13. Mai
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Der 13. Mai ist der 133. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 134. in Schaltjahren), somit bleiben 232 Tage bis zum Jahresende.
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1534: In der Schlacht bei Lauffen nahe Lauffen am Neckar siegt der protestantische Landgraf Philipp I. von Hessen mit seinen Truppen über Habsburger Kräfte. Er verschafft damit dem 1519 vertriebenen Herzog Ulrich von Württemberg Macht und sein Herzogtum wieder.
- 1710: Auf Befehl König Friedrichs I. wird vor dem Spandowschen Tor in Berlin mit der Errichtung eines Quarantänehauses, der späteren Charité, begonnen.
- 1779: Im Frieden von Teschen auf Initiative Russlands wird zwischen Preußen und Österreich der Bayerische Erbfolgekrieg beigelegt. Österreich erhält das Innviertel, erkennt aber im Gegenzug die Ansprüche Preußens auf die beiden hohenzollernschen Markgraftümer Brandenburg-Ansbach und Brandenburg-Bayreuth an.
- 1787: Captain Arthur Phillip verlässt Portsmouth, England, mit der First Fleet, elf Schiffen mit 756 Strafgefangenen und 550 Besatzungsmitgliedern, um in Australien eine Strafkolonie zu gründen.
- 1809: Napoléon Bonaparte zieht im Fünften Koalitionskrieg zum zweiten Mal als Sieger in Wien ein. Im Gegensatz zur ersten Besetzung gelingt dies erst nach schwerem Beschuss und gegen den Widerstand der Bevölkerung.
- 1830: In Riobamba wird die Unabhängigkeit Ecuadors von Großkolumbien ausgerufen, auch Venezuela verlässt den Staatsverband.
- 1846: Die Vereinigten Staaten erklären Mexiko den Krieg, nachdem die erste Schlacht bei Palo Alto schon vorüber ist.
- 1865: Mit der zweitägigen Schlacht auf der Palmito Ranch enden die kriegerischen Auseinandersetzungen zu Lande im Amerikanischen Bürgerkrieg. Die konföderierten Kräfte bleiben bei dieser letzten Schlacht siegreich.
- 1888: Regentin Isabella von Brasilien unterzeichnet die Lei Áurea, mit der Brasilien als letzter Staat in Südamerika die Sklaverei offiziell abschafft.
- 1912: Mit der Gründung des Royal Flying Corps (RFC) entsteht der Vorläufer der Royal Air Force (RAF) im Vereinigten Königreich.
- 1933: Vidkun Quisling gründet in Norwegen die faschistische politische Partei Nasjonal Samling.
- 1940: Die deutsche Wehrmacht errichtet im Westfeldzug des Zweiten Weltkriegs Brückenköpfe auf der französischen Seite der Meuse (Maas) und beginnt damit die Invasion Frankreichs.
- 1940: Der britische Premierminister Winston Churchill hält seine bekannte Blut-Schweiß-und-Tränen-Rede vor dem britischen Parlament.
- 1941: Der serbische General Dragoljub Draža Mihailović gründet die erste Widerstandsgruppe gegen die deutsche Besetzung Jugoslawiens, die Ravna-Gora-Bewegung mit dem Ziel der Wiedererrichtung des Königreichs Jugoslawien.
- 1943: Das deutsche Afrikakorps unter Feldmarschall Rommels Nachfolger Hans-Jürgen von Arnim kapituliert in Tunis. Damit ist der Afrikafeldzug und der Zweite Weltkrieg in Nordafrika für die Achsenmächte zu Ende. 120.000 deutsche Soldaten und noch mehr Italiener marschieren in Kriegsgefangenschaft.
- 1956: Bei der Nationalratswahl in Österreich wird die ÖVP mit Bundeskanzler Julius Raab stimmenstärkste Partei und überholt damit die SPÖ unter Adolf Schärf.
- 1958: In Algier wird General Jacques Massu nach einem Putsch zum Präsidenten eines „Wohlfahrtsausschusses“ ausgerufen. Die Algerienkrise am Ende der Vierten wird zu Beginn der Fünften Französischen Republik vom Staatspräsidenten Charles de Gaulle beigelegt.
- 1965: Der dritte Strafsenat des Bundesgerichtshofs entscheidet, kein Hauptverfahren gegen die Spiegel-Redakteure Conrad Ahlers und Rudolf Augstein zu eröffnen. Damit endet die Spiegel-Affäre.
- 1968: Nach der gewaltsamen Räumung der Barrikaden protestierender Studenten in Paris durch die Polizei rufen die französischen Gewerkschaften zu einem Generalstreik auf.
- 1969: In Malaysia brechen ethnische Unruhen zwischen Malaien und Chinesen aus, bei denen mindestens 196 Menschen sterben.
- 1978: Der Präsident der Komoren, Ali Soilih, wird durch den ehemaligen Präsidenten Ahmed Abdallah unter Mitwirkung des Söldnerführers Bob Denard gestürzt.
- 1981: Der türkische Rechtsextremist Mehmet Ali Agca verübt auf dem Petersplatz in Rom ein Attentat auf Papst Johannes Paul II., das dieser jedoch schwer verletzt überlebt. Der Attentäter wird vom päpstlichen Leibwächter Camillo Cibin gestellt und verhaftet.
- 1989: In Peking beginnt die mehrwöchige Besetzung des Tian'anmen-Platzes („Platz [vor dem Tor] des himmlischen Friedens“), als dort mehrere hundert Studenten in den Hungerstreik treten.
- 2005: In Andischan/Usbekistan werden bis zu 700 friedliche Demonstranten in der Stadt Andijon von der usbekischen Armee niedergeschossen, was Unruhen in Usbekistan aufflackern lässt.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1923: Der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber initiiert eine Werbekampagne zum Muttertag, der zum ersten Mal in Deutschland gefeiert wird.
- 1935: Der US-Amerikaner Carl C. Magee beantragt ein Patent für ein münzgesteuertes Parkmessgerät. Es wird ihm für die Erfindung dieser Parkuhr am 24. Mai 1938 zugebilligt.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 1861: Der australische Astronom John Tebbutt entdeckt den Kometen C/1861 J1, einen der Großen Kometen des 19. Jahrhunderts.
- 1940: Der russisch-amerikanische Konstrukteur und Luftfahrtpionier Igor Iwanowitsch Sikorski startet zum ersten Freiflug in seinem Hubschrauber Sikorsky VS-300 mit Heckrotor, die bis heute am meisten verwendete Bauform.
- 2009: Die im September 2008 im Hohlen Fels am Südfuß der Schwäbischen Alb bei Schelklingen gefundene Venus vom Hohlen Fels, mit rund 35.000 Jahren vermutlich die älteste bekannte Menschendarstellung, wird in Tübingen der Öffentlichkeit vorgestellt.
[Bearbeiten] Kultur
- 1714: Die Uraufführung des musikalischen Dramas Pisistrato von Leonardo Leo findet am Teatro S. Bartolomeo in Neapel statt.
- 1833: Die 4. Sinfonie in A-Dur op. 90, „Italienische“, von Felix Mendelssohn Bartholdy wird in der London Philharmonic Society unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Sie gehört heute zu den meistaufgeführten Orchesterwerken Mendelssohns.
- 1890: Die Uraufführung des lyrischen Dramas Dante von Benjamin Godard erfolgt an der Opéra-Comique in Paris.
- 1905: Margareta Geertruida Zellem tritt in Paris erstmals als Tänzerin Mata Hari auf. Ihr Schleiertanz wird von Anfang ein großer Erfolg.
- 1954: Am St. James Theatre in New York City wird unter der Regie von George Abbott und Jerome Robbins das Musical The Pajama Game uraufgeführt, zu dem Richard Adler und Jerry Ross die Musik sowie George Abbott und Richard Bissell das Libretto geschrieben haben. Die Choreographie stammt von Bob Fosse. Das Stück kommt auf 1063 Vorstellungen.
- 1977: Die Uraufführung der einaktigen Oper Neither für Sopran und Orchester von Morton Feldman findet in Rom statt. Das Libretto stammt von Samuel Beckett.
- 2000: Die Olsen Brothers aus Dänemark gewinnen den Eurovision Song Contest in Stockholm. Stefan Raab landet mit Wadde Hadde Dudde Da? auf Platz 5.
[Bearbeiten] Religion
- 535: Nach dem Tod von Johannes II. am 8. Mai wird Agapitus I. zum neuen Papst gewählt.
