1835 (Spiel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
1835
Daten zum Spiel
Autor Michael Meier-Bachl,
Francis G. Tresham
Grafik Bernd Brunnhofer
Verlag Hans im Glück Verlag,
Mayfair Games
Erscheinungsjahr 1990
Art Eisenbahnspiel
Mitspieler 3 bis 7
Dauer 5 Stunden und mehr
Alter ab 14 Jahren

Das Spiel 1835 ist ein von Michael Meier-Bachl entwickeltes Wirtschaftsspiel, welches die Entwicklung der deutschen Eisenbahngesellschaften von ihrem Beginn im Jahre 1835 mit der Eröffnung der Linie Nürnberg-Fürth bis zur Gründung der Weimarer Republik und der Deutschen Reichsbahn nachbildet. Das Spiel erschien mit Illustrationen von Bernd Brunnhofer[1] 1990 auf deutsch beim Hans im Glück Verlag; Mayfair Games brachte im selben Jahr eine englische Ausgabe heraus.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Spielbeschreibung

Die Spieler handeln mit Aktien und agieren als Direktoren von Eisenbahngesellschaften. Als solche bauen sie Gleisnetze und erwirtschaften mit Lokomotiven Profit für die Gesellschaft.

Mit der deutschen Variante aus der von Francis G. Tresham begründeten 18XX-Reihe ist eine Besonderheit verbunden, die die Entstehung der preußischen Eisenbahn aus verschiedenen kleineren Aktiengesellschaften modelliert. Dazu wurden in diesem Spiel zusätzlich zu den üblichen Privatbahnen und Aktiengesellschaften noch die vorpreußischen Gesellschaften eingeführt.

[Bearbeiten] Privatbahnen

Privatbahnen nehmen die kleinste Rolle in dem Spiel ein. Sie garantieren dem Besitzer ein regelmäßiges Einkommen und haben jeweils ein oder zwei besondere Eigenschaften, die im Verlauf des Spiels eingesetzt werden.

Privatbahn Einkommen
Nürnberg-Fürth 5 Mark
Leipzig-Dresdner Bahn 20 Mark
Braunschweigische Bahn 25 Mark
Hannoversche Bahn 30 Mark
Ostbayerische Bahn 10 Mark
Pfalzbahnen 15 Mark

[Bearbeiten] Vorpreußische Bahnen

Die vorpreußischen Bahnen werden als Eisenbahngesellschaft betrieben, d.h. es wird ein Gleisnetz gebaut und mit dem Einsatz von Loks erhält der Besitzer 50 % vom Einfahrergebnis. Im Gegensatz zu den Aktiengesellschaften sind diese Bahnen nicht an der Börse handelbar und haben daher nur einen Besitzer. Im Verlauf des Spiels werden diese Gesellschaften von der Aktiengesellschaft der preußischen Eisenbahn übernommen. Als Ausgleich erhält der Besitzer der Vorpreußen entsprechende Anteile an der Preußen.

No. Vorpreußen Heimatbahnhof Betriebskapital
(1) Bergisch-Märkische Bahn Düsseldorf 80 Mark
(2) Berlin-Potsdamer Bahn Berlin 170 Mark
(3) Magdeburger Bahn Magdeburg 80 Mark
(4) Köln-Mindener Bahn Dortmund 160 Mark
(5) Berlin-Stettiner Bahn Berlin 80 Mark
(6) Altona-Kiel Bahn Hamburg 80 Mark

[Bearbeiten] Aktiengesellschaften

Die Aktiengesellschaften werden durch den Spieler (Direktor) geleitet, der die meisten Aktienanteile besitzt. Der Direktor baut das Gleisnetz, handelt mit Loks und bestimmt, ob das Einfahrergebnis der Loks an die Anteilseigner ausgeschüttet wird oder ob es in das Betriebsvermögen der Gesellschaft fließt. Da die Anteile dieser Gesellschaften an der Börse gehandelt werden, kann der Besitzer dieser Bahnen im Verlauf des Spiels wechseln.

AG Heimatbahnhof Ausgabekurs Anz. Aktien Betriebskapital
Bayerische Eisenbahn München 92 Mark 10 920 Mark
Sächsische Eisenbahn Leipzig 88 Mark 10 880 Mark
Badische Eisenbahn Mannheim-Ludwigshafen 84 Mark 10 840 Mark
Württembergische Eisenbahn Stuttgart 84 Mark 10 840 Mark
Hessische Eisenbahn Frankfurt 84 Mark 10 840 Mark
Eisenbahn Mecklenburg-Schwerin Schwerin 80 Mark 10 800 Mark
Oldenburgische Eisenbahn Oldenburg 80 Mark 10 800 Mark
Preußische Eisenbahn Berlin 154 Mark 4 616 Mark

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. 1835 beim Hans im Glück Verlag

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge