch für Danny Boyle und Simon Beaufoy
- Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für James Franco
- Nominierung in der Kategorie Beste visuelle Effekte für James Winnifrith, Adam Gascoyne und Tim Caplan
- Nominierung in der Kategorie Beste Filmmusik für A. R. Rahman
- Nominierung in der Kategorie Bester Filmsong für A. R. Rahman, Rollo Armstrong und Dido (If I Rise)
- Nominierung in der Kategorie Beste Tonmischung für Glenn Freemantle, Ian Tapp, Richard Pryke, Steven C Laneri und Douglas Cameron
Writers Guild of America Award 2012
- Auszeichnung in der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch für Danny Boyle und Simon Beaufoy
Screen Actors Guild Awards 2011
- Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für James Franco
[Bearbeiten] Literatur
- Aron Ralston: 127 Hours – Im Canyon: Fünf Tage und Nächte bis zur schwierigsten Entscheidung meines Lebens. Februar 2011, Ullstein, ISBN 3-5483-7408-5 (deutsch)
- Aron Ralston: 127 Hours: Between a Rock and a Hard Place. Pocket-Verlag, Oktober 2010, ISBN 1-4516-1770-4 (englisch)
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website
- 127 Hours in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- 127 Hours im All Movie Guide (englisch)
- Deutschsprachige Pressekritiken zu 127 Hours bei film-zeit.de
- Gesammelte Zeitungskritiken zu 127 Hours auf Metacritic.com (englisch)
- 127 Hours in der Online-Filmdatenbank
- Sammlung von Kritiken zu 127 Hours bei Rotten Tomatoes (englisch)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Freigabebescheinigung der FSK
- ↑ Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK): Details zum Film
Kleine Morde unter Freunden (1994) | Trainspotting – Neue Helden (1996) | Lebe lieber ungewöhnlich (1997) | Alien Love Triangle (1999) | The Beach (2000) | 28 Days Later (2002) | Sunshine (2007) | Slumdog Millionär (2008) | 127 Hours (2010)