- 1497: Papst Alexander VI. exkommuniziert den Bußprediger und De-facto-Herrscher von Florenz, Girolamo Savonarola, als „Häretiker, Schismatiker und Verächter des Hl. Stuhles“.
- 1572: Ugo Buoncompagni wird als Nachfolger des am 1. Mai verstorbenen Pius V. zum Papst gewählt. Er nimmt den Namen Gregor XIII. an.
- 1917: Die drei Kinder Lúcia dos Santos, Jacinta und Francisco Marto haben im portugiesischen Fátima die erste von sechs Marienerscheinungen.
- 1942: Zwei der Drei Geheimnisse von Fátima werden vom Vatikan veröffentlicht.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 1647: Bei einem schweren Erdbeben sterben in Santiago de Chile rund 12.000 Menschen und damit etwa ein Drittel seiner Bevölkerung.
- 1972: Beim Brand eines Nachtclubs im Obergeschoss eines Kaufhauses in Ōsaka, Japan, sterben 119 Menschen.
- 1996: Schwere Stürme und ein Tornado töten in Bangladesch mehr als 600 Menschen.
- 1997: Schwere Unwetter in den Provinzen Yunnan und Guangdong in der Volksrepublik China fordern etwa 290 Tote.
2000: Enschede nach der Explosion der Feuerwerksfabrik
- 2000: Die Explosion der Feuerwerksfabrik von Enschede verursacht den Tod von 23 Menschen, verletzt 947 Personen und beschädigt oder zerstört 1500 Häuser. Der angerichtete Sachschaden wird auf 454 Millionen Euro taxiert.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
- 1903: In Jena wird der Fußballklub Carl Zeiss Jena gegründet, dem ursprünglich nur Angestellte des Unternehmens Carl Zeiss angehören.
- 1909: In Mailand wird der erste Giro d’Italia gestartet, der nach acht zurückgelegten Etappen am 30. Mai wieder in Mailand enden wird. Die allererste Etappe des Giro nach Bologna gewinnt der Italiener Dario Beni. Der Giro d’Italia gilt heute als zweitwichtigstes Etappen-Radrennen der Welt.
- 1960: Einem sechsköpfigen Team, darunter Kurt Diemberger, gelingt die Erstbesteigung des 8.167 m hohen Dhaulagiri im Himalaya.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1024: Hugo von Cluny, Abt der Benediktinerabtei Cluny
- 1515: Johannes Stigel, deutscher Poet und Rhetoriker
- 1588: Olaus Wormius, Reichs-Antiquar von Dänemark
- 1625: Carlo Maratta, italienischer Maler
- 1639: Georg von Berchem, Geheimer Rat unter Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg
- 1655: Michelangelo dei Conti, als Innozenz XIII. Papst von 1721 bis 1724
- 1699: Pombal, portugiesischer Staatsmann
- 1708: Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels, Erzbischof von Köln
- 1714: Johann Jakob Kollmann, Stadtphysikus
- 1717: Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn
- 1723: Alexander von Knobelsdorff, preußischer Generalfeldmarschall
- 1730: Charles Watson-Wentworth, britischer Premierminister
- 1738: Ernst Gottfried Baldinger, deutscher Mediziner
- 1742: Marie Christine von Österreich, Erzherzogin
- 1750: Lorenzo Mascheroni, italienischer Mathematiker
- 1753: Lazare Carnot, französischer Politiker und Wissenschaftler
- 1754: Jacob Haafner, deutsch-niederländischer Reiseschriftsteller
- 1767: Johann VI., König von Portugal und Brasilien
- 1785: Friedrich Christoph Dahlmann, deutscher Historiker und Staatsmann
- 1785: Hans Karl von Diebitsch-Sabalkanski, kaiserlich russischer Feldmarschall
- 1791: Emilie von Reichenbach-Lessonitz, Ehefrau des Kurfürsten Wilhelm II. von Hessen-Kassel
- 1792: Pius IX., Papst von 1846 bis 1878
- 1794: Louis Léopold Robert, Kunstmaler
- 1795: Pavel Jozef Šafárik, slowakischer Wissenschaftler und Dichter
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1809: Karl von Varnbüler, württembergischer Politiker
- 1818: Eduard von Engert, österreichischer Maler
- 1822: Franz von Assisi, Königgemahl von Isabella II.
- 1825: John Lawrence Le Conte, US-amerikanischer Insektenforscher
- 1826: Hermann von Schlagintweit, deutscher Naturforscher und Entdecker
- 1827: Josef Plachutta, deutscher Schachspieler
- 1828: Alfred von Kremer, deutscher Orientalist
- 1828: Hannes Finsen, isländischer Jurist und Gouverneur auf den Färöern
- 1839: Franz Michael Felder, österreichischer Schriftsteller
- 1840: Alphonse Daudet, französischer Schriftsteller
- 1840: Gustav von Hüfner, deutscher Chemiker
- 1842: Arthur Sullivan, englischer Komponist
- 1847: Johannes Haarklou, norwegischer Komponist
- 1851: Bogdan von Hutten-Czapski, preußischer Politiker
- 1853: Adolf Hölzel, deutscher Maler
- 1856: Reinhard Mannesmann, deutscher Erfinder und Unternehmer
- 1857: Ronald Ross, englischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1860: Karl August Tavastjerna, finnischer Schriftsteller
- 1860: Paul Guenther, deutscher Industrieller und Firmengründer
- 1862: Janko Veselinović, serbischer Schriftsteller
- 1864: Emil Gött, deutscher Schriftsteller
- 1865: Friedrich Karl Johannes Thiele, deutscher Chemiker
- 1867: Thomas Gann, anglo-irischer Mediziner und Archäologe
- 1868: Otto von Dandl, bayerischer Jurist und Politiker
- 1868: Sumner Paine, US-amerikanischer Sportschütze
- 1874: Emil Fuchs, deutscher Theologe
- 1876: Raoul Laparra, französischer Komponist
- 1878: Christian Schnabel, deutscher Konstrukteur und Erfinder
- 1879: Polaire, Ballett-Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin
- 1882: Franz Aigner, österreichischer Wissenschaftler
- 1882: Georges Braque, französischer Maler des Kubismus
- 1883: George Nicolas Papanicolaou, griechisch-US-amerikanischer Arzt und Pathologe
- 1886: Joseph Achron, Violinist und Komponist
- 1886: Carlo Mense, deutscher Maler
- 1886: William John Patterson, kanadischer Politiker
- 1888: Inge Lehmann, dänische Seismologin
- 1889: Teódosio Clemente de Gouveia, Erzbischof von Maputo und Kardinal
- 1890: Gustav Franz Hüttig, tschechisch-österreichischer Chemiker
- 1890: Heinrich Wandt, deutscher Autor
- 1891: Fritz Rasp, deutscher Film- und Bühnendarsteller
- 1894: Ásgeir Ásgeirsson, zweiter Präsident Islands
- 1895: Hans Falkenhagen, deutscher Elektrolytforscher und Professor
- 1895: Traugott Meyer, Schweizer Dichter und Schriftsteller
- 1896: Josias zu Waldeck und Pyrmont, SS-Obergruppenführer im Dritten Reich
- 1898: Babe Dye, kanadischer Eishockeyspieler
- 1898: Friedrich Ermler, sowjetischer Filmregisseur
- 1900: Ewgeni Gwaladse, georgischer Widerstandskämpfer
- 1900: Hans Reinerth, deutscher Archäologe
- 1900: Karl Wolff, Chef des Persönlichen Stabes Reichsführer-SS
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1901: William S. Beardsley, US-amerikanischer Politiker
- 1901: Witold Pilecki, polnischer Widerstandskämpfer und Holocaust-Überlebender
- 1903: Reinhold Schneider, deutscher Schriftsteller
- 1905: Emmi Bonhoeffer, Ehefrau des Widerstandskämpfers Klaus Bonhoeffer
- 1905: Fakhruddin Ali Ahmed, indischer Politiker und Staatspräsident
- 1905: Kurt Diebner, deutscher Atomphysiker
- 1905: Walter Richter, deutscher Schauspieler
- 1906: Enid A. Haupt, US-amerikanische Philanthropin
- 1907: Daphne du Maurier, britische Schriftstellerin
- 1908: Beveridge Webster, US-amerikanischer Pianist und Musikpädagoge
- 1910: Fritz Fröhlich, österreichischer Maler
- 1910: Günther Knobloch, deutscher SS-Hauptsturmführer
- 1912: Gil Evans, kanadischer Jazzmusiker
- 1912: Hans-Werner von Massow, deutscher Schachfunktionär
