15-cm-Kanone 16

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15-cm-Kanone 16


Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung: 15-cm-Kanone 16
Herstellerland: Deutsches Kaiserreich
Entwickler/Hersteller: Krupp, Essen
Entwicklungsjahr: 1913
Produktionszeit: 1916 bis 1918
Technische Daten
Rohrlänge: 6,02 m
Kaliber:

14,93 cm

Kaliberlänge: L/43
Kadenz: 3 Schuss/min
Höhenrichtbereich: -3° bis +42 Winkelgrad
Seitenrichtbereich:

Die 15-cm-Kanone 16 (kurz K 16) war eine Feldkanone, die vom kaiserlichen Heer im Ersten Weltkrieg, von der Reichswehr und der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die 1916 eingeführte Kanone wurde nach Ende des Ersten Weltkriegs in die Reichswehr der Weimarer Republik übernommen. Nach dem Versailler Vertrag mussten einige als Reparationsleistung an Belgien (dortige Bezeichnung Canon de 150 L/43) abgegeben werden.

Bis zur Einführung der 15-cm-Kanone 18 1938 war sie bei Feldeinheiten in Gebrauch. Danach wurde sie in Reserve- und Ausbildungseinheiten überführt.

Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs und dem erfolgreichen Verlauf des Westfeldzugs wurden die ehemaligen Reparationsgeschütze von Belgien zurückgeholt. Diese Geschütze wurden unter der Bezeichnung 15 cm K 429(b) in der Wehrmacht weiter verwendet.

Als Notlösung wurden 1941 einige Rohre der K 16 in die Lafette des 21-cm-Mörser 18 eingelegt und unter der Bezeichnung 15-cm-Kanone 16 in Mörserlafette geführt.

Die Lebensdauer eines Rohres, dass 51,4 Kilogramm schwere Sprenggranaten verschoss, betrug ungefähr 3000 bis 4000 Schuss.

Literatur[Bearbeiten]

  • Terry Gander, Peter Chamberlain: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945. 2. Auflage. Spezialausgabe. Motorbuchverlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02481-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: 15-cm-Kanone 16 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien