1939 New York World’s Fair

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New York World’s Fair 1939
Blick auf Trylon und Perisphere

Blick auf Trylon und Perisphere

Motto „Building the World of Tomorrow, For Peace and Freedom – all Eyes to the Future“
Allgemein
Ausstellungsfläche 486.4 ha
Besucherzahl 44.932.978
BIE-Anerkennung ja
Teilnahme
Länder 33 Länder
Aussteller 1.500 Aussteller
Ausstellungsort
Ort New York City
Gelände Flushing-Meadows-Park Welt-Icon40.744028-73.844417 40.744028-73.844417Koordinaten: 40° 44′ 39″ N, 73° 50′ 40″ W
Kalender
Eröffnung 30. April 1939
Schließung 31. Oktober 1939
Fortsetzung 11. Mai bis 27. Oktober 1940
Zeitliche Einordnung
Vorgänger Paris 1937
Nachfolger Port-au-Prince 1949

Die New York World’s Fair (NYWF) von 1939/40 war eine Weltausstellung, die 1939 vom 30. April bis 31. Oktober und 1940 vom 11. Mai bis 27. Oktober in New York stattfand.[1] Sie gilt als die größte Weltausstellung, die bislang stattgefunden hat. Die Ausstellung verzeichnete 44.932.978 Besucher.

Anlässlich der Ausstellung wurde der Flushing-Meadows-Park eröffnet. Wahrzeichen der Ausstellung waren Trylon und Perisphere, ein spitzer Obelisk und eine riesige weiße Kugel, in der Democracity, die Stadt der Zukunft gezeigt wurde. Den Themenpark hatten die Architekten Wallace K. Harrison und Jacques André Fouilhoux geschaffen.

Geschichte[Bearbeiten]

Auf 486,4 Hektar zeigten 1500 Aussteller aus 33 Ländern ihre Produkte und Projekte.[1] Unter dem Motto „Building the World of Tomorrow, For Peace and Freedom – all Eyes to the Future“ sollten die ausstellenden Staaten zeigen, wie sie sich die Welt im Jahr 1960 vorstellten würden. Zu den gezeigten Technologien gehörten Fernsehen, Softeis, elektrische Geschirrspüler, die Faxmaschine, intelligente Verkehrslenkung und der Roboter Elektro von Westinghouse Electric. Außerdem präsentierte man die welterste Videokonferenz bei der Telefon und Fernsehen zusammengeschaltet wurden.[2]

Besonderheiten[Bearbeiten]

China und Deutschland nahmen nicht an der Weltausstellung teil, weil China gegen Japan Krieg führte und das nationalsozialistische Deutschland die Beteiligung an einer überwiegend von Juden organisierten Ausstellung ablehnte. Der New Yorker Bürgermeister LaGuardia schlug den Bau einer „Schreckenskammer“ vor, die das wahre Gesicht Nazi-Deutschlands zeigen sollte. Als dieser Plan scheiterte, schlug Ausstellungsleiter Grover Whalen vor, eine Gruppe deutscher Emigranten um Klaus Mann solle einen „Freedom Pavilion“ errichten. Doch die Emigrantenszene war so heillos darüber zerstritten, was im Pavillon vom Widerstand gegen Hitler gezeigt werden sollte, dass auch diese Idee verworfen wurde.[2]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Erik Mattie: Weltausstellungen. Belser, 1998, ISBN 3-7630-2358-5.
  • Stanley Appelbaum (Hrsg.), : The New York World's Fair 1939/40 in 155 Photographs by Richard Wurts and others. Dover Publications, New York 1977, ISBN 0-486-23494-0.
  • Jacques Greber u. a.: L'Exposition internationale de New York. In: L'Illustration. Bd. 203, Nr. 5023, 1939, S. 196–236.
  • Helen Harrison: Dawn of a New Day. The New York World's Fair 1939-40. Ausstellungskatalog Queens Museum New York, New York 1980, OCLC 6700486.
  • Larry Zim, Mel Lerner, Herbert Rolfes: The World of Tomorrow. The 1939 New York World's Fair. New York 1988, ISBN 0-06-015923-5.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: 1939 New York World’s Fair – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Die Geschichte der Weltausstellungen, expo2000.de
  2. a b Vor 70 Jahren: Die Welt von morgen war auch einmal besser. c't magazin, heise.de, 30. April 2009.