- 1912: Willy Jürissen, deutscher Fußballspieler
- 1913: Götz von Houwald, deutscher Diplomat, Ethnologe und Historiker
- 1913: Helmut Weiß, deutscher Schriftsteller
- 1913: William R. Tolbert junior, Präsident von Liberia
- 1914: Gregor von Rezzori, deutsch-österreichischer Autor
- 1914: Joe Louis, US-amerikanischer Boxer
- 1914: Karl Andritz, österreichischer Fußballspieler
- 1919: Vedat Türkali, Schriftsteller
- 1920: Alfons Bauer, deutscher Komponist und Zitherspieler
- 1921: Terry Fell, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1922: Otl Aicher, Bildhauer, Grafiker, Gestalter
- 1923: Beatrice Arthur, US-amerikanische Schauspielerin
- 1925: Giselle Vesco, deutsche Schauspielerin
- 1925: Ratmir Cholmow, russischer Schachspieler
- 1925: Walter Plata, deutscher Schriftsetzer und Typograf
- 1927: Gernot Duda, deutscher Theater- und Volksschauspieler
- 1927: Herbert Ross, US-amerikanischer Choreograph und Filmregisseur
- 1927: Archie Scott-Brown, britischer Autorennfahrer
- 1927: Rudolf Marić, Schachmeister und Schachbuchautor aus Serbien
- 1927: Waldemar Schieber, deutscher Hornist
- 1928: Enrique Bolaños Geyer, Präsident der Republik Nicaragua
- 1929: Johannes Gründel, deutscher katholischer Theologe und Priester
- 1930: Hartmut Schmidt, deutscher Kirchenmusiker
- 1931: Jim Jones, US-amerikanischer Sektenführer
- 1931: Jiri Petr, tschechischer Agrarwissenschaftler und Rektor Emeritus Prag-Suchdol
- 1932: Helga Wischer, deutsche Sportanglerin
- 1932: Robert Weimar, deutscher Jurist und Psychologe
- 1934: Paddy Driver, südafrikanischer Motorrad- und Autorennfahrer
- 1934: Adolf Muschg, Schweizer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
- 1934: Hans-Peter Schwarz, deutscher Historiker und Politikwissenschaftler
- 1934: Peter Häberle, deutscher Staatsrechtslehrer
- 1935: Erich Leist, deutscher Fußballspieler
- 1935: Jan Saudek, tschechischer Fotograf
- 1935: Luciano Benetton, italienischer Unternehmer
- 1935: Wolfgang Friedrich Gutmann, deutscher Begründer der Frankfurter Evolutionstheorie
- 1937: Gottfried Jäger, deutscher Fotograf und Fototheoretiker
- 1937: Norbert Faustenhammer, österreichischer Jurist und Diplomat
- 1937: Roger Zelazny, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1938: Horst Tappe, deutscher Fotograf
- 1938: Ludovic Spiess, rumänischer Sänger
- 1939: Harvey Keitel, US-amerikanischer Schauspieler
- 1939: Hildrun Claus, deutsche Leichtathletin und Olympiamedaillengewinnerin
- 1939: Peter Frenkel, deutscher Leichtathlet und Olympiasieger
- 1940: Bruce Chatwin, britischer Schriftsteller
- 1941: Hademar Bankhofer, österreichischer Journalist
- 1941: Heinrich Bolleter, deutscher Bischof der evangelisch-methodistischen Kirche
- 1941: Imca Marina, niederländische Sängerin
- 1941: Joe Brown, britischer Gitarrist, Sänger und Songschreiber
- 1941: Ritchie Valens, US-amerikanischer Rock’n’Roll-Musiker
- 1941: Senta Berger, österreichische Schauspielerin und Filmproduzentin
- 1942: Pál Schmitt, ungarischer Fechter, Diplomat und Politiker
- 1942: Walter Rasch, deutscher Politiker
- 1943: Kurt Trampedach, dänischer Maler
- 1943: Mary Wells, US-amerikanische Sängerin
- 1944: Armistead Maupin, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1944: Uwe Barschel, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein
- 1944: Wilhelm Schmidt, deutscher Politiker und MdB
- 1946: Jazz Gitti, österreichische Sängerin
- 1946: Jean Rondeau, französischer Autorennfahrer und Konstrukteur
