163. Infanterie-Division (Wehrmacht)

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163. Infanterie-Division
Truppenkennzeichen der 163. Infanterie-Division
Truppenkennzeichen
Aktiv 18. November 1939–März 1945
Land Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Heer
Truppengattung Infanterie
Typ Infanteriedivision
Grobgliederung Gliederung
Stärke 15.000 Soll
Aufstellungsort Döberitz
Spitzname Trabender Elch
Kommandeure
Liste der Kommandeure
Insignien
Weiteres Truppenkennzeichen Weiteres Truppenkennzeichen der 163. Infanterie-Division

Die 163. Infanterie-Division war ein militärischer Großverband der Wehrmacht.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Divisionsgeschichte

Am 18. November 1939 wurde die 163. Infanterie-Division auf den Truppenübungsplätzen Döberitz und Jüterbog im Wehrkreis III als Division der 7. Welle aufgestellt. Zum 1. Januar 1940 erhielt sie Verstärkung aus Feldersatz-Bataillonen, um ihre volle Stärke zu erreichen.[1]

Ab April 1940 nahm die Division an der Besetzung Norwegens teil, wo sie bis Mitte 1941 blieb. Anschließend kämpfte sie in Finnland am Fluss Swir, sowie im Raum Kandalakscha, von Oktober 1944 bis Januar 1945 wieder in Norwegen.[1]

Anschließend wurde die Division in Aarhus umgruppiert, um im Februar 1945 in Pommern eingesetzt zu werden, wo sie im März bei Stargard Szczeciński von der Roten Armee zerschlagen wurde. Überlebende wurden am 1. April 1945 der Kriegsmarine zugewiesen und in die 3. Marine-Division integriert.[1]

[Bearbeiten] Personen

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Divisionskommandeure der 163. ID:
Dienstzeit Dienstgrad Name
25. Oktober 1939 – 15. Juni 1942 General der Artillerie Erwin Engelbrecht
15. Juni 1942 – 29. Dezember 1942 General der Infanterie Anton Dostler
29. Dezember 1942 – unbekannt Generalleutnant Karl Rübel

[Bearbeiten] Gliederung

Bei Aufstellung:[1]

  • Infanterie-Regiment 307
  • Infanterie-Regiment 310

Zum 1. Januar 1940:[1]

  • Infanterie-Regiment 307
  • Infanterie-Regiment 310
  • Infanterie-Regiment 324
  • Artillerie-Regiment 234
  • Divisions-Einheiten 234

[Bearbeiten] Literatur

  • Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 7: Die Landstreitkräfte 131–200. Biblio-Verlag, Osnabrück 1972, ISBN 3-7648-0872-1, S. 136–138.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c d e Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 7: Die Landstreitkräfte 131–200. Biblio-Verlag, Osnabrück 1972, ISBN 3-7648-0872-1, S. 136f.
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