- 1947: Irmgard Möller, deutsche Terroristin der RAF
- 1947: Stephen R. Donaldson, US-amerikanischer Fantasy- und Science-Fiction-Autor
- 1949: Zoë Wanamaker, britische Schauspielerin
- 1950: Danny Kirwan, britischer Musiker
- 1950: Laszlo Lajos Kletz, ungarischer Maler
- 1950: Stevie Wonder, US-amerikanischer Musiker
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1953: Franz Meyer, deutscher Politiker
- 1954: Georg Gafron, deutscher Journalist
- 1954: Jean-Louis Costes, französischer Performance-Künstler
- 1954: Johnny Logan, irischer Sänger und Komponist
- 1954: Eckhard Lucius, deutscher Biologiedidaktiker
- 1955: Gary Bushell, britischer Fernsehmoderator und Kolumnist
- 1955: Silvia Hollmann, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1956: Alexander Jurjewitsch Kaleri, lettischer Kosmonaut
- 1956: Katalin Szili, ungarische Juristin
- 1957: Alan Ball, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1957: Andrea Klump, deutsche Ex-Terroristin
- 1957: Claudie Haigneré, Astronautin
- 1957: Koji Suzuki, japanischer Schriftsteller
- 1957: Mark Heap, britischer Schauspieler
- 1957: Stefano Tacconi, italienischer Fußballtorwart
- 1958: Jeffrey Gedmin, US-amerikanischer Politologe
- 1959: Eike Hallitzky, deutscher Politiker und MdL
- 1960: Benjamin Völz, deutscher Synchronsprecher
- 1960: Claus Dieter Classen, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1960: Maggie Mae, deutsche Schlagersängerin
- 1961: Dennis Rodman, US-amerikanischer Basketballer, NBA-Spieler
- 1964: Ronnie Coleman, US-amerikanischer Bodybuilder
- 1965: Eberhard Carl, deutscher Fußballspieler
- 1965: Lari White, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1966: Peter Zakowski, deutscher Autorennfahrer
- 1967: Chuck Schuldiner, Gitarrist und Sänger der Death Metal Band Death
- 1967: Melanie Thornton, deutsch-US-amerikanische Pop-Sängerin
- 1968: Sonja Zietlow, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1969: Brian Carroll, US-amerikanischer Gitarrist
- 1969: Natascha Rusnachenko, österreichische Handballspielerin
- 1969: Petri Varis, finnischer Eishockeyspieler
- 1970: Mark Beaufait, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- 1970: Robert Mackowiak, polnischer Leichtathlet
- 1970: Thomas Bug, deutscher Radio- und Fernsehmoderator
- 1975: Andreas Jung, deutscher Politiker (CDU) und MdB
- 1976: Ana Popovic, serbische Bluesgitarristin und Sängerin
- 1976: Grzegorz Szamotulski, polnischer Fußballspieler
- 1976: Marcelo Pletsch, brasilianischer Fußballspieler
- 1976: Mark Delaney, walisischer Fußballspieler
- 1977: Samantha Morton, britische Schauspielerin
- 1978: Kim Yong-hyun, südkoreanischer Badmintonspieler
- 1979: Carl Philip von Schweden, schwedischer Prinz
- 1980: Preston Callander, deutsch-kanadischer Eishockeystürmer
- 1981: Rebecca Liljeberg, schwedische Schauspielerin
- 1983: Anita Görbicz, ungarische Handballspielerin
- 1983: Grégory Lemarchal, französischer Popsänger
- 1986: Scott Sutter, Schweizer Fußballspieler
- 1986: Robert Pattinson, britischer Schauspieler
- 1986: Alexander Rybak, weißrussisch-norwegischer Sänger, Violinist, Komponist und Schauspieler
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 20. Jahrhundert
- 1553: Johannes Aepinus, deutscher Theologe, Schriftsteller und Sprachforscher
- 1619: Johan van Oldenbarnevelt, niederländischer Staatsmann und Diplomat
- 1710: Heinrich, Regent von Sachsen-Gotha-Römhild
- 1734: James Thornhill, britischer Maler
- 1739: Dubislav Gneomar von Natzmer, preußischer General
- 1745: Franz Trumler, österreichischer Steinmetzmeister und Bildhauer
- 1759: Lambert-Sigisbert Adam, französischer Bildhauer
- 1812: Johannes Matthias Sperger österreichischer Komponist
- 1832: Georges Cuvier, französischer Naturforscher
- 1843: Agnes Franz, deutsche Schriftstellerin
- 1871: Anselme Payen, französischer Chemiker, Physiker und Mathematiker
- 1872: Moritz Hartmann, Journalist, Schriftsteller und Politiker
- 1873: Gašpar Mašek, tschechischer Komponist
- 1877: Joseph Höger, Landschaftsmaler, Aquarellist, Radierer und Lithograph
- 1878: Joseph Henry, US-amerikanischer Wissenschaftler
- 1886: Theodor Mattern, Berliner Kaufmann und Färbereibesitzer
- 1892: Ferdinand Poise, französischer Komponist
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
- 1916: Scholem Alejchem, jiddischsprachiger Schriftsteller
- 1926: Friedrich August Bender, deutscher Chemiker und Unternehmer
- 1928: Ida Boy-Ed, deutsche Schriftstellerin
- 1930: Fridtjof Nansen, norwegischer Wissenschaftler und Friedensnobelpreisträger
- 1930: Helene Lange, deutsche Pädagogin und Frauenrechtlerin
- 1933: Paul Ernst, deutscher Schriftsteller und Dramatiker
- 1943: Erika von Brockdorff, deutsche Widerstandskämpferin im Zweiten Weltkrieg
- 1943: Wilhelm Guddorf, deutscher Widerstandskämpfer im Dritten Reich
- 1960: Harry Schell, deutscher Autorennfahrer
- 1960: James Gideon Tanner, US-amerikanischer Musiker
- 1961: Gary Cooper, US-amerikanischer Schauspieler
- 1962: Franz Kline, US-amerikanischer Maler
- 1963: Herta Gotthelf, deutsche Politikerin
- 1964: Hamilton Basso, US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller
- 1968: Robert Burks, US-amerikanischer Kameramann
- 1969: Paul Merker, SED-Funktionär in der DDR
- 1971: Hubert von Meyerinck, deutscher Schauspieler
- 1972: Dan Blocker, US-amerikanischer Schauspieler
- 1975: Marguerite Perey, französische Chemikerin und Physikerin
- 1975: Bob Wills, US-amerikanischer Musiker
- 1980: Umbo, deutscher Fotograf
- 1981: Josef-Ernst Fürst Fugger von Glött, deutscher Politiker und MdB
- 1983: Sylvio Lacharité, kanadischer Dirigent und Komponist
- 1984: Julie Rösch, deutsche Politikerin
- 1984: Stanislaw Marcin Ulam, polnischer Mathematiker
- 1985: Alexander Alexandrowitsch Mikulin, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur
- 1985: Mildred Scheel, deutsche Ärztin und ehemalige Frau des Bundespräsidenten
- 1988: Chet Baker, US-amerikanischer Jazzmusiker, Sänger und Komponist
- 1991: Victor-Emanuel Preusker, deutscher Politiker
- 1992: Gisela Elsner, deutsche Schriftstellerin
- 1994: Duncan Hamilton, irischer Formel-1-Rennfahrer
- 1995: Wolfgang von Zeynek, deutscher Jurist
- 1999: Motohiko Hino, japanischer Jazzschlagzeuger
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
- 2002: Morihiro Saito, japanischer Uchideshi
- 2004: Michael Guttenbrunner, österreichischer Dichter und Schriftsteller
- 2005: Eddie Barclay, französischer Musikproduzent
- 2005: Gunnar Nilsson, schwedischer Schwergewichtsboxer
- 2006: Manfred Heindler, österreichischer Physiker
- 2007: Mullah Dadullah, afghanischer Militärführer der Taliban
- 2008: Georg Mautner Markhof, österreichischer Industrieller und Politiker
- 2008: Colea Răutu, rumänischer Schauspieler
[Bearbeiten] Feier- und Gedenktage
- Hl. Albuin, Bischof von Brixen
- Hl. Servatius von Tongern, Bischof und einer der drei Eisheiligen
- Namenstage
- Imelda, Roland, Servatius
Weitere Einträge enthält die Liste der Gedenk- und Aktionstage